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Freitag, 2. Januar 2015

Socken mit Norweger-Schaft

Immer wieder müssen es mal Socken sein.
Sei es, weil ein Paar verschlissen ist, oder einfach weil ein schnelles Geschenk her soll.

Gut, dass mir neulich ein Werbezettel von einer Kleidungskette in die Hand fiel, dessen Rückseite mich veranlasste, nochmal das Thema Socken und Norweger-Technik anzugehen.




Das Muster war recht schnell ins DK 8 und von dort in die Maschine übertragen. Ein paar Korrekturen mussten vorher noch gemacht werden, damit die Spannfäden nicht so lang sind.

Den ersten Socken hab ich dann gleich 2 Mal stricken müssen, weil ich vergaß, das Muster auf den Kopf zu stellen.

Das Um- und Zusammenhängen zum Rundstricken für den Fußteil hab ich mit verschiedenen Methoden versucht.
Die erste Methode: nach dem Norwegerteil mit Kontrastfaden abstricken und die Maschen wieder an der richtigen Stelle einhängen. Das hat gut geklappt, aber doch eine Weile gedauert, da ich mich dabei offensichtlich sehr ungeschickt angestellt habe.
Bei der zweiten Methode habe ich es mit dem Umhängekamm versucht. Dabei waren mehrere Schritte erforderlich.
1. Schritt: Strickteil abheben, wenden und wieder einhängen
2. Schritt: Maschen vom hinteren Nadelbett auf das vordere Bett umhängen. Das geht meist sehr schnell, weil ich dabei nicht mit der Umhängenadel arbeite, sondern die Masche lediglich auf einen 1-er Decker hebe und die dazugehörige Nadel des Vorderbetts nur durchschiebe.
3. Schritt: wie üblich-links und rechts je ein Viertel der Maschen mit dem kleinen Umhängekamm wieder zum Rundstricken auf das hintere Bett hängen.
So kommt die Naht des Norwegerteils in die hintere Mitte.

Nun kann man wie üblich fortfahren und Ferse, Fuß und Spitze arbeiten.

Das Resultat sieht so aus:


und weil es so gut von der Hand ging, kam gleich nach weiteren Veränderungen des Musters ein zweites Paar dazu:


wobei mir der kritische Blick eindeutig sagt, dass ich an der rückwärtigen Naht noch sorgsamer arbeiten muss, damit sie auch schön aussieht. Irgendwie will mir das noch immer nicht gelingen.


Donnerstag, 9. Oktober 2014

Schnell und einfach, ein Kissen




Immer wieder stöbere ich mich durch freie Anleitungen, die man im Netz finden kann. Auf der Suche nach einem einfachen und schnellen Projekt stieß ich auf dieses Muster von Drops Design.

Das gedankliche Umsetzen in die Strickmaschine war schnell erledigt, weil man nach dem selben Prinzip vorgeht: 3 Maschen anschlagen und alle zwei Reihen links und rechts eine Masche zunehmen, gleichzeitig die Farbe wechseln und hoch stricken,bis die gewünschte Maschenzahl erreicht ist (137…oder nach Belieben mehr oder weniger). Danach wird wieder gleichmäßig abgenommen und die letzten drei Maschen abgekettet. Auf Kraus rechts habe ich verzichtet und nur glatt rechts gestrickt, aber auch das wäre mit dem KG leicht nachzuarbeiten. 

An der Strickmaschine ergab sich für mich jedoch ein Problem.
Die Seite, an der kein Farbwechsel stattfindet, war eindeutig kürzer, als die andere. Das mag wohl daran liegen, dass der Faden an dieser Seite strammer eingestrickt wurde, als an der Seite, wo der Farbwechsel stattfindet.
Bei der 2. Kissenhälfte habe ich dann darauf geachtet und den Schlitten rechts so weit herausgefahren, wie das auch links der Fall ist, wenn man den Farbwechsler benutzt. Dadurch wird der Faden und somit auch die Masche etwas lockerer. Trotzdem wurden die beiden Seiten noch immer nicht gleich lang, doch mit Dämpfen konnte ich dieses Manko etwas ausgleichen.
In einem 2. Projekt werde ich nun versuchen, den Faden noch etwas mehr von Hand zu manipulieren: links ( an der Farbwechsel-Seite) den Strickfaden etwas strammer ziehen, rechts dem Faden etwas mehr Spiel geben. Man wird sehen, ob das klappt und ich werde berichten.
Das Material sind Reste preiswertester Sockenwolle mit einer Lauflänge von 210m/50g in 3 Farben.

Ich habe den selbst-musternden Faden einmal mit einem hellen beige und auf der dunklen Seite mit einem dunklen braun kombiniert. Beide uni Farben sind in dem selbst-musternden Garn enthalten.


Mittwoch, 18. September 2013

Da fehlt doch noch was...

Na klar, ein Schal muss her, damit das Trio komplett ist.

Das gleiche Muster, ein wenig aufgehübscht, als Norweger gestrickt und dann die Längsseite zugenäht...diesmal mit dem Linker.


Die Muschelkante ist auf dem DB entstanden. Anschließend daran hab ich, wie bei der Mütze auch, eine kleine weiße Biese gearbeitet.




Mittwoch, 28. August 2013

Anleitung Norweger-Fingerhandschuhe mit Daumenspickel für die Strickmaschine

Nachtrag vom 3. September 2016

Da meine Anleitung für diese Art Handschuhe auf Ravelry nicht mehr zu haben ist, veröffentliche ich sie hier. Leider ist das als kompakte pdf Datei nicht möglich, aber wenn ihr nacharbeiten wollt, könnt ihr gerne den Beitrag kopieren und für euren persönlichen Bedarf ausdrucken. Ein Verkauf dieser Anleitung ist jedoch nicht gestattet!



IngridCojocaru© Fingerhandschuhe mit Norwegermuster und Daumenspickel
Größe 7- 7 1/2 aus Sockenwolle LL 210 m/ 50g, gestrickt auf der Brother KH 930


 Nach vielen Experimenten ist mir es nun endlich gelungen, Fingerhandschuhe mit Norwegermuster zu stricken, die wenigstens meiner Hand perfekt passen. Beim Studieren verschiedener Größentabellen ist mit aufgefallen, dass meine Maße doch etwas von der Norm abweichen.
Das sagt euch schon, dass ihr eventuell auch an der ein oder anderen Stelle nachbessern müsst und um eine Maschenprobe nicht herumkommt, denn auch 4 fädige Sockenwolle fällt von unterschiedlichen Herstellern verschieden aus und unterschiedliche Muster ergeben ebenfalls differierende Mapros. Außerdem sind Hände nicht gleich Hände.
Ich gehe hier nicht auf die einzelnen Stricktechniken ein (Anschlag, 1R/1L,  Norweger, Rundstricken, Nadeln stilllegen in E), denn das steht ja in den Anleitungsbüchern. Dies ist also keine Anleitung für Maschinen- Neulinge, sondern setzt Grundkenntnisse voraus.
Die Muster ist entstanden für elektronische Maschinen, die einen größeren Rapport zulassen als Lochkarten Maschinen. Natürlich kann man nach dieser Grund-Anweisung auch mit Lockkarten Maschinen Handschuhe stricken…ihr könntet dann zum Beispiel ein durchlaufendes Muster nehmen, wie  bei den weiß blauen Handschuhen oben rechts im Körbchen.

Man braucht für ein Paar Handschuhe etwa 50 Gramm Sockenwolle in der Grundfarbe, etwa 25 Gramm Musterfarbe und eine Maschine mit Doppelbett.
.


Am besten eignen sich Norwegermuster, deren Rapport gleich der Breite des Handschuhs entspricht. Das Muster das ich hier zeige, besteht aus 2 Hälften.
Die linke Seite des Musters für die Handoberfläche habe ich selbst auf dem PPD erstellt, die rechte Seite für die Handinnenfläche ist Muster Nr. 25 aus dem Brother Heft. Strickt man den 2. Handschuh, muss das gesamte Muster mit der Variationstaste Taste 1 gespiegelt werden.
Es ist für eine Breite von 62 Maschen= Handumfang 19,5 cm errechnet.  (Größe 7-7,5)
Strick man größere Größen, kann man das Muster an allen Seiten erweitern.

Natürlich kann man auch ein existierendes Muster aus dem Brother Heft nehmen  und es nach seinen eigenen Vorstellungen/ Maschenzahlen umbauen. Bei der Ausarbeitung ist mir aufgefallen, dass es von Vorteil ist, wenn die Ränder in der Grundfarbe bleiben.  Dann ist das Einarbeiten des Spickels hübscher.


Meine Maschenprobe im Norwegermuster MW 6 lautet:
10 cm = 35 Reihen / 10 cm = 32 Maschen
Die Maschenprobe für das Rundstricken  mit MW6/6-I
10 cm = 40 Rh / 10 cm = 37 Ma

Zum besseren Vergleich und Verständnis für eure eigene Arbeit hier noch ein paar allgemeine Erläuterungen und eine Skizze:



Der Handschuh besteht aus neun Teilen.


(1)Wir beginnen mit einem 1R/1L Bündchen (oder was immer man will) in der Höhe, die einem gefällt. Das Maß dafür entspricht der Maschenanzahl des Handumfangs an seiner breitesten Stelle, also genau unter den Fingern.
Danach wird die Handfläche (2) bis zum kleinen Finger als flaches Strickstück mit Norwegermuster auf dem Hauptbett gearbeitet.  Teil 3 ist dann der kleine Finger, der rund gestrickt wird. Dazu strickt man erst mit Nylonfaden und Restgarn all jene Ma ab, die momentan nicht gebraucht werden,  hängt dann die Hälfte der verbliebenen Ma aufs Vorderbett und strickt in Runden den kleinen Finger fertig.
Danach ( Teil 4) werden etwa 6 Reihen über den Bereich gestrickt, in dem die 3 restlichen Finger sein sollen.
Teil 5/6 und 7 sind: Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger, die im Prinzip wie der kleine Finger gearbeitet werden. Wichtig: auf einen guten Abzug achten!
Zum Schluss wird der Daumenspickel  (Teil 8) am Hauptbett  und dann der Daumen (Teil 9) wieder rund gearbeitet.
Man wechselt also öfter zwischen Hauptbett und Doppelbett hin und her.

Nun die eigentliche Anleitung mit meinen Maßen, die ihr auf der ersten Skizze ablesen und nach euren Maßen korrigieren könnt. Wenn ihr korrigieren müsst, zeichnet eure Hand auf ein Blatt Papier, messt sie aus und rechnet gemäß eurer Maschenprobe um.
Mein Handumfang beträgt 19.5 cm, das ergibt einen Anschlag von 60 plus 2 Randmaschen, also 31links und 31 rechts der Null.

Teil 1: Bündchen
Ich beginne mit einem 1R/1L Bündchen über 29 Reihen bei MW 3 und 3/II am DB und 1 weitere Reihe mit höherer MW, nämlich 4/4-I.
Der Schlitten steht jetzt rechts. Alle Maschen umhängen und Abstreifer wechseln, die MW wird erhöht auf 6, Schmuckfarbe einfädeln,

Teil 2: Handteil innen und außen
RZ 000..
1 Rh mit Schmuckfarbe stricken. Schlitten steht links.
Einrichten für Musterstricken: vorwählen auf KC, Muster programmieren/ aufrufen, 1 Rh nach rechts stricken, Norwegertaste drücken, Grundfarbe  wieder in den Hauptfadenführer einfädeln, Schmuckfarbe in die 2. Öffnung einfädeln, 2 Reihen stricken.

Setze nun mit einem Faden links und rechts eine Markierung ( hier beginnt später der Daumenspickel) und stricke weiter bis Reihe 23. Setze wieder links und rechts eine Markierung ( hier endet der Daumenspickel) und stricke weiter bis zum Beginn des  kleinen Fingers = 37 Reihen, Schlitten links. Maschine ausschalten, (Mustern beenden)
Schmuckfarbe in den Hauptfadenführer einfädeln, 2 Rh stricken, Schlitten links und 39 Reihen sind gestrickt.

Bringe alle Nadeln von 7 links  bis 31 rechts nach E und stricke die noch in B befindlichen Nadeln mit Nylonfaden von Hand und dann mit Kontrastgarn ab,  bringe dann alle Nadeln von 8 rechts bis  31 rechts von Hand in  die B Position und stricke diese ebenfalls mit Nylonfaden und Kontrastgarn ab. Es sind noch die mittleren 14 Nadeln belegt ( 7-0-7).  Den Nylonfaden bringe ich bewusst von Hand ein, weil man somit größere Maschen bekommt und die Gewichte besser ziehen.

Alternativ dazu kann man auch die Maschen von den Seiten auf eine feine Rundstricknadel fädeln  und so stilllegen.

Teil 3 - Der kleine Finger
Von diesen 14 Maschen werden nun 7 nach vorne auf das DB umgehängt und die Schlitten für Rundstricken eingerichtet. Aus dem Querfaden zum späteren Ringfinger nimm eine zusätzliche Masche auf beiden Betten verschränkt heraus und belege damit die nächste Nadel. Du machst also auf jedem Bett eine Zunahme!





Stricke 44 Reihen rund. Jetzt werden die Abnahmen mit dem 2er Decker gemacht ( pro Seite und Bett je 1 Masche nach innen hängen), 2 Reihen stricken, wiederholen bis 4 Maschen pro Bett übrig sind. Faden abschneiden, durch die Maschen ziehen, abwerfen.

Teil 4- Erhöhung für die gute Passform:
Alle restgestrickten Maschen zu gleichen Teilen auf Hauptbett und DB hängen.
6 Reihen rundstricken.
Nun kommt der Moment, wo ihr euch entscheiden müsst, entweder nochmal alle Ma restzustricken Nylonfaden plust Restgarn), oder mit einer dünnen Rundstricknadel abzuheben, um dann die Fingermaschen später nach und nach wieder einzuhängen oder mit der Technik Nadeln in E zu arbeiten. Ich habe alle 3 Varianten  ausprobiert. Die ersten beiden Versionen dauern zwar etwas länger, sind aber leichter zu handhaben, weil der Abzug für die Finger einfacher ist.
Wie auch immer ihr entscheidet…wir stricken jetzt die Finger.


Teil 5 - Zeigefinger
Hänge pro Bett 7 Ma plus 1 Ma verschränkt aus dem Querfaden zum Mittelfinger hin.(= 8 Maschen) (das heißt: 7 Maschen vorne, 7 Maschen hinten plus jeweils 1 Masche aus dem Querfaden pro Bett erzeugen. Das ergibt 8 Maschen pro Bett!)
Man braucht diese zusätzliche Masche, damit man die Finger beim Tragen der Handschuhe bequem spreizen kann und der Zwischenraum etwas weiter ist. Also nicht vergessen!
Arbeitest du mit  Technik „Nadeln in E“ , versetze die 7 Maschen um 1 Na zur Seite und belege die freigewordene Nadel mit der zusätzlichen Masche. Sie bettet sich dann schöner ein.  Das Umhängen ist jedoch nur nötig, wenn du mit der Technik „Nadeln in E“ arbeitest. Jetzt strickst du 54 Reihen bis zur  Abnahme. Die Abnahmen erfolgen wie beim kleinen Finger. Die letzen Maschen (je nach Anzahl 3 oder 4) mit dem Faden durch fädeln, zuziehen und fertig.


Teil 6- Mittelfinger:
 8 Maschen pro Bett plus je eine aus dem Querfaden und vor der Abnahme 62 Rh.
Auch hier musst du erst die Maschen um 1 Nadeln versetzen, wenn Du mit der Technik „Nadeln in E“ arbeitest.

Teil 7-Ringfinger 8 Maschen pro Bett einhängen, je 1 zusätzliche Ma aus dem Querfaden dann 54 Reihen rund stricken.

Teil 8 - Der Daumenspickel:


Den noch offenen Handschuh nun so zwischen den Betten platzieren, dass das Bündchen in der Bettengasse hängt und die Fingerseite zu dir zeigt. Dabei ist die linke Seite sichtbar. Schlitten steht rechts.


Eine Masche auf gelb 1 (links) am hinteren Bett   anschlagen und aus der linken Kante des Handschuhs die Randmasche der ersten Reihe nach dem Bündchen auf diese 1 Masche dazu hängen.
  
Eine Reihe stricken

 
Nun hänge die Randmasche der rechten Seite auf die eben gestrickte Nadel. Achte immer darauf, dass der Faden unterhalb der Nadel  und vor der Arbeit liegt und stricke 1 Reihe.
Wiederhole diesen Schritt (aufhängen, 1 Reihe stricken,) bis  zur ersten Markierung.



Sind beide Markierungsmaschen aufgehängt, beginnen wir mit den Zunahmen. Das heißt:
Nun wird re neben der Nadel ( gelb 1)  eine weitere Nadel Masche dazu geschoben(grün 1). Auf diese Nadeln  nun eine Masche aus der rechten Kantenreihe ( 1 Reihe nach der Markierung 1 = Reihe 5)  dazu hängen, 1Rh stricken.
*Links eine Nadel dazu schieben, eine Masche aus der Kante drauf hängen und drüber stricken.
Re eine Nadel dazu schieben, eine aus der Kante drauf hängen, drüber stricken.
Jetzt keine Nadeln dazu schieben, sondern li nur eine Kantenmaschen einhängen und
drüber stricken. Keine Nadeln dazu schieben, sondern nur re eine Kantenmaschen einhängen und
drüber stricken *
Von * bis * so oft wiederholen, bis die errechnete Maschenzahl (insgesamt 18) erreicht ist und man an der 2. Markierung angekommen ist.

Teil 9- Der Daumen
Dann hängt man die Hälfte dieser Ma nach vorne aufs DB, nimmt wieder je eine Ma aus dem Querfaden und eine aus der Kante auf und strickt den Daumen rund mit 38 Rh, dann die Abnahmen.
Wem der Daumen mit 11 Maschen zu breit ist, kann die zusätzlich aus der Kante aufgenommene Masche gleich nach 2 Reihen wieder abnehmen, hat dann aber doch einen kleinen Steg gearbeitet.

Toll! Du hast es geschafft!
Jetzt ist der erste Handschuh fertig gestrickt und man schließt nur noch die Bündchennaht und die restliche Seitennaht oberhalb des Daumens. Und natürlich muss man noch viele Fäden vernähen J

Da der Daumen in der Seitennaht sitzt, kann man den 2. Handschuh genau wie den ersten stricken, aber bitte nicht vergessen, für den 2. Handschuh die Muster- Spiegeltaste zu drücken, wenn du mit 2 verschiedenen Mustern für Innen-und Außenhand gearbeitet hast. Hast du ein durchlaufendes Muster Handinnenfläche und Handaußenfläche identisch), brauchst du das nicht.


Das Muster hat einen Rapport von 62 Maschen und 35 Reihen.
Dazu kommen 2 Reihen in der Musterfarbe vor Musterbeginn und 2 Reihen in der Musterfarbe nach Musterende. Gesamt also 39 Reihen.





Welche Maße braucht man?

Teile

Was ist das?
Meine Größe
  7-7,5
Deine Größe

Für Teil 1 und 2
a
Handumfang= Anschlag
19,5 cm = 62 Ma


Teil 2
b
Länge Mittelhand
10,5 cm = 37 Rh


Teil 3
c
Länge kleiner Finger
6 cm = 44 Rh bis Abnahme


Teil 4
d
Höhe bis Fingeransatz
1 cm = 6 Reihen


Teil 5
e
Länge Zeigefinger
7,5 cm = 54 Rh bis Abnahme


Teil 6
f
Länge Mittelfinger
8,8 cm = 62 bis Abnahme


Teil 7
g
Länge Ringfinger
7,5 cm = 54 bis Abnahme


Teil 8
1.      Markierung
h
Höhe Beginn Daumendreieck
Bei Reihe 4


Teil 8 Reihen
2.      Markierung
i
Höhe Daumendreieck
19 Rh
bei Rh 23


Teil 9
j
Länge Daumen
6 cm = 38 Rh bis Abnahme





Viel Spaß beim Tragen!


©Ingrid Cojocaru

Nur zum privaten Gebrauch. Jeder Verkauf oder Veröffentlichung der Anleitung ist nicht gestattet!




Montag, 26. August 2013

Fingerhandschuhe mit Norwegermuster Fortsetzung

Und noch ein Paar.


Im Strickforum hat Kerstin erwähnt, dass bei ihr der kleine Finger etwa 1 cm tiefer beginnt, als die anderen Finger und deshalb die Handschuhe meist nicht so toll sitzen. Bei mir ist das auch der Fall und deshalb versuchte ich, eine kleine Änderung anzubringen.
Die Handschuhe werden ja nicht rund gestrickt und deshalb hab ich dort, wo die drei Finger ( Zeige-Mittel und Ringfinger) beginnen, versuchsweise mal 2 Reihen mehr gestrickt um etwas mehr Höhe zu erreichen.





 Die Maschen, die man sonst aus dem Querfaden für den jeweiligen Finger herausstrickt, habe ich aus diesem kleinen Treppchen, das entstanden war, genommen.
Bei der späteren Ausarbeitung gestaltete sich das jedoch als  Problem und nun ist der Zwischenraum zwischen kleinem und dem Ringfinger nicht besonders gut gelungen. Mag sein, dass es daran lag, dass ich am Abend schon etwas müde und schluderig war, aber so kann das nicht bleiben, denn es stört an der Hand doch sehr und hat auch für die bessere Passform noch nicht viel gebracht.
Ich werde meine Versuchsreihe also fortsetzen und hoffe, dass mir doch irgendwann der optimale Handschuh gelingt.
Das Muster stammt diesmal aus der Brother Stitchworld Nr. 75, ist aber doch sehr stark abgeändert.

Montag, 10. Dezember 2012

Zwei Röcke

Wieso ich ausgerechnet jetzt darauf komme, mir Röcke stricken zu wollen, wo ich doch der absolute Hosenfreak bin, wird mir ewig schleierhaft bleiben....aber..versuchen kann man es ja mal.
Vielleicht habe ich einfach zuviel bei Drops rumgestöbert :-)

Dieses Model DROPS 115-41 by DROPS Design hat mir von der Form her gut gefallen und da noch etwas Sockenwolle herumlag, dachte ich, ich versuche es mal mit der Maschine.
Dabei habe ich aber nur glatt rechts gestrickt, da mir das Umhängen mit dem Maschenkamm, um ein Kraus Rechts-Gestrick zu erreichen, zu mühselig war.



Eine Anleitung für die Maschine gibt es hier.


Maschinenanleitung für den Rock  DROPS115-41 byDROPS Design


Für Größe M/ 38(jeweils die 2. Zahl von links)

Quergestrickt mit Falten unten- jedoch Glatt Rechts gestrickt ( nicht Kraus, wie im Original)

Sockenwolle LL 210m/50gr, Verbrauch etwa 250 Gramm

Mapro (nach Waschen, Dämpfen und Tragen)
10 cm =28 Ma
10 cm = 42 Rh

MW 7


.

Weil hier  mit verkürzten und verlängerten Reihen gearbeitet wird,  hier zum besseren Verständnis einige Erläuterungen vorweg.

Der Rock wird quergestrickt. Deshalb sind Zu-oder Abnahmen für die Formgebung nicht sinnvoll. Beim Querstricken erreicht man die Formgebung durch verkürzte Reihen. Dafür werden Nadeln außer Arbeit gestellt( in E geschoben) und zu einem späteren Zeitpunkt wieder dazu genommen( über Position D nach B). Damit bei diesem Verkürzen/Verlängern zwischen der zuletzt gestrickten und der ersten Nadel in Ruhestellung keine Löcher entstehen, muss man immer dann, wenn man verkürzt hat ( also Nadeln in Ruhestellung gebracht hat), eine zusätzliche Nadel in E schieben. Das ist die Nadel, die zuletzt gestrickt wurde.

Bei diesem Rock wird gleich zweifach mit dieser Technik gearbeitet.

Einmal auf der rechten Seite (hier wird die Reihe verkürzt), damit das obere Teil des Rockes  dem zur Taille hin schmäler werdenden Körper gerecht wird und zweitens auf der linken Seite (hier wird die Reihe verlängert), um die Falten entstehen zu lassen.

Nachdem 12 Rh gestrickt sind, beginnt man also mit der Formgebung für Hüfte und Taille auf der rechten Seite ( um 10 Ma verkürzen, danach um weitere 15 Ma, also insgesamt 25)

Ist das geschehen, strickt man die Falten im Dreier- Rhythmus, in dem man die „Reihe“ jeweils um 3 Maschen verlängert. Das heißt: 3 Ma werden gestrickt, 1 zurückgeschoben ( Lochvermeidung) und wiederholt das so oft, bis die 42te Nadel wieder in Arbeitsstellung ist.

Damit ich nicht jedesmal  mühevoll abzählen muss, habe ich mir schmale Papierstreifen geschnitten, sie zwischen Nadeln und Nadelzählfolie geschoben  und dann mit Markierungen versehen:


von rechts die 10. und die 25. Nadel, von links gezählt die 42. Nadel.

Immer dann, wenn verkürzt oder verlängert wird, muss man darauf achten, dass der Schlitten in Halteposition H ist.

Will man den Rock verlängern, nimmt man gleich zu Beginn entsprechend der Maschenprobe zusätzliche Maschen auf. Die Markierungen bleiben jedoch an der gleichen Stelle  (von rechts die 10. und die 25. Nadel, von links gezählt die 42. Nadel)


Und so geht’s:

Geschlossener lockerer Anschlag über 120 Maschen ( natürlich kann man  hier nach eigenen Geschmack arbeiten und beispielsweise einen offenen Anschlag mit Restgarn arbeiten)

*12 Reihen glatt rechts stricken, Schlitten endet links!

Schlitten auf Halten ( H) stellen


Auf der rechten Seite 9 Ma in Ruheposition ( E) schieben und 1 Rh str

1 zusätzliche Nadel in die E Pos( die 10. Nadel von rechts) und zurückstricken

Auf der rechten Seite weitere 14 Nadeln in E- stricken

1 zusätzliche Nadel in die E Pos ( die 25. von rechts) und zurückstricken


Nun alle Nadeln in E, außer den drei ersten links. Diese 3 Na stricken, dann die dritte Nadel zurück in E und zurückstricken

Drei weitere Nadeln in D schieben und nach rechts str und die letzte der gestr. Na zurück in E schieben…zurückstr

Drei weitere Nadeln in D schieben und nach rechts str und die letzte der gestr. Na zurück in E schieben…zurückstr

In diesem Rhythmus fortfahren und immer dreierweise die Nadeln in D schieben, dann eine zurück in E bis insgesamt 42 Na von links gezählt gestrickt sind . Jetzt Schlitten wieder auf N stellen*

 Den Vorgang * bis * so oft wiederholen bis die gesamte Breite von 96 cm erreicht ist

 Auf die Knopfleiste zum Schließen des Rockes habe ich verzichtet und statt dessen einen Bund angestrickt ( 170 Ma glatt rechts, 2 mal 20 Reihen, dazwischen eine Bruchreihe in großer MW) und von Hand geschlossen.
Die Unterkante des Rockes ( Saum) habe ich mit festen Maschen umhäkelt.


Sonntag, 14. Oktober 2012

Windrad Tuch in Brauntönen oder besser..ein Poncho?


Gestrickt habe ich diesmal auf der Brother KH  910 über 199 Maschen unter Verwendung des Einbett- Farbwechslers mit MW 10. Vom Nacken bis zur Unterkante sind das 89 cm.

Das Garn:

150 g Aldi Sockenwolle (Vendita)  Farbe 600, LL 210 m/50g
150 g Aldi Sockenwolle ( Vendita) Farbe 991, LL 210m/50g
etwa 500 g Konenwolle  Regia 80 LL 32/4, (aus alten Beständen), dreifädig gefacht
zum Weben: 50 g Dilthey-Wolle Velour, 100% Polyacryl, LL 80m auf 50g, (aus alten Beständen),


Da der Farbwechsler ja links sitzt, musste ich die gesamte Zahlenliste „umkehren“ und dabei ist mir leider ein Fehler unterlaufen. Deshalb hat das mittlere Farbfeld einen Treppenabsatz zum ersten Feld nach der Weblinie bekommen.  Das ist mir aber erst nach dem 3. Segment aufgefallen und da wollte ich einfach nicht mehr von vorne beginnen J

Dieses Tuch hat an der Außenkante keine Lochreihe für Fransen, sondern ist nur mit festen Maschen umhäkelt, um die kleinen Spannfäden zu fixieren.
Außerdem habe ich für die durchgehenden Längslinien 4 Reihen statt nur 2 gewebt.
Um mir die Arbeit ein wenig zu erleichtern, habe ich dafür einen extra Schlitten benutzt und somit das Risiko dezimiert, dass ich vergesse, die Tasten wieder in die richtige Stellung zu bringen.
Dadurch, dass ich das dritte Farbfeld wirklich bis zur letzten Nadel gestrickt habe, bekommen die einzelnen Segmente ein schöne Weite, so dass das Tuch sehr glockig fällt und im Aussehen eher einem Poncho ähnelt, als einem Tuch.

Die Vordere Kante ist mit Mäusezähnchen gearbeitet und bekommt noch Knöpfe.

Insgesamt sind es 8 Segmente geworden….das dunkle Braun hat leider nicht weiter gereicht.

Auch bei diesem Tuch liegt die gerundete Nackenlinie wieder schön um den Hals und das Tuch trägt sich-trotz des hohen Gewichts- sehr angenehm. Ich überlege sogar, den sich ergebenden Kragen noch weiter auszuarbeiten und zu betonen.

Einbettwechsler oder doch von Hand wechseln?

Ich bin mir wirklich nicht ganz sicher, ob der Farbwechsler eine effektive Arbeitserleichterung war.

Mich persönlich hat es viel Mühe gekostet, meinen bei Tuch 1 erworbenen Rhythmus wieder zu verlernen und die umgekehrte Arbeitsweise anzunehmen. Mag sein, dass es einfach nur daran liegt, dass ich Rechtshänder bin.
Auch empfand ich die zusätzlich Notwendigkeit, sich darauf zu konzentrieren, ob er auch richtig eingefädelt hat, als ermüdend. Zwei Mal sind mir jede Menge Maschen gepurzelt, weil ich nicht darauf geachtet hatte, ob der Faden wirklich von der Führung mitgenommen wurde L

Trotz dieser kleinen Pannen bin ich froh, dass er nun ( fast) fertig ist und ich ihn tragen kann. Außerdem bin ich sehr glücklich über die Länge, da ich an den etwas tiefer gelegenen Körperstellen immer etwas kälteemfindlich bin.
 Der Winter kann kommen!

Montag, 24. September 2012

Windrad-Tuch

Beim Stöbern bei Ravelry fand ich ein Tuch, das mir sehr gefiel und ich erinnerte mich, dass ich etwas in der Art vor vielen Jahren schon einmal gestrickt hatte. Nach längerem Suchen fand ich auch meine alten Notizen wieder, schrieb sie um und strickte ohne großen Plan einfach drauf los. Das hier ist draus geworden.




Wer es gerne nachstricken möchte, findet  bei Ravelry die Anleitung dazu.
Alle, die dort  nicht angemeldet sind, dürfen hier gerne kopieren.
 

Windrad- Tuch
mit 11 Segmenten

Was man braucht:
Sockenwolle, LL 210m/50 g
Farbe 1: 250 bis 300 g
Farbe 2: 150 g
Farbe 3: 150 g
Farbe 4: etwas Garn zum Weben
gestrickt mit  MW 8


4-fach Fadenspannungsmast vom Vierfarbwechsler,
reichlich kleine Gewichte

 


Gestrickt auf der Brother KH 930


Ich habe hier, ohne groß zu rechnen auf’s gerade wohl ein Tuch gestrickt, das 11 Teilstücke hat und dessen Farbfelder etwas jeweils ein Drittel der Gesamtstrecke für sich beanspruchen. Jedes Teilstück ist vom nächsten durch 2 Webreihen abgesetzt, für das ich ein zusätzliches Bändchengarn verwendet habe. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Ob man Webreihen einarbeitet, einen Rollrand möchte oder nicht…kann jeder für sich selbst entscheiden.
Außerdem habe ich bei jedem Teilstück Farbe 2 und 3 vertauscht.


Vorbereitung:
Fadenführung vom 4 Farbwechsler anbringen und 3 Farben einlegen.
Doppelbett -wenn montiert- entfernen, HB aber ruhig in Schrägstellung lassen.
Das hat nur einen Grund: man kann mögliche Fallmaschen besser wieder aufnehmen J





Meine Arbeitsschritte…eine mögliche Reihenfolge
Anschlag mit KW,
2 Rh stricken in der Grundfarbe, Rollrand positionieren,
2 Rh weben,
1 komplettes Segment stricken,
*2 Rh in der Grundfarbe,
2 Rh weben
1 komplettes Segment mit vertauschten Farben stricken,*
und von *bis* wiederholen, so oft man möchte. Nach dem letzten Segment wieder 2 Rh in der Grundfarbe und entweder lose abketten ( Vorsicht Rollgefahr) oder eine Blende anstricken. Anschlag wieder aufnehmen und Blende anstricken.

Der Rollrand
Auf der rechten Seite die letzten Ma umhängen: IIIIIIIII..III..II
Diese Aufteilung ergibt eine Art Rollrand mit Öffnungen, durch die man die Fransen, die gleich mitgearbeitet werden, durchfädeln und verknoten kann. Das erspart das spätere Anknoten von losen Fäden! Wer das nicht möchte, lässt die Nadeln einfach stehen und kann dann später einen anderen Rand anbringen.


Die Webreihen allgemein
Dazu die Webtasten in Arbeitsposition bringen (hoch)
mit dem Nadelschieber links beginnend Nadeln in D bringen, I..I..I..I..I..
Webfaden vor die Webführung legen,  1 Rh weben
wieder Nadeln in D bringen: II..I..I..I..I..I..  ( also um 1 Na versetzen!)
Faden vor die Webführung legen, 1 Rh weben
Faden abschneiden und verknoten, dabei Fransenlänge stehen lassen.
Je nach Webfadenstärke kann man auch ein anderes Nadelpositionsmuster verwenden.

Windrad-Tuch---die Webreihen

Weil ich nun einige Male schon gefragt wurde, wie das mit den Webreihen in meinem Windradtuch funktioniert, teile ich hier gerne meine Erfahrung damit.
Auch ich habe das Weben mit der Brother bis jetzt nur an Musterlappen ausprobiert, bin also kein Experte-will heißen: es ist nicht schwer. Die Nadeln werden von Hand mit Hilfe des Nadelschiebers nach D ( oder E) geschoben. Ich persönlich bevorzuge D, weil dann mein Schlitten besser über die Nadeln gleitet.




Am Schitten stellt man die Webtasten auf Weben ( also nach oben), alle anderen Einstellungen sind neutral
Dann legt man seinen Webfaden von rechts nach links über die Nadeln, hält Anfang und Ende des Fadens leicht fest und schiebt den Schlitten nach links.


Man kann natürlich den Fadenanfang auch mit einer Klammer beschweren oder einklemmen.Wichtig ist nur, dass er nicht wegrutscht, wenn der Schlitten zum Einsatz kommt und dass der auf den Nadeln liegende Faden auch dort bleibt!

hier nochmal das Ganze in Englisch


So sieht es aus, wenn die erste Reihe gewebt ist.


Um die zweite Reihe zu weben bringt man wieder Nadeln in die D-Position, diesmal um 1 Masche nach rechts versetzt und wiederholt den Vorgang.


Fransen gleich mitarbeiten:
Beim Farbenwechsel den gerade gestrickten Faden unten um die Halterungsschraube legen,
Fäden bei Zeiten immer wieder aufschneiden, sonst zieht sich das Gestrick hoch, etwa nach 50-60 Rh
Dabei darauf achten, dass man die letzten 6 Fäden nicht durchtrennt, sonst muss man beim Farbwechsel den Faden wieder festhalten J

Faden aus der Schl Führung nehmen und hinter der Schraube vorbei führen, neue Farbe einfädeln . Dann beide Fäden, die nicht stricken nach rechts neben  dem Schlitten loslassen, bzw in die Kerbe einlegen


Die Strickmethode: verkürzte Reihen
Wer die Technik beherrscht, beginnt gleich mit der Liste.

RZ 000- man strickt eine Reihe in Farbe 1 (letzte Nadel rechts bis letzte Nadel links, bei mir: 90re bis 94 links)
Schl steht links, Na 94li in E Pos schieben, zurückstricken, RZ 002, zu Farbe 2 wechseln.
Nadeln für das 2. Farbfeld in E Pos schieben: 94li bis einschl. 30 li, 1 Rh stricken, Na 29li in E schieben, 1 Rh stricken, RZ steht auf 4,  zu Farbe 3 wechseln
 94li bis einschl. 30 re für Farbfeld 3 in E schieben, 1 Rh str, Na 31 re in E schieben, zurückstr, RZ auf 6. Zu Farbe 1 wechseln.
Jetzt mit dem Nadelschieber  alle Na zurückschieben in D, nur Na 94 bis 91 bleiben in E!
1 Rh str, Na Nr 90 li in E, zurück, RZ steht auf 8, zu Farbe 2 wechseln und nach der Liste in der entsprechenden Reihe weiterarbeiten.
   
Der Anfang:
Anschlag mit Kontrastgarn und Nylonfaden über die Nadeln 94 li bis 90 re
zu Farbe 1 wechseln, 1 Rh stricken, Nadeln für Rollrand ( s.o.) umhängen
1 Rh stricken, Schl steht jetzt rechts.

2 Rh weben ( s.o.)

Webtasten ausschalten ( runter auf N), RZ auf 000 stellen, Schl auf H

Mit der Liste beginnen


Wichtig:
Nach jeder ungeraden Reihe 1 Na innen zusätzlich in E Pos bringen, um Löcher zu vermeiden
Dies ist in der Liste nur für die Reihen 1-18 notiert!!!!

Ist die Liste ganz gestrickt, ist ein Segment fertig.

Schl auf N stellen,

*2 Rh in der Grundfarbe stricken,
dann wieder 2 Rh weben

Nun, wenn man möchte, für das nächste Teilstück Farbe 2 und 3 vertauschen.

Schl wieder auf H und wieder die Liste stricken, bis das 2. Segment fertig ist.*
Diesen Vorgang von * bis * so oft wiederholen, bis man so viele Teilstücke hat, wie man möchte ( bei mir sind es 11)

Wichtige Hinweise zur Fehlervermeidung:
Nicht vergessen: Nach jeder ungeraden Reihe 1 Na innen zusätzlich in E Pos bringen, um Löcher zu vermeiden. Dies ist in der Liste nur für die Reihen 1-18 notiert!!!!
Immer kontrollieren, ob die letzte Ma eines Farb-Feldes auch wirklich gestrickt wurde, bevor sie in E geschoben wird.

Stets die Gewichte nachhängen!!!!! Besonders an den Übergängen der Farbfelder !!!!!


Für den Abschluss des letzten Segments eine Mäusezähnchenkante arbeiten und locker abketten oder eine Blende nach eigenen Vorstellungen stricken.

Die Anschlagreihe wieder in die Maschine hängen und ebenfalls eine Mäusezähnchenkante arbeiten und locker abketten oder eine Blende nach eigenen Vorstellungen stricken.

Tuch waschen und spannen, Fransenlänge korrigieren.

Viel Freude beim Stricken und Tragen