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Samstag, 3. September 2016

Schwedenurlaub

Wollte ich schon immer dahin, in den Norden Schwedens???
Eigentlich nicht! Denn einige meiner bisherigen, wenn auch beruflichen Reisen hatten mich schon an verschiedene Orte in Schweden gebracht. Aber wenn Freunde beschlossen haben, dort hin auszuwandern, dann ist das doch ein herrliches Ziel, selbst wenn man im Grunde genommen lieber bei warmen Temperaturen an einem Sandstrand faulenzt.
So haben wir uns dann auf den Weg gemacht, die Gemeinde Helgum in Vesternorrland zu finden.
Mit dem Flieger bis Stockholm, mit dem Mietauto weiter auf der E4 Richtung Sundsvall.
Eine Nacht im Hotel auf etwa der Hälfte der Stecke hatten wir eingeplant, denn seit ich angefangen habe zu weben, ist Schweden interessanter als je zuvor. Da gibt es nämlich in Forsa ( das liegt in der Nähe von Hudiksvall) die Firma Holma Helsinglands, die das von mir so begehrte Bockens Cottolin herstellen.


Außerdem konnte ich auf deren Webseite entdecken, dass es einen Fabrikverkauf gibt. Fast täglich zwischen 12.00 und 15.00 Uhr.




Die Planung der Strecke ist gut aufgegangen und pünktlich zur Öffnungszeit waren wir da.
Bei diesem Anblick hat mein Herz gelacht! Rechts liegen die Leinengarne und etwas weiter hinten dann das Cottolin.
5,6 kg waren das absolute Limit für meinen Einkauf. Platz wäre in meinem Koffer nach dem Ausladen der Mitbringsel noch gewesen, aber beim Fliegen muss man ja auch ein paar Gedanken an das Übergepäck verschwenden.
Und so gab ich mich schweren Herzens zufrieden mit 23 Spulen.


Aus Spaß hab ich dann mal gegengerechnet, was mich das gleiche Garn gekostet hätte, wenn ich es in Deutschland bei den üblichen Vertreibern per Internet bestellt hätte. Da wäre ich locker auf über 400 Euro gekommen...ohne Versand, versteht sich. Knapp ein Viertel habe ich bezahlt.

Nur für den Fall, das eine/r der geneigten Leser/innen auch mal dorthin möchte: Im Laden geht nur Bares. Kreditkarten können hier nicht benutzt werden. Ansonsten überall, auch für kleinste Beträge und in manchen Geschäften wird man nach der persönlichen ID gefragt. Wir Deutsche haben eine solche ID-Nummer nicht, aber die Kassen akzeptieren dann auch die Passnummer ohne die Buchstaben.

Auf der Weiterfahrt und schon in Forsa selbst bin ich dem Tipp von Maliz gefolgt, doch mal bei einem Loppis ( Flohmarkt) vorbei zu schauen. Ich war sehr überrascht, was es da alles an Brauchbarem zu kaufen gibt. Auch einen Mini-Webstuhl hab ich gefunden, aber nicht gewagt, ihn mitzunehmen....wegen des leidigen Gepäcks eben. Er wäre für 30 Kronen....sprich etwa 3 Euro zu haben gewesen und ich hätte ihn prima zum Bänderweben gebrauchen können. Aber da ich jetzt schon weiß, dass ich das kleine Paradies meiner Freunde nochmal aufsuchen werde- und dann bestimmt mit einem Wohnmobil oder so- vertröste ich mich auf später.
Die Zeit bei meinen Freunden mitten in den schwedischen Wäldern war geprägt von guten Gesprächen, vielen Handarbeiten, Beeren suchen, Angeln, Ausschau halten nach Elchen und Stille hören. Welch ein Genuß!
Sie leben 12 km weit weg von der nächsten asphaltierten Straße und es gibt nur wenige Häuser in der winzigen Ansiedlung. Nur im Sommer sind einige davon bewohnt. Im Winter leben die Beiden alleine da.
Leider verflog die Zeit viel zu schnell. Ein geplanter Besuch im Seidenmuseum in Stockholm hat auf dem Rückweg leider nicht geklappt....aber das läuft mir bestimmt nicht weg. Ich freu mich jetzt schon auf die nächste Reise.

Hier noch ein kleiner Eindruck dieses wunderschönen Fleckchens Erde gemalt von meinem Freund Mick Hardt







Freitag, 7. August 2015

Testkauf

Grundsätzlich bin ich kein Freund von synthetischen Garnen....schon gar nicht, um sie auf der Haut zu tragen.
Aber wie es halt immer so ist: da spricht man über das nächste Projekt einer Freundin, stöbert dann im Shop, bei dem sie das Garn kaufen will und kann dann selbst den vielen Farben einfach nicht widerstehen. Und da der Preis ( € 2,50 für 100 Gramm bei einer LL von über 500 m) auch nicht grade schlecht ist, entscheide ich mich, eben doch ein paar Knäuel zum Testen zu bestellen, obwohl die Schränke schon fast auseinander platzen.
Meine Wahl fällt auf
Alize  Angora Gold, Farbe 4760 ( Lauflänge 550m)
Alize Angora Gold Simili Farbe 1986 ( Lauflänge 500m)
Ören Bayan Angora Gold Farbe 508 ( LL 550m)
Ören Bayan Angora Gold Farbe 501



und im Vordergrund zwei Garne mit 30% Wollanteil, ebenfalls von
Ören Bayan Merino Gold Farbe 811 (LL 440m)
Ören Bayan Merino Gold Farbe 809 (LL 440m)

Alle Garne duften beim Auspacken etwas....entweder nach Essig oder nach Chemie.
Ich wollte einfach die Farben in Natura sehen, denn Internet Käufe sind diesbezüglich, wie ja jeder weiß, nicht besonders zuverlässig. Und anfassen natürlich.
Und ich war überrascht. Der Griff aller Garne ist recht angenehm- weich und kuschelig. So ganz anders, als ich das von den Garnern der 80er noch so in Erinnerung hatte. Ich hoffe jetzt nur, dass sie nicht so viel pillen und auch nach längerem Tragen noch hübsch aussehen.

Natürlich habe ich dann auch gleich begonnen, Testmotive zu häkeln.
Am angenehmsten war mir dabei das Alize Angora Gold und da dieses farblich fantastisch mit dem Glitzergarn harmoniert, werde ich beide Qualitäten miteinander verarbeiten.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Ich bin der Neue



Gestatten- Ich heiße Joshua!

Tut mir leid, dafür kann ich nichts!




 Im Tierheim hat man mich so genannt. Es ist auf jeden Fall besser, als Nr 7012 gerufen zu werden, oder?

Irgendjemand hatte mich gefunden und dort abgegeben. Meine alte Familie hat sich aber einfach nicht gemeldet.

So war ich wochenlang im Heim, bis mein neues Frauchen kam. Sie suchte einen Spielpartner für Lilly, denn Lillys Bruder ist leider von einem Raser überfahren worden. Und Lilly hat wochenlang getrauert und nach ihm gerufen. Wenn das mal kein Appell an meine Männlichkeit war!

Klasse, dachte ich, ein Mädchen. Noch dazu in meinem Alter.

Also hab ich mich gleich von Anfang an ganz gut benommen. Lilly hat zwar manchmal gefaucht, und Frauchen meinte, ich sei ein "halbstarker Lümmel".
Doch schon nach wenigen Tagen hab ich gelernt, dass Lilly es gar nicht gerne hat, wenn ich einfach so drauf los kloppe und zu fest beiße. Ist halt ein Mädchen....
Mittlerweile bin ich ganz zart geworden und Frauchen ist sehr glücklich, dass ich auch ihr nur noch ganz vorsichtig an den Fingern herum knabbere. Geht doch- sagt sie immer.
Meine Aufgabe als Seelentröster nehme ich sehr ernst und Lilly und ich verstehen uns inzwischen gaaanz prima. Sie ist auch gar nicht mehr so traurig. :-)



Sonntag, 3. Mai 2015

Lilly




Nein, ich gehöre wirklich nicht zu den Leuten, die unter einem Mangel an Toleranz leiden. Jeder soll tun, was er/sie für richtig hält, solange meine persönliche Grenze nicht überschritten wird.
Und ich gehöre auch nicht zu denen, die in Bezug auf Haustiere bestimmte Präferenzen haben.
Mir stellt sich die Frage erst gar nicht: Hund oder Katze? Nur wenn Lilly- Lilly ist meine Katze- sich zum Monster entwickelt, dann wünsche ich mir nichts sehnlicher, als dass aus Lilly ein braver Hund werden möge. So wie Locke einer war.

Oh- Locke! Sie war meine kleine Pudeldame, deren schreckliches Schicksal, im Tierheim gelandet zu sein, mein tierliebendes Herz so gerührt hat, dass ich die Tatsache, dass sie ein Kleinpudel war, völlig übersehen habe und sie mit nach Hause nahm. 

Pudel…so jedenfalls meine bis dahin nicht vorhandene Erfahrung- sind ja verwöhnte, kläffende Primadonnen, die zu nichts Nutze sind. Dachte ich!

Mit gesenktem Haupte gebe ich nach mehr als 10 Jahren gemeinsamen Lebens zu, dass dies bei weitem nicht so ist. Das stellte die Kleine schon von Anfang an klar. Sie war die liebste Hündin, die mir je begegnet ist und hat alles, aber auch wirklich alles mitgemacht, was man ihr an Entertainment so zu bieten hatte. Sie war gelehrig, gewitzt, immer guter Laune und absolut kein Kläffer.
Aber ich schweife ab und verliere mich in Schwärmereien.

Zurück zu Lilly. Katze! Weiblich! Knappe 10 Monate alt. 
Noch dazu ein „Wunschkind“, als Locke in den Hundehimmel abgereist war und die große Lücke, die sie hinterlassen hat, gefüllt werden musste.



Die Vierte in meinem Haushalt und die erste Dame!
Vielleicht ist das der Grund, warum sie einen solch ausgeprägten Hang zu allem hat, was mit Fäden zu tun hat. Das Filigrane liegt uns Frauen nun mal. Keiner meiner drei Kater hat Fäden auch nur beachtet!

Ich frage mich, ob Lilly vielleicht nicht doch lieber ein Mensch wäre, damit sie endlich aus all diesen Fäden, Garnen, Wollknäulen, die sich in meinem Haushalt befinden, etwas Brauchbares herstellen kann. Stricken vielleicht? Häkeln? Denn das sind die Dinge, die auch ich gerne tue. Und dazu braucht Frau nun mal eben Fäden, jede Menge Fäden.  

Zeit genug, um über dieses Thema nachzugrübeln, habe ich ja, denn …

Jedes Mal, wenn ich an meine Vorräte gehe, um vielleicht ein bereits angefangenes Projekt weiter zu verarbeiten, scheitere ich, weil Lilly - kontraproduktiv, wie sie in ihrem Frust, dass sie  n i c h t stricken kann,  nun mal ist – wieder ein Knäuel zerlegt hat.

Sie stiehlt -heimlich. Zwängt sich mit Macht durch die stets verschlossene Tür- wie,ist mir ein Rätsel - und geht auf Eroberungstour. Ohne mein Wissen und hinter meinem Rücken!

Ihr Beutezug ist immer erfolgreich, weil immer noch- trotz all meiner Bemühungen, alles in Schränken zu verstauen- der ein oder andere Karton mit angefangenen Arbeiten auf dem Boden stehen muss. Platzmangel! Jede leidenschaftliche Strickerin kennt das.

Nein, sie hat die säuberlich angeordneten Fäden nicht nur aus ihrer gewickelten Ordnung gebracht- nein! Sie hat sie auch noch zerbissen, zerrissen, aufgedröselt, verfilzt.



Und so sitze ich da, Stunde um Stunde und versuche, aus diesem Chaos wieder strickbares Garn zu machen….

Still für mich denke ich dabei an Loriot, der in einem seiner Sketche am Ende sagt:

"Morgen bringe ich sie um!"

Sonntag, 28. Dezember 2014

Der Kampf um den Faden...oder: Stricken unmöglich!

Manchmal ist das so.

Man kommt nicht vorwärts, mit dem, was man gerade angefangen hat und eine Flaute stellt sich zwangsläufig ein. Zur Zeit stapeln sich bei mir die Ufos überall und so recht kann ich mich nicht aufraffen, auch nur eines davon fertig zu machen.
Der Grund für meine Unproduktivität liegt darin, dass seit Mitte Oktober zwei kleine Wesen bei mir Einzug gehalten haben, die meine freie Zeit voll für sich beanspruchen und jegliches sinnvolle und zielgerichtete Hantieren mit Nadeln und Faden schon im Ansatz zunichte machen.

Darf ich vorstellen:

Lilly ( getigert) und Tommitze ( weiß mit zwei dunklen Strichen am Kopf))





Geboren wurden die Geschwister wohl im Juni 2014, kamen zunächst zu einer Pflegestelle des Tierheims und verbrachten dort einige Wochen im Hasenstall ( natürlich ohne Hasen!) Als sie dann einigermaßen von diversen Krankheiten genesen waren, konnte ich sie abholen und seither ist vieles anders geworden.


Jedes noch so kleine Fädchen wird als zu erobernde Beute betrachtet und an gemütliches Stricken am Abend ist überhaupt nicht zu denken, denn -wie es scheint- ist der beste Ruheplatz der auf mir.


Tapfer halte ich also meine Hände still und warte ab, bis die kleinen Räuber eingeschlafen sind...doch meistens habe ich da die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Und so liegt all das, was von Hand gearbeitet wird, unvollendet und katzensicher verpackt in  einer Ecke.

Hin und wieder schaffe ich es dann doch, mich heimlich in mein Strickzimmer zu stehlen, um wenigstens kurz einmal meine Maschine zu bedienen...Das Geschrei vor der verschlossenen Tür ist aber dann so jämmerlich, dass ich auch das nach kurzer Zeit wieder entnervt aufgebe und statt dessen auf dem Teppich sitze, um die kleinen Zimmertiger zu bespaßen. Es ist tröstlich zu wissen, dass die Beiden ja wachsen und ruhiger werden. Wenn das Frühjahr kommt, werden sie auch nach draußen dürfen. Momentan erkunden sie erst einmal "nur" die Terrasse und haben gestern Bekanntschaft mit dem ersten Schnee gemacht. 

Sehr zu meiner Freude, denn danach waren sie so ko, dass ich Gelegenheit hatte....aber das wird dann ein separater Post ;-)






Donnerstag, 17. April 2014

Hol das Stöckchen

Kettenbriefe und Fragenkataloge sind mir eigentlich ein Graus und "Stöckchen holen" überlasse ich auch lieber meinem Hund, aber wenn Mero Lugaa - Petra mir eines zuwirft, dann kann ich nicht kneifen. Also, dann will ich mal....

Hier  meine  Antworten auf die gestellten Fragen: 

Mit welcher Hand- oder Bastelarbeit beschäftigst du dich am liebsten?
Zur Zeit stricke ich am liebsten.  Dabei ist es ziemlich egal, ob mit der Maschine oder von Hand. Beides hat so seine Reize.
Eine Maschine ist nach Beendigung aller Vorarbeiten meist schneller als die Hand. Stricken mit der Hand dagegen hat den Vorteil, dass man seine Arbeit überall mit hinnehmen kann und ist etwas besinnlicher.
Aber ich häkele auch sehr gerne, sticke, habe Seidenmalerei versucht und vieles mehr. Meine Leidenschaften wechseln immer wieder mal. So war das Maschinen Stricken lange nach einem Umzug verschütt gegangen und lebte erst wieder auf, als meine erste Strickmaschine wieder zu mir zurück kam.

Welche Handarbeitstechnik möchtest du unbedingt noch lernen?
Auf meiner Liste steht noch Weben und Spinnen.Vielleicht werde ich auch mal das Klöppeln erlernen, denn das Material dazu ist schon durch meine Mutter reichlich vorhanden.

Mit welcher Handarbeitstechnik oder Bastelei würdest du dich absolut nicht beschäftigen wollen?
"Absolut nicht" kann ich überhaupt nicht sagen. Alles, was kreativen Ausdruck zulässt, reizt mich und ist es wert, versucht zu werden. Wenn ich überhaupt etwas sagen könnte, dann: Makramee ist nicht das, was mich nicht sonderlich reizt, Patchworkarbeiten mit der Nähmaschine finde ich bezaubernd schön, aber akkurates Nähen liegt mir nicht. Überhaupt ist Nähen für mich eine schwierige Übung und ich beneide alle, die das gut beherrschen.

Hast du eine Strickmaschine? Wenn ja welche und warum ausgerechnet diese?
Meine erste Maschine war Anfang der 80er eine Singer Memo 2. Damals gab es in meiner Stadt kein anderes Fabrikat zu kaufen und ich war jahrelang mit dieser Maschine sehr zufrieden. Sie ist heute wieder in meinem Besitz, nachdem sie ein paar Jahre in den Händen meiner Mutter war. Ich habe mir danach ein Brother KH 930 zugelegt, weil ich unbedingt mit etwas dünnerem Garn arbeiten wollte und die Brother der Singer in Bezug auf das Mustern weit überlegen war.Sie war damals das neueste Model, das verfügbar war. Ich stricke noch immer darauf und für mich gibt es keinen Grund, sie gegen ein neueres Model auszutauschen. Nach und nach kamen die Zubehörteile  dazu und etwas später auch ein Grobstricker. Mittlerweile bin ich auch glückliche Besitzerin einer alten Industrie Maschine mit sehr feinem Nadelabstand. Aber über die Hertel und Richter schrieb ich ja schon in diesem Beitrag. Jede Maschine erfüllt einen bestimmten Zweck und ich möchte keine mehr hergeben. Grundsätzlich gefällt mir am Maschinen Stricken, dass man wirklich alles selbst erdenken muss....vom Schnitt über das Design bis hin zur Materialwahl und Gestaltung. Das ist eine anspruchsvolle und vielseitige Aufgabe bei der man am Ende der Mühen mit einem Unikat belohnt wird. Wunderbar!

Hast du außer einer oder mehrerer Handarbeiten noch andere Hobbys?
Es gab eine Zeit, da habe ich intensiv gemalt. Dafür ist momentan leider keine Zeit. Man kann ja auch nicht auf 2 Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Außerdem fahre ich leidenschaftlich gerne mit dem Motorrad durch die Lande.

Wenn du garantiert immer genügend Geld für alles was du möchtest hättest, ohne dafür irgendetwas tun zu müssen, was würdest du mit deiner Zeit anfangen?
Lach...da wird ja ein Zustand beschrieben, der sehr utopisch ist. Aber dennoch: zur Zeit Stricken, stricken, stricken und all das umsetzen, was mir durch den Kopf geht. Ich hätte Personal, das mich bekocht und Einkaufen geht, die Hütte sauber hält, und ich hätte garantiert einen Chauffeur, der mich dorthin bringt, wo ich hin möchte ( ich fahre so ungern Auto...zu langweilig). Eines ist sicher: selbst wenn dem so wäre, hätte ein Tag immer noch zu wenig Stunden.

Wie sieht für dich der ideale Urlaub aus? Kurztrip, Weltreise, Balkonien, was auch immer?
Der ideale Urlaub heißt: weg von allem, was mit "müssen" zu tun hat- ohne Telefon, ohne Internet, ohne Briefkasten, der ständig neue Post mit Aufgaben ausspuckt.. Auf Balkonien ist das leider nicht möglich. Ich träume von einem laaaangen Urlaub jenseits der viel zu schnellen Zivilisation. Wo auch immer das ist. Nur eines sollte es da geben: ausreichend Nahrung und ....Stille. Dort also, wo nur das Zwitschern der Vögel dich weckt und du hören kannst, wenn Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen.

Warum heißt dein Blog so wie er heißt?
Mir ist nichts besseres eingefallen :-)

Was inspiriert dich?
In Bezug auf das Stricken?
-Gespräche mit Gleichgesinnten über mein Hobby.
-Dinge, die ich sehe...in Katalogen, Zeitschriften.
-Material ansehen und anfassen.

Eine Sache, die du in deinem Leben unbedingt noch tun willst?
Einmal mit dem Motorrad quer durch Amerika fahren ( nein, nicht nur die Route 66), einmal Fallschirm springen und einmal in einem Segelflieger sitzen. Alles Wünsche, die man ziemlich unkompliziert umsetzen kann. Aber ich tue es nicht...weil ich ja sonst keine verrückten Träume mehr hätte.
Außerdem ändern sich Prioritäten im Leben immer wieder mal. Und da ich kein Mensch bin, der im Gestern und erst recht nicht im Morgen lebt, setze ich meist schnell um, was mir dringend und wichtig erscheint. Wozu bis morgen warten? Das Leben ist kurz und man hat nur eins.

Das waren also nun meine Antworten auf die gestellten Fragen und mir bleibt, zu überlegen, wem ich das Stöckchen nun zuwerfe. Da ich so gut wie keine Internet Kontakte habe, fällt mir das schwer. Wenn mir jedoch jemand einfällt, werde ich es hier nachtragen, aber natürlich kann jede/r der möchte, den Fragenkatalog übernehmen und selbst dann weiter geben. 


Und hier sind meine Fragen:
  1. Mit welcher Hand- oder Bastelarbeit beschäftigst du dich am liebsten?
  2. Welche Handarbeitstechnik möchtest du unbedingt noch lernen?
  3. Was bedeuten dir Handarbeiten?
  4. Hast du eine Strickmaschine? Wenn ja welche und warum ausgerechnet diese?
  5. Hast du außer einer oder mehrerer Handarbeiten noch andere Hobbys?
  6. Wenn du garantiert immer genügend Geld für alles, was du möchtest hättest ohne dafür irgendetwas tun zu müssen, was würdest du mit deiner Zeit anfangen?
  7. Wie sieht für dich der ideale Urlaub aus? Kurztrip, Weltreise, Balkonien, was auch immer?
  8. Was inspiriert dich?
  9. Eine Sache, die du in deinem Leben unbedingt noch tun willst?
  10. Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?


Mittwoch, 30. Oktober 2013

Man kann ja nicht immer nur über das Stricken reden :-)

Jeden Morgen das selbe Spiel.

Mit verschlafenen Augen- trotz aufmunternder Dusche - schlurfe ich mit meinem Hund ums Eck herum, damit selbiger sein …ihr wisst schon…erledigen kann.
Ein kleiner Durchgang zur Hauptstraße hin, die segensreicherweise mit einem schmalen Grünstreifen versehen ist, auf dem die Hundedame dann mal auf die Schnelle ein Beinchen heben kann…Verzeihung, ich meinte: zwei Beinchen, denn Kleinigkeiten erledigt sie im Handstand. Muss wohl in einem früheren Leben mal ein Zirkushund gewesen sein. Von mir hat sie das jedenfalls nicht.
Aus  Sicherheitsgründen bin ich natürlich auch mit einem kleinen Tütchen in der Hand ausgerüstet, denn man will ja die Hinterlassenschaften des geliebten Vierbeiners auch einsammeln und kein Bußgeld riskieren. In den heutigen Zeiten wird ja alles geahndet. Überall findet man Hinweisschilder.
"Bitte halten sie diese Stadt sauber!"  Aber gerne doch!
Wie kommt es dann nur, dass trotzdem überall auf unseren Straßen und Grünanlagen die Inhalte der Mülleimer-wenn denn welche vorhanden sind-  nicht im Eimer sind, sondern drumherum auf dem Boden liegen. Und wie kommt es, dass Menschen, die 1200 Quadratmeter Grund zur Verfügung haben, ihren Komposthaufen hinter ihrem sorgsam angelegten Gartenzaun auf öffentlichem Gelände anlegen.


Man kann Grünschnitt doch auch kostenlos beim ZKE abgeben.
Und wie kommt es, dass man im angrenzenden Waldstück immer wieder große, frische Müllhaufen findet. Fragen über Fragen!

Mein Blick noch trüb wanke ich also hinter der Kleinen her, als ich plötzlich hellwach bin.
Was ist das denn???
An der Querseite des rechten Nachbarhauses stapelt sich Sperrmüll auf dem etwa 1 mal 5 Meter breiten, aber dennoch liebevoll eingezäunten Vorgarten. Uppps, denke ich, zieht da wieder jemand aus? Na, hoffentlich kommt der Sperrmüll bald zum Abholen, denn der Anblick ist nicht gerade erbaulich. Matratzen, Schränke, Regale und jede Menge prall gefüllt Plastiktüten. Warum bringen die das eigentlich nicht selbst zum Müllplatz? Passt doch alles bequem in einen Pkw und kann kostenlos abgegeben werden.

Am nächsten Morgen liegt natürlich immer noch alles da. Na ja, denke ich, die Jungs vom Sperrmüll muss man ja bestellen und dann dauert es unter Umständen auch schon mal 14 Tage, bis die anrücken.

Am dritten Morgen hat der Berg Zuwachs bekommen. Ein Kühlschrank, eine Mikrowelle, Altmetall.



Sechs Tage später kamen über Nacht etwa 20 Farbeimer dazu, eine große Plastikkiste gefüllt mit Lackdosen, dafür war aber das Altmetall schon wieder verschwunden. Das haben die seit neustem hier in der Gegend tourenden Händler Nächtens unter großem Getöse aufgeladen- begleitet vom Sound zweier sich streitender, etwa 12 jährigen Jungens, deren Sprache ich einfach nicht verstehen konnte.
Überhaupt ist das alles sehr eigenartig: Dinge kommen dazu, dafür verschwinden andere und all das kommt mir recht sonderbar vor. 

Mittlerweile ( 2 Wochen später)  sind die 5 Quadratmeter voll belegt, der Berg auf etwa 2 Meter Höhe angewachsen und noch immer tut sich nichts in Sachen Abholung. Ich grübele, ob ich nicht einfach mal bei der Müllabfuhr anrufe, denn mir stinkt es schon zum Himmel.

Da…plötzlich…vernehme ich in der Küche stehend ein Geräusch: piep, piep, piep…wie LKWs eben so piepen, wenn sie rückwärts fahren.
Ein Strahlen huscht über mein Gesicht, als ich sehe, was da in unsere schmale Straße reinkommt: gleich zwei Wagen von der ZKE. Na endlich!
Fünf  Männer mit ernsten Mienen steigen aus, begutachten Haufen und tun…nichts!
Ich will ihnen aufmunternd zurufen: Prima, Jungs! Voran, voran…..doch…. alles, was ich sehe, ist Ratlosigkeit in den Gesichtern und beim Chef- das ist wohl der mit der Kladde in der Hand- auch  nur ein entnervtes Kopfschütteln.
Selbiger zückt dann eine Kamera, schießt einige Fotos und daraufhin steigen alle wieder ein und fahren unverrichteter Dinge von dannen.
Ja, geht’s noch? Was soll das denn? Da rücken die mit zwei Autos an, quälen sich rückwärts in die schmale Straße hinein und nehmen nichts mit? Ratlosigkeit nun auch bei mir.
Na ja, denke ich, die werden wohl Gründe haben.
Etwa 30 Minuten später ein erneutes piep, piep und ich laufe freudestrahlend zum Fenster. Jetzt geht’s bestimmt los. Wieder einer, der rückwärts angefahren kommt, die Ladefläche Richtung Abfallberg gerichtet. Ein Mann steigt aus und mir huscht der Gedanke durch den Kopf, dass das für einen allein aber ein bisschen viel ist, als dieser auch schon mit kritischen Blick die Pracht begutachtet, verneinend den Kopf schüttelt und..ja, ja, ihr vermutet richtig…ohne etwas aufzuladen davon fährt.


Nun stehe ich wieder am Fenster und lausche auf ein erneutes piep, piep….
War da nicht gerade eines zu Hören? 
Ach nein…das Einzige, was hier piept, ist wohl nur der Vogel in meinem Oberstübchen!

Sonntag, 20. Januar 2013

Windrad/Pinwheel

Pin wheel shawl with 11 segments
Windradtuch mit 11 Segmenten in Englisch
 final version :-)


©by ingridcojocaru
©by ingridcojocaru


This is the first pattern I ever wrote down and with the help of a dear friend I tried to translate it…so don’t be surprised if there are some weird phrases J
In case you want to knit this shawl, you should be familiar with the short-row-technique.

As all instructions, reading is a little bit confusing, but be sure…once you’ve started knitting, all becomes clear and understandable.
What you need:
Sockyarn with 210m/ 50g in different colors
Color 1 about 250-300 g (dark blue)
Color 2 about 150 g (white)
Color 3 about 150g (mottled, white with blue and grey)
Color 4 some extra yarn for the weaving rows ( white), 50 g should be enough.
Waste yarn, Nyloncord, a second tension arm from a colorchanger, lots of claw weights
I knitted on a Brother kh 930 with tension 8.
My shawl has 11 sections. I had to finish before it was a complete circle because I run out of the white yarn L. If you have enough yarn, just knit some more sections until it’s round or stop earlier if you just want a half circle.

For a better understanding, first of all a general overview what you are going to do:
1.You start with waste yarn and knit 1 row with nyloncord. Or do your favorite cast on, knit some rows and do a picot hem or whatever you prefer. Work some bottonholes if you want to close the shawl in the front and wear it as a cape. That’s all up to you.

2. knit 2 rows plain in main color, set up the needles for a rolled edge (if you like that, instruction further down)
3. weave 2 rows over all needles ( instructions further down)
4. knit 1 complete segment.
5. knit 2 rows plain in main color,
6. Swap color 2 with color 3 ( and in the next segment backwards color 3 to color 2)
7. knit 1 complete segment
Repeat the steps 5, 6 and 7 until you have the amount of segments you like.
After the last section, knit again 2 rows in main color and do your finishing the same way as you started.

General information about the sections:
The sections themselves are divided in three colorfields (color 1,2,3). Each of the 3 colors needs a third of the whole amount of needles which are in use. Each section is separated from the following section by 2 rows of handmanipulated weaved rows over all needles. If you like theses stripes a little bit wider, weave 4 or 6 rows. I used for this weaving part a white ribbon yarn, but any other kind of yarn ( novelty yarns) which is thicker than your main yarn can be used as well.
With this shawl, you can run your fantasie wild and play around as much as you like. I swaped only color 2 and 3. That means: in section 1: c 1, than 2, than 3, in section 2: c 1, than 3, than 2, in section 3 again like in the first. That makes this wonderful effect.

Before I start with the instruction remember this notes:
Take away the ribber bed. Working is much easier without it. Believe me J
When you start the first section, take out the comb and substitute it with lots of claw weights.
Here now the “how to’s
The rolled edge:
At the right side of the machine remove needles like this: IIIIIIIII..III..II
If you do so, you produce two little gaps where you can pull through the fringes you’ve done while
knitting and roll in the seam at the same time.
The fringes can be produced at the same time as you knit (see instructions further down).
In case you don’t like fringes, don’t do the rolled edge and think of another decorative solution for  the
lower end of the shawl. As I said before….there are many possibilities 
I decorated the first gap with the weaving yarn and fixed the fringes with a knot through the lower gap


The fringes:

When you change the color, take the yarn and place it right under the bracket that normally holds the ribber bed. Every 50 or 60 rows cut the fringes in the middle, otherwise the shawl will be lifted up and that will cause a chaos. Don’t cut them all, just leave the last 6 or so uncut. That saves you from holding the yarn by hand when you start the next row. When you finished your shawl, cut the fringes all the same length.

Take the yarn out of the feeder, move it behind the bracket and “park”it behind the carriage ( right side). Bring the new color in the feeder, knit and check at the same time, that the other two threads stay in the little gap under the machine.


The weaving part in general:
Bring the weaving pattern lever to WT.
Start on the left side of bed and bring up needles with the needle pusher to D like this I..I..I..I..I..
Make sure, the needle lashes are open.
Place the weaving yarn by hand over the open needles and knit (weave) one row
Start again on the left side of bed and repeat bringing up needles to D like this II..I..I..I..I..I.. 
Once again place the weaving yarn over the open needles, knit 1 row,
break the yarn and leave it as long as you want the fringes. 




Now you can start with the sections.
As I said before, each section is knitted in several steps. The section itself is devided in 3 parts ( three colors) which are going to be knitted one after the other. Therefore you have to 1.change every 2 rows the color and 2. move a certain amount of needles in or out of working position. The numbers you find in the list.
Print out the list, set your needles, do your personal cast on over 94/90 needles, knit your personal hem and
Knit the first 2 rows in main color1, plain.
Do 2 ( or more) rows in weaving technique ( see instructions or do it your personal style)
Set up the carriage: weaving knobs back to neutral and carriage to H ( holding position)
Row counter to 000
From now on you will push up the named needle number of the list  up to E-position, knit , than the next amount and again and than push the named amount back to D to make them knit again, as usual for short row technique. Sounds complicated, but once you’ve “got” the system, it’s easy.

Have a look at the list. It shows you, which needles do not work ( E-position). Named needle numbers don’t work ( they are in E), all others knit.

Row 1: all needles knit in color 1 ( B Position)
Row 2: push up nr 94 left, knit to the right, make a fringe and bring color 2 into the feeder.
Row 3: Push up  needles from 94 left to 32 left ( E-position), knit 1 row ( 94 is already up, I know, but it’s easier to explain, if I write it down again J)
Row 4: Push up needle nr 31 left to E (to avoid a gap), knit back. RC is on 4. Make a
fringe and change to color 3
Row 5: Push up needles 94 left to 28 right to pos E and knit 1 row.
Row 6: Bring up needle 29 right to E (additional needle to avoid gaps), and knit back RC is now on 6. Make a fringe and change to color 1

Row 7: Now you push back almost all the needles in position D, only 94 left to 91 left stay in E ( have a look at the list)
Knit 1 row
Row 8: bring up needle 90 left in E (additional needle to avoid gaps), knit back, RC is on 8. Make a fringe and change to color 2.

Now you can continue by following the numbers in the list.
Once you’ve done the whole list, the first segment is finished

*Put your carriage on N and knit 2 rows in main color (1)
Weave 2 rows

Swap color 2 with color 3 ( means: instead of using color 2, take color 3 and opposit
Carriage back on H and start with the list again.*

Important notes: Don’t forget  to push up the additional needle to avoid holes. 
In the list it’s mentioned only up to row 18!
Always check if the additional needle really has been knitted before you push it up to E!

And: don’t forget  to bring up the claw weights… especially  in the areas where the colors change within the segment! 





color 1
color 2
color 3

rows
Left side of zero
First left than right
 Right side of zero
rows
1
all


1
2
94 left  to E
2
3

94 left-32 left  to E

3
4
94 left-31left  to E
4
5


94 left-28 right to E
5
6
94 left- 29 right to E
6
7
94-91 left  to E


7
8
94-90 left  to E
8
9

94 – 29 left  to E

9
10
94 – 28 left  to E
10
11


94-31 right to E
11
12
94-32 right to E
12
13
94- 88 left  to E


13
14
94-87 left  to E
14
15

94- 26 left

15
16
94- 25 left
16
17


94- 34 r
17
18
94- 35 r
18
19
94-85 left


19
20
20
21

94- 23 left

21
22
22
23


94- 37 r
23
24
24
25
94- 82 left


25
26
26
27

94- 20 left

27
28
28
29


94-40 r
29
30
30
31
79  left


31
32
32
33

94- 17  left

33
34
34
35


94- 43 r
35
36
36
37
76 left


37
38
38
39

94-14 left

39
40
40
41


46 r
41
42
42
43
73 left


43
44
44
45

11 left

45
46
46
47


49 r
47
48
48
49
70 left


49
50
50
51

8 left

51
52
52
53


52 r
53
54
54
55
67 left


55
56
56
57

5 left

57
58
58
59


55 r
59
60
60
61
64 left


61
62
62
63

2 left

63
64
64
65


58 r
65
66
66
67
61 left


67
68
68
69

1 right

69
70
70
71


61 r
71
72
72
73
58 left


73
74
74
77

4 right

77
76
76
77


64 r
77
78
78
79
55 left


79
80
80
81

7 right

81
82
82
83


67 r
83
84
84
85
52 left


85
86
86
87

10 right

87
88
88
89


70 r
89
90
90
91
49 left


91
92
92
93

13 right

93
94
94
95


73 r
95
98
98
97
46 left


97
98
98
99

16 right

99
100
100
101


76 r
101
102
102
103
43 left


103
104
104
105

19 right

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106
106
107


79 r
107
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108
109
40 left


109
110
110
113

22 right

113
114
114
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82 r
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116
116
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 37 left


117
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118
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25 right

119
120
120
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85 r
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