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Freitag, 4. März 2016

Freeform Jacke Nr 2

Es lässt mich einfach nicht los.
Diese Art, ein Kleidungsstück zu gestalten, macht so viel Freude, dass ich gleich 2 verschiedene Projekte begonnen habe. Über eines will ich hier erzählen.

Eine Jacke in Brauntönen bis hin zu Weiß soll entstehen. Auslöser für diesen Wunsch war das Blättern in diesen fantastischen Zeitschriften Duplet und Mod Zhurnal.
Nach langem Zögern habe ich mir nämlich endlich zwei Ausgaben bestellt...zum Anfassen und Schmökern!
Auch wenn ich die russischen Schrift nicht lesen und die Texte nicht verstehen kann, ist doch das Blättern darin so inspirierend, dass ich gleich Wolle ausgesucht habe.









Wie praktisch, dass sich in den Kisten auf dem Speicher auch noch viele Reste aus den 80ern fanden, die farblich wunderbar harmonieren.

Die ersten Motive waren schnell gearbeitet und mittlerweile ist schon ein Vorderteil fast fertig


Wie bei der ersten Jacke auch, kommt das Styropor Brett und der Nessel- Grundschnitt wieder zum Einsatz.


Freitag, 25. September 2015

Freefrom oder Freestyle- Teil zwei

Sie ist fertig- die Jacke, die keinen Namen hat :-) ( und auch keinen braucht)

Es hat jetzt doch noch etwas gedauert, weil der Urlaub dazwischen kam.

Als Futter-Farbe habe ich Weiß gewählt. Die Knöpfe sind als Übergangslösung  gehäkelt, bis ich welche gefunden habe, die mir gut gefallen.

Und wie immer, wenn etwas fertig ist, habe ich das ein oder andere auszusetzen. Schrecklich, dass ich nie wirklich zufrieden sein kann.
Aber wie so oft sage ich mir dann, dass ich aus gemachten Fehler das Meiste lerne und das beim nächsten Projekt umsetzen kann. Auch eine Art, sich selbst zu motivieren. ;-)
So stört mich jetzt, dass die Netzteile in Weiß ( oben) optisch so stark hervortreten und die Motive etwas verwaist aussehen. Doch das kann ich ja noch ändern, wenn es mir auf Dauer wirklich nicht gefallen sollte. Das Farbverlaufsgarn war  in diesem Bereich deutlich anders, als gedacht und die nächste Jacke dieser Art häkele ich sicher mit unifarbenem Faden.

Ansonsten bin ich aber doch ganz glücklich und vor allem erstaunt, dass die Passform vom Futter, das ja nachträglich gearbeitet wurde, so gut ist.
Hier die Bilder:





Jetzt überlege ich, ob ich vielleicht noch einen Kragen anbringen sollte.




Samstag, 8. August 2015

Freeform und/oder Freestyle

oder meint das gar das selbe?

Heute muss ja jedes Handarbeitsstück einen Namen haben, aber ehrlich gesagt tue ich mich damit immer sehr schwer....wenn sich nicht gerade ein Begriff aufdrängt.
Und gerade drängt sich nichts auf.

Ich häkele eine Jacke mit meinem als Testkauf erworbenen Alize Angora Gold- Garn. Sie wird innen gefüttert und setzt sich aus vielen einzelnen Motiven zusammen, die später mit einem Netz verbunden werden. Dabei kommt rein technisch irisches Häkeln, aber auch die tunesische Häkelei zum Zuge ( Freestyle?). Das alles ohne Vorlagen und im Prinzip frei Schnauze ( Freeform?). Was aber nicht bedeutet, dass ich keinen Plan habe ;-)
Natürlich habe ich mir vorher reichlich Anregungen im Internet geholt.

Hier die ersten Motive und ihre Variationen


Wenn man erst einmal angefangen hat, ein paar Motive zu häkeln, finde ich es unglaublich schwer, sich auf ein paar bestimmte zu beschränken und diese "nur" zu wiederholen. Am liebsten würde ich ständig neue Möglichkeiten ausprobieren, die sich beim Häkeln geradezu aufdrängen.
Ohne Papier und Bleistift neben mir geht gar nichts, damit ich notieren kann, was da grade entstanden ist und es auch wiederholen kann. Irgendwie beflügelt dieses freie Arbeiten total meine Fantasie und macht unglaublich viel Spaß.

 "Probe" gelegt



Mittlerweile habe ich angefangen, das Netz mit dem Glitzergarn zu arbeiten. Ich kann einfach nicht abwarten, bis alle Motive fertig sind.

Auch das Glitzergarn ist ein Farbsverlaufgarn mit recht langen Intervallen.Hier achte ich darauf, dass die dunklere Farbe unten bleibt, die violett-Töne in die Mitte kommen und die hellen weiß bis rosa Töne oben verhäkelt werden. Deshalb habe ich, soweit möglich, das Knäuel in drei Farbgruppen auseinander gewickelt.

Weil es viel einfacher ist, das Netz auf einem Stoff-Modell zu häkeln als auf Papier, habe ich meinen Schnitt auf Nessel übertragen. So kann man vorher prima testen, ob der Schnitt auch passen wird. Außerdem eignet sich das Stoff Modell hervorragend zum katzensicheren Einpacken der Arbeit.

Zwischenstand:



11.08.2015 Lilly begutachtet den Fortschritt




16.08.2015 Vorderteile und Rückenteil sind "benetzt"




 




Donnerstag, 30. Juli 2015

Irisch Häkeln - das Abendkleid -letzter Teil


Gerade konnte ich im Strickforum von Hummelbrummel lesen, dass auch sie ein solches Langzeit-Projekt gerade eben fertig gestellt hat. Was sie schreibt, kam mir sofort bekannt vor.

Auch ich kenne den Satz: "Mach erst mal das Eine fertig, bevor du schon wieder was Neues anfängst" sehr gut und oft saß ich früher dann da und hätte das Teil am liebsten in die Ecke gepfeffert. Wie gut, dass man mit zunehmendem Alter doch mal loslässt und allein das tut, was einem wirklich gut tut.

Seit Beginn der Arbeit sind so viele Dinge passiert und so manches Motiv erinnert mich daran, wo und wann es entstanden ist. Schöne Geschichten sind das, die ich aber hier nicht erzählen will.

Begonnen hat es jedenfalls im Januar 2012, als ich auf der Suche nach einem kleinen Mitnahme-Projekt war, weil eine Reise anstand und recht viel "Leerlauf" zu erwarten war.
Dass es aber so lange bis zur Fertigstellung gedauert hat- damit habe ich nicht gerechnet.
Nun ist das Werk vollbracht und irgendwie bin ich doch ganz schön stolz, so lange ausgehalten zu haben. Es gab Zeiten, da mochte ich die Arbeit nicht in die Hand nehmen- anderes wollte gestrickt oder gehäkelt werden und drängte sich vor.
Doch in den letzten Monaten war die Lust auf einmal wieder da.





Bei kritischer Betrachtung sehe ich, wo ich beim Arbeiten das ein oder andere hätte besser machen können. Aber diese kleinen "Unregelmäßigkeiten" stören mich überhaupt nicht. Ich habe jedenfalls wieder viel dabei gelernt und kann dieses Wissen in neuen Projekten umsetzen.
So werde ich auf jeden Fall in Zukunft - gerade bei dieser Baumwolle- eine dünnere Nadel verwenden.
Sollte ich wieder mal ein Kleid häkeln wollen, schneidere ich mir zuerst ein "Dummy", das ich nur an den Längskanten zusammennähe, damit das Arbeiten beim Netz-häkeln auf einem Brett nicht so kompliziert ist. Auch habe ich gelernt, dass bei diesen Materialien die Umsetzung eines unten ausgestellten, langen Kleides nicht den Effekt bringt, den ich gerne hätte, weil das Gewicht der Motive das Netz nach unten zieht und somit der "ausgestellte" Effekt ab Oberschenkel einfach verloren geht.Vielleicht wird das besser, wenn ich ein nur knielanges Kleid häkele....oder auch nicht?!?
In vielen Duplet Heften sieht man ja auch, dass die meisten der langen Kleider einfach nur lange Schläuche sind. Das wird wohl einen Grund haben.

Das Material:
für die Motive:
"Filigran" von Uschi Wolle, 100% Baumwolle, mercerisiert, gasiert
für das Netz: Konengarn aus Altbeständen:
1 Faden schwarzes Glanzgarn,
1 Faden Wolle-Poly Gemisch
1 Faden BW-Poly Gemisch

Nadel Nr. 1,5 für die Motive, 1,25 für das Netz

Über die verbrauchte Menge kann ich keine Angaben mehr machen, weil mittlerweile aus den Resten schon wieder andere Kleinigkeiten entstanden sind. Das Kleid ( inclusive einem recht schweren Unterkleid) wiegt insgesamt 934 Gramm.

Als Einlegefaden bei den Motiven habe ich diverse dickere reine Baumwolle verschiedener Hersteller gekauft, um mir das Zurechtlegen von 4-oder 6-fach Fäden zu ersparen. So konnte ich den farblich passenden Einlegefaden direkt aus dem Knäul ziehen und mitlaufen lassen.

Die Freude,  ein solch großes Projekt zu Ende gebracht zu haben, ist riesig und ich kann den Abend, an dem ich das Kleid zum ersten Mal tragen werde, kaum erwarten.

:-) ....ich werde es wieder tun!

Samstag, 6. Juni 2015

Irisch häkeln- das Abendkleid

Mit einem großen Schrecken habe ich festgestellt, dass ich ja schon vor ewigen Zeiten angefangen habe, an diesem Kleid zu arbeiten und dass es immer noch nicht fertig ist.
Nun will ich aber endlich weitermachen.  Etwa 70% hab ich ja immerhin schon.








Gestern habe ich mir endlich eine neue Prymadonna bestellt und
warte nun sehnsüchtig auf deren Ankunft.
Mit der alten komme ich nicht  mehr zurecht.
Ich bin gewachsen ;-) und die Stellrädchen sind am Limit angekommen.
Nun ja....im Laufe von 40 Jahren darf man ja auch etwas zulegen.
Und dieses Kleid soll wirklich perfekt passen.

Ich brauche die Puppe nun dringend, weil ich immer wieder nachsehen muss,wo doch noch das ein oder andere Netzteil erweitert werden muss.
Auf dem Brett kann ich  nicht mehr arbeiten, sondern erledige das meiste direkt an der Puppe.
Das ist äußerst umständlich, aber eine bessere Lösung fällt mir nicht ein. Immer dann, wenn Teile miteinander verbunden werden müssen, stoße ich an meine Grenzen.





Das schwarze Unterkleid ist ja aus einem dehnbaren Stoff und deshalb ist es schwierig, diesen -ohne ihn zu überdehnen- auf einem flachen Brett aufzustecken. Besonders dort, wo die Abnäher sind ( am Busen)  und an den Hüftrundungen wird es kompliziert, denn es ist ja schon zusammen genäht.

Deshalb habe ich die Puppe angezogen und dann vom Ständer genommen. Diese liegt nun auf meinem Schoss. Das ist unhandlich, aber immer noch besser, als im Stehen die Seitennähte zu schließen.

Ich würde so gerne den russischen Häkeldamen mal zusehen, wie sie so ein Kleid fertig stellen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das so umständlich angehen, wie ich das gerade tue.
Es ist eben wieder so ein Moment, wo ich bedauere, das Schneiderhandwerk nicht gelernt zu haben.
(das geht mir öfter so, wenn ich etwas nicht kann ;-) )

31.05.2015

Eine gute Idee gehabt...habe mit Heftfaden einige Kanten fixiert: oben rundherum, am Reißverschluß und ungefähr mit einer Mittellinie hinten und vorne die Motive festgenäht. Jetzt kann ich wenigstens mit dem kleinen Brett arbeiten.
Ist schon schwierig, wenn das Unterkleid dehnbar ist und das Netz sich gleichzeitig nur nach unten aushängt und damit die seitliche Breite nicht mehr stimmt. Manchmal kommt es mir vor, als würde ich das Pferd von hinten aufzäumen. Hätte ich bloß das Unterkleid noch nicht genäht!

06.06.2015  Endspurt
Die ganze Woche in jeder freien Minute gehäkelt. Immer wieder das Kleid abgenommen, die noch offenen Stellen versetzt und neu aufgesteckt.
Heute habe ich geschafft, die letzten Stückchen der Seitennähte zu vollenden.





Jetzt fehlt noch die Ausarbeitung des Dekolletees und die Ärmel.




Sonntag, 29. März 2015

Flower Power für's Bad

Komisch, aber es geht mir oft so, dass ich etwas in einem Katalog sehe und dann gleich sage: das mach ich mir selbst.
So geschehen bei einem Badezimmerteppich aus gehäkelten Blümchen eines großen Versandhauses.
Nun häkele ich seit Wochen immer zwischendrin ein paar Blümchen und mittlerweile ist schon eine ansehnliche  Menge zusammengekommen.



Nicht mehr lange, dann werde ich anfangen können, die Blüten aneinander zu nähen.

Die Blümchen sind sehr einfach nachzuarbeiten.
Das Material ist reine Baumwolle. Ich fand in meinen Vorräten viele Reste verschiedener Stärken und Farben, einige hab ich auch dazugekauft.  Manche davon habe ich als einzelnen Faden genommen, manche- wenn sie mir zu dünn waren- doppelt genommen oder mit anderen Fäden kombiniert. Die Häkelnadel ist eine 1.25.

Und hier eine kleine, allgemeine Anleitung.

Man arbeitet zunächst eine Schlaufe, dann einen Ring, indem man das Garn mehrmals um einen geeigneten Gegenstand wickelt . Das kann ein Bleistift sein oder etwas ähnliches. Ich habe meist dafür 2 weitere Häkelnadeln benutzt, die ich 10 oder 11 Mal zusammen mit dem Fadenanfang umwickelt habe.

 Dann zieht man den Faden durch den Ring und  dabei auch durch die anfängliche Schlaufe.



Nun umhäkelt man den Ring mit festen Maschen. ( je nach Garndicke und Weite des Ringes wurden es bei mir zwischen 12 und 14 f M. 
Runde schließen mit eine Kettmasche.



Erst 3 LM ( als Stäbchenersatz) und dann 5 Stäbchen in die erste M der nächsten Runde.

In jede weitere fM jeweils 6 Stäbchen, bis die Runde vollständig behäkelt ist. 


Mit einer KM in die 3. LM schließen und die Arbeit wenden.

Auf der Rückseite etwa in die Hälfte des Stäbchens der Vorrunde einstechen und eine weitere KM setzen. Arbeit wieder wenden.
Nun häkelt man 3 LM und verkettet diese wiederum in der rückwärtigen Hälfte des 10, 11. oder 12. Stäbchens der Vorrunde. 

Genaue Angaben kann ich hier keine machen, da es von der Dicke des Garns abhängt und der Nadelstärke, wieviele fM im Ring waren und wieviele Stäbchen sich daraus ergeben haben.


Arbeite so insgesamt 7 LM Bögen. Hier kann man natürlich auch mehr oder weniger Bögen arbeiten, je nachdem, wie viele Außenblätter man haben will.





Den letzten Bogen verkettest du auf der Rückseite mit dem ersten Bogen. Achte darauf, dass die Bögen wirklich etwa in der Mitte des Stäbchens der Vorrunde verkettet werden. Das Blümchen soll ja dreidimensional werden und nicht flach.

Nun umhäkele die 7 Luftmaschenbögen wie folgt:
1 fM, 1 halbes Stäbchen, 5 Stäbchen, 1 halbes Stäbchen, 1 fM
Zum Schluss noch die Rund mit einer KM schließen und eventuell noch eine weitere KM auf der Rückseite arbeiten ( wiederum etwa in der Hälfte des Stäbchens der Vorrunde, damit der zu vernähende Faden nicht am äußeren Rand der Blüte liegt).



100% genaue Angaben kann ich keine machen, da die Anzahl der fM in den Ring schon von deiner Garnstärke  und der Größe des Rings abhängt.

Viel Spaß beim Nacharbeiten und vielleicht auch beim Ausdenken von neuen Projekten.





Montag, 10. Juni 2013

Irish crochet Abendkleid Fortsetzung-Irisch häkeln

Nun soll es endlich weitergehen mit diesem Mammutprojekt. Irgendwann muss es ja mal fertig werden.
Vor ein paar Tagen habe ich schnell ein zweites Unterkleid aus einem nicht dehnbaren Stoffrest genäht, das auf der Styropor- Platte als Schnittmuster dient und habe die ersten Versuche unternommen, das Garn zu einem Netz zu verarbeiten.


Mit dem gelben Hintergrund ( ich hatte grade keinen anderen Stoffrest verfügbar) sieht es irgendwie eigenartig aus, aber man braucht ja zur Orientierung eine Vorlage und Stoff ist bei so einem langen Kleid einfach leichter zu handhaben als Papier. 

Langsam wächst das Netz



18.06.2013
Zwei Drittel des Vorderteils sind "benetzt" .
und beim Rücken kann man auch schon sehen, was es ( vielleicht) mal wird :-)




Samstag, 7. Juli 2012

Irsih crochet Abendkleid- irisch häkeln

Kann sein, dass ich dem Wahnsinn verfallen bin, aber ich habe mir, weil es soviel Spaß macht, ein Projekt vorgenommen, an dem ich wohl eine Weile zu tun haben werde.





Als Vorlage für den Schnitt nutze ich ein Modell von Avantgard ( Schnitt Nummer V 23404), werde aber im Oberteil einige Änderungen anbringen. So soll das Kleid lange Ärmel haben und das Décolletée soll sich durch die Blätterranken ergeben, die man rechts sehen kann. Das Unterkleid ist aus einem dünnen elastischen Jersey genäht und dient nur als Blickschutz, da ich es nicht mag, wenn man hindurchsehen kann.

Freitag, 8. Juni 2012

Irish crochet Top


Irish crochet Top

Endlich ist es fertig! :-)




Irisch Häkeln

Es kommt immer wieder mal vor, dass ich was Neues probieren muss und die Auslöser dafür sind vielfältig. Diesmal fiel das Stichwort von einer Internetfreundin, die, so wie ich, eigentlich dem Maschinenstrickvirus verfallen ist. Sie ist eine Meisterin im Recherchieren und stupste mich auf die Seiten russischer Frauen, die im Häkeln einfach unerreicht sind. 

Jetzt habe ich also ein „ich-weiß-noch-nicht-was- es- wird-Projekt begonnen.

Irisch häkeln unterscheidet sich von dem Häkeln, das ich kannte dadurch, dass man einen Einlegefaden mitnimmt, der das Motiv plastisch wirken lässt. Man häkelt meist auch nicht, wie bei Tischdecken zum Beispiel in Runden, sondern in Reihen und dreht und wendet häufig. Die Motive werden einzeln erstellt und am Schluss auf eine Unterlage, die dem Schnitt entspricht aufgesteckt und mit einem Häkelgitter verbunden. Auch dazu gibt es im Netz wunderbare Videos ( Youtube, irish crochet)

Die Häkelschrift zu lesen ist schon eine Kunst für sich, aber auch dafür gibt es Hilfe im Netz.

Zunächst dachte ich, dass es klug ist, sich ein paar Bücher zu besorgen und war doch erstaunt, dass das Angebot auf Deutsch auf den ersten Blick recht klein ist. Meine Wahl fiel also auf wiederaufgelegte alte, englischsprachige Bücher, u.a. auf dieses hier:




Es hat einige Anstrengung gekostet, sich die englischen Begriffe anzueignen und nicht durcheinander zu bringen. Auch finde ich es nicht leicht, nach geschriebenem Wort zu arbeiten.

Bei diesem Buch



ist eine Strickschrift vorhanden und der Beginn des Motivs auf Deutsch beschrieben. Das erleichtert das Arbeiten sehr.

Das Schönste an diesem Arbeiten ist die Freiheit, die man hat. Es kommt nicht so sehr auf das genaue Nacharbeiten der Maschenanzahl an. So kann man leicht sein Motiv vergrößern oder verkleinern, in der Form verändern -wie es einem gerade passt und ist in der Platzierung der Motive völlig frei. Es gibt also unendlich viel Raum, die eigene Kreativität auszuleben.

Hier nun die einige der Motive, die mittlerweile entstanden sind:



Dabei ist mir noch nicht klar, ob es nun eine große runde Tischdecke oder doch lieber eine schickes Sommertop werden soll, ganz weiß oder doch mehrfarbig?
Wie gut, dass ich mich jetzt noch nicht entscheiden muss!
Auf jeden Fall ist irisch häkeln (für mich noch) keine leichte Übung, aber eine, die unheimlich viel Spaß macht.