Nun ist es also beschlossene Sache.
Die Mütze geht auf Reisen, nach Constanta-Rumänien.
Und damit sie sich nicht so einsam fühlt, hab ich aus den Resten von den Resten noch flott ein paar Handschuhe gehäkelt und den Revontuli vom letzten Jahr dazu gelegt.
Ist ja alles Aade long Rainbow und unterscheidet sich nur in der Dicke des Garns.
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Montag, 9. Dezember 2013
Samstag, 10. August 2013
Wingspan von Hand und mit Maschine
Wingspan von Hand
Beim Räumen fielen mir neulich wieder die Reste des AAdeLong Garnes meiner Norwegerjacke in die Hände. 110 Gramm Grün/ Lila/Blau/ waren übrig
geblieben und wollten schnellstens verstrickt werden. Aber was macht man damit?
Mit einer Freundin sprach ich über den Wingspan, der ja geradezu ideal für Farbverlaufsgarne ist
und auch ohne Anleitung leicht und nebenbei zu stricken ist. Gesagt, getan. Der
einzige Unsicherheitsfaktor: wie weit reicht das Garn?
Wingspan mit der Maschine
Und weils so schön ist, wollte ich auch wissen, wie so
ein Schal auf der Maschine zu stricken ist. Wie immer geht mir ja alles nicht
schnell genug und so hab ich meine Zeit auch nicht damit vertrödelt, eine
Anleitung zu suchen, sondern hab einfach probiert.Verkürzte Reihen hab ich
schon einige Male gestrickt.
Weil glatt rechts
sich ja an den Kanten einrollt, habe ich Musternummer 256 genommen (
Fang-Patent-Muster) und ein Garn, das schon mal als Pullover Vorderteil verstrickt und dann aufgeribbelt war. Das war für einen Test gerade recht.
| Maße: Halskante 120cm, von der Halskante zur Spitze 30 cm |
Wie’s geht???
Ganz links am Bett anfangen und so viele Maschen
anschlagen, wie man möchte, bei mir sind es 100.
3 Reihen stricken, Muster einstellen, vorwählen, Tuck
Tasten drücken, Schlitten auf H stellen und dann geht’s los.
Nach und nach Nadeln in E für verkürzte Reihen ( 3er
weise) schieben ( erstes Dreieck)
Sind alle Nadeln abgestrickt, ( Schlitten steht jetzt rechts)
von Hand neue Maschen mit Wickelanschlag oder Häkelanschlag für die Zackenbreite
zunehmen (ich habe 20 genommen), die in
E befindlichen Nadeln entweder von Hand in D schieben* oder den Schlitten von H
auf N einstellen…dann aber nicht vergessen, nach der nächsten Reihe wieder
umzustellen!
nach links stricken und die ersten 20 Maschen von links
von Hand abstricken, dann auf eine Handstricknadel fädeln und das 2. Dreieck
mit verkürzen Reihen beginnen. Es sollte hier die gleiche Maschenanzahl auf den
Nadeln liegen, wie zu Beginn.
Alle folgenden Dreiecke werden genauso gearbeitet.
Hat man alle rechts verfügbaren Nadeln belegt und
gestrickt, kann man mit dem Umhängekamm alles nach links versetzen und weitere
Dreiecke stricken ( wer keinen Kamm hat, strickt eine Reihe mit Nylonfaden und
dann Kontrastgarn ein paar Reihen glatt, wirft ab und hängt links wieder ein).
Bewusst schreibe ich hier keine Maschenweite auf, weil
das ja abhängig vom Garn ist, das man verwendet. Auch die Maschenanzahl, bzw
die Zackenbreite kann jeder nach seinem Geschmack gestalten. Man sollte halt
nur darauf achten, dass man genau so viele Maschen links stilllegt, wie man
rechts neu angeschlagen hat.
Mir hat das viel Spaß gemacht und ich weiß jetzt schon,
was die weiblichen Familienangehören in diesem Jahr zu Weihnachten bekommen J
·
Wenn man es ganz akkurat machen möchte, schiebt
man nicht alle Nadeln nur nach D, sondern mustergemäß
nach B und D.
Samstag, 3. November 2012
Norweger mit Aade Long Garn
Seit Monaten lagt es nun da, dieses wunderbar bunte Garn, das ich mir aus Tallin mitgebracht habe und schrie danach, verstrickt zu werden.
Nur wie?
Ein Norwegermuster musste es sein, soviel war klar. Doch wie den Untergrund gestalten? In Schwarz...zu hart- in Grau...eventuell- in Orange...sehr gewagt!
Nach einigem Hin-und Her entschied ich mich für Grau, weil die bis dahin gestrickten Mapro's am besten aussahen und das Muster schön heraus kam.
Das Muster wollte nun noch entwickelt werden und es dauerte viele Tage, bis ich mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden war. Ich habe mich durch hunderte von fertigen Mustern durchgewühlt, bis ich eines fand und dann beschloss, es mit dem PPD nach meinen Wünschen zu verändern.
Lange hat mich die Frage beschäftigt, wie ich es schaffe, dass die Ärmel in gleichem Rhythmus die Farbe wechseln, wie Vorder-und Rückenteil und irgendwann einzusehen, dass dies nur dann perfekt möglich ist, wenn ich blancs stricke, dann die Wolle selbst färbe, aufziehe und neu verstricke.
Aber wie kann ich eine Zwischenlösung finden? Schließlich sind die Ärmel schmaler als VT und RT und somit wechselt die Farbe auch erst nach deutlich mehr Reihen...
Da ich "genug" Wolle im Vorrat hatte, beschloss ich, nach dem Prinzip cut & sew zu arbeiten. Also: erst ein Rechteck stricken, dann die Ärmel daraus zuschneiden und nähen, wobei mir das nicht leicht fiel, weil man ja doch jede Menge Material verschwendet. Um das benötigte Rechteckt jedoch genau so groß zu stricken, wie das VT, fehlte mir der Mut und ich bin eine Kompromisslösung eingegangen. Ich habe für die Ärmel " nur" die Maschenzahl der Rückenbreite angeschlagen und habe während des Strickens immer wieder den Faden "verkürzt"...also rausgezogen und abgeschnitten. Aus diesen Resten lässt sich bestimmt noch was Kleines stricken und so sind sie nicht ganz verloren. Jedenfalls fand ich das besser als ein großes Rechteck zu stricken (so wie Vorder- und Rückenteil), die Ärmel daraus auszuschneiden und die verstrickten Reste einfach wegzuwerfen.
Am schwersten fand ich es, nach dem Stricken das Vorderteil in der Mitte auseinander zu schneiden. Da ich vergessen hatte, schon dem Muster eine "Mittellinie" einzugeben, an der ich mich hätte orientieren können, habe ich sehr vorsichtig erst eine Mittellinie von Hand eingezogen und jeweils rechts und links davon eine Linie mit Overlock- Stichen aufgenäht. Trotzdem war das Schneiden nur mit viel Überwindung möglich.
Die Bündchen und auch die Blenden sind doppelt gestrick und letztere italienisch befestigt.
Nur wie?
Ein Norwegermuster musste es sein, soviel war klar. Doch wie den Untergrund gestalten? In Schwarz...zu hart- in Grau...eventuell- in Orange...sehr gewagt!
Nach einigem Hin-und Her entschied ich mich für Grau, weil die bis dahin gestrickten Mapro's am besten aussahen und das Muster schön heraus kam.
Das Muster wollte nun noch entwickelt werden und es dauerte viele Tage, bis ich mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden war. Ich habe mich durch hunderte von fertigen Mustern durchgewühlt, bis ich eines fand und dann beschloss, es mit dem PPD nach meinen Wünschen zu verändern.
Lange hat mich die Frage beschäftigt, wie ich es schaffe, dass die Ärmel in gleichem Rhythmus die Farbe wechseln, wie Vorder-und Rückenteil und irgendwann einzusehen, dass dies nur dann perfekt möglich ist, wenn ich blancs stricke, dann die Wolle selbst färbe, aufziehe und neu verstricke.
Aber wie kann ich eine Zwischenlösung finden? Schließlich sind die Ärmel schmaler als VT und RT und somit wechselt die Farbe auch erst nach deutlich mehr Reihen...
Da ich "genug" Wolle im Vorrat hatte, beschloss ich, nach dem Prinzip cut & sew zu arbeiten. Also: erst ein Rechteck stricken, dann die Ärmel daraus zuschneiden und nähen, wobei mir das nicht leicht fiel, weil man ja doch jede Menge Material verschwendet. Um das benötigte Rechteckt jedoch genau so groß zu stricken, wie das VT, fehlte mir der Mut und ich bin eine Kompromisslösung eingegangen. Ich habe für die Ärmel " nur" die Maschenzahl der Rückenbreite angeschlagen und habe während des Strickens immer wieder den Faden "verkürzt"...also rausgezogen und abgeschnitten. Aus diesen Resten lässt sich bestimmt noch was Kleines stricken und so sind sie nicht ganz verloren. Jedenfalls fand ich das besser als ein großes Rechteck zu stricken (so wie Vorder- und Rückenteil), die Ärmel daraus auszuschneiden und die verstrickten Reste einfach wegzuwerfen.
Am schwersten fand ich es, nach dem Stricken das Vorderteil in der Mitte auseinander zu schneiden. Da ich vergessen hatte, schon dem Muster eine "Mittellinie" einzugeben, an der ich mich hätte orientieren können, habe ich sehr vorsichtig erst eine Mittellinie von Hand eingezogen und jeweils rechts und links davon eine Linie mit Overlock- Stichen aufgenäht. Trotzdem war das Schneiden nur mit viel Überwindung möglich.
Die Bündchen und auch die Blenden sind doppelt gestrick und letztere italienisch befestigt.
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Dienstag, 7. August 2012
Revontuli
Bei all den Langzeit- Projekten, die ich derzeit in Arbeit habe, war es wieder mal Zeit für etwas Schnelles. So habe ich die Wollkäufe meines Kurzbesuches in Tallin begutachtet und entschloss mich, auch mal einen Revontuli nach dieser Anleitung zu stricken.
Das Garn ist von Villa Wool (Aade Long, oder auch Kauni)
mit einer LL von etwa 800 m pro 100 g ( 8/1), hat sich mit 4er Nadeln super schnell verstrickt und wiegt 79 g. Ürsprünglich wollte ich die gesamten 114 g verwenden, habe aber dann früher aufgehört, weil mir das Tuch mit 180 auf 78 cm groß genug war.
Das Garn ist von Villa Wool (Aade Long, oder auch Kauni)
mit einer LL von etwa 800 m pro 100 g ( 8/1), hat sich mit 4er Nadeln super schnell verstrickt und wiegt 79 g. Ürsprünglich wollte ich die gesamten 114 g verwenden, habe aber dann früher aufgehört, weil mir das Tuch mit 180 auf 78 cm groß genug war.
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