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Freitag, 13. September 2013

Mütze passend zu Handschuhen




da die Handschuhe nun fast alle fertig sind und mir das Stricken langsam langweilig wird, habe ich begonnen, passende Mützen dazu zu stricken.
Sie sollten eine schöne Kante haben, wie man sie bei Oleana so oft sieht. Also habe ich in meinen Vorräten nach dünnem dunkelblauen und  weißen Fäden gesucht und tatsächlich etwas halbwegs Passendes gefunden. Aus Sockenwolle, die ich ja für den Rest verwende, wäre mir das sonst zu dick gewesen.  Ich habe die blauen und weißen Fäden für die Kante nur 3 fädig genommen.
Das Bündchen ist also nun eine hübsche Muschelkante geworden, die auf dem DB gestrickt ist. Nach dem Umhängen konnte ich prima mit dem Sockengarn weiterarbeiten.
In regelmäßigem Abstand habe ich nach dem Mustersatz  Maschen mit dem großen Umhängekamm abgenommen, damit oben in der Mitte nicht so viele Maschen zum Zusammenziehen bleiben. In der vorletzen Reihe habe ich dann noch jede 2. Masche mit dem Lochmusterschlitten umgehängt und die restlichen Maschen zusammengezogen. Bommel drauf und fertig :-)








Samstag, 27. Juli 2013

Pullunder mit Locheffekt Muster

So, das ist jetzt endlich auch mal probiert: Locheffekt Muster
Sie sind wirklich einfach zu stricken, ratz-fatz, keine Komplikationen.
Muster Nr 403 aus dem gelben Pattern Stitch World Buch,
Maschenweite 4 für das Muster,
Maschenweite 4.1 für  glatt rechts
Blenden 2 rechts/ 2 links mit MW 2/I,
das Garn: reine Wolle von Schöller und Stahl, Nm 40/1, 6 fach und ein Faden Baumwolle in gleicher Farbe mit Beimischung, kann aber nicht sagen, was genau, da kein Label mehr vorhanden.

Für den Anschlag haben 186 ( 93/93) Maschen für 50 cm untere Weite ausgereicht, nach dem Muster-Teil und allen notwendigen Abnahmen für die A Form mussten jedoch wieder einige Maschen für den Glatt-rechten Teil dazu kommen. Mit dem großen Umhängekamm waren die fehlenden Maschen  schnell wieder von 162 auf 178 ergänzt
Nur beim "Tasche" stricken an den Blenden für die italienische Befestigungsmethode hatte ich einige Schwierigkeiten, weil ich vergaß, die letzte Reihe vor der Umstellung auf rechts/rechts rund stricken etwas weiter zu stricken. So war es dann eine ziemliche Fummelei, die Maschenfüße zu erfassen und auf das gegenüber liegende Bett zu bekommen, damit keine Löcher entstehen.
Da ich mittlerweile gelernt habe, den Faden beim lange Maschen ziehen aus der Spannung zu nehmen, hat die italienische Methode zum ersten Mal auch super gut geklappt.


italienische Befestigungsmethode außen

italienische Befestigungsmethode innen

die Zunahmen sind kaum sichtbar

Muster 403

Jetzt heißt es nur noch auf einen kühleren Tag warten, damit ich den Pullunder auch mal tragen kann :-)

Mittwoch, 29. Februar 2012

es geht die Lou lila

Was ist denn das für ein Titel? denkt ihr jetzt vielleicht.
Das ist ein Lied aus den 30er Jahren, das mir, seit meine neue Wolle angekommen ist, nicht mehr aus dem Sinn will ( siehe Wollwahn)

Bei meiner letzten Wollbestellung  waren 2 lila Töne.
Einmal Merino superwash LL 44/2 (dunkel) und Super Baby Merino extrafine, LL 30/2 (hell)
Das dunklere Garn habe ich 6 fädig genommen, LL dann 183m/50gr und das hellere lavendel 4 fädig- 187 m/50gr

Und da mir meine melierte Jacke so gut passt, brauchte ich nur den Schnitt etwas abwandeln, denn es sollte ein Pullover werden.
Ich habe lediglich den Ausschnitt etwas kürzer gemacht, dem V die Spitze genommen und das "Schößchen" nach unten verschoben, weil der Pulli etwas länger werden sollte.
Die Rippen beginnen nun in der Taille und nicht, wie bei der Jacke unter dem Busen.
Die Änderungen waren auf dem Formstricker schnell aufgemalt.
Irgendwie hab ich bei der Einstellung des Formstrickers dann doch wieder geschludert, sodass ich zur Strafe die Ärmel 2 mal stricken durfte, denn sie waren vieeeeel zu lang. Man sollte eben nicht zwischendrin mal was anderes stricken!!!!
Auch beim Einnähen mit dem Hague Linker hab ich erst mal Mist gebaut. Die Ärmel waren völlig schief und hatten Beulen. Also wieder raus damit und von Hand einnähen. Ich finde, dass das bei Ärmeln sowieso risikoloser ist. Man hat einfach mehr Gefühl, ob man verzieht oder nicht. Oder ich muss noch mehr üben :-)

Im Prinzip habe ich einen einfachen Pullover mit V Ausschnitt als Grundlage genommen und den nach meinen Vorstellungen angepasst, das heißt:
Unterteil ignorieren und statt dessen ein Schößchen mit Falten quer stricken.
Dabei wird nur die Schmalseite des Faltenteils als Maß für die Breite genommen und so breit gestrickt, dass es der Weite der Stelle entspricht, wo das Oberteil beginnen soll.


Noch ist der nicht ganz fertig. Gleich werde ich ihn in ein feuchtes Tuch einrollen, damit sich kleinen Beulen  im Rockteil legen, die durch die verkürzten Reihen entstanden sind und der Kragen etwas besser aufliegt. Er rollt sich ja noch ein.




Dienstag, 21. Februar 2012

melierte Jacke




Von einigen Garnen in meinen Vorräten habe ich nur je 300-400 Gramm. Zu wenig also, um daraus eine ganze Jacke zu stricken.  Also nutze ich gerne meinen tollen Twister ( ich platze noch immer vor Stolz) und stelle mir mein eigenes Garn zusammen.
In diesem Fall setzt es sich folgendermaßen zusammen:

Je 1 Faden rot, gelb, dunkelblau, grün, helles türkis, weiß.

Getwistet hab ich die ersten 4 rechts herum und dann die beiden anderen links herum dazu. Damit die Drehscheibe nicht ins eiern kommt, habe ich eine andere Kone als Gewichtsausgleich dazugestellt.
Herausgekommen ist ein Garn, das glatt rechts bei MW 10 folgende Mapro ergibt: 
40 Ma = 16.3cm, 
60 Rh = 18 cm


Das Unterteil der Jacke wollte ich quer mit verkürzten Reihen und rechts/ links Rippen stricken, was folgende Mapro ergab:
10cm = 31 RH
10cm = 25 M

Skizze







Notizen Unterteil








Die Linksrippen sind per Umhängen mit dem Umhängekamm entstanden.Der KG war mir dafür zu langsam.

 Dabei habe ich die Maschenanzahl für das Unterteil um 2 reduziert, damit ich mit einem Kamm auskomme. Außerdem habe ich mit zwei Schlitten gestrickt- von links aus die Linksrippen und von rechts aus die Kellerfalten. Jeder Schlitten hatte sein eigenes Knäuel. Das hat mir das ewige Umfädeln des Garns erspart, aber es ergab natürlich Spannfäden und deshalb wurde die Unterkante am Schluss mit festen Maschen umhäkelt.

Den Kragen habe ich ebenfalls quer mit diesen Kellerfalten gearbeitet. Er besteht aus 2 gleichlangen Teilen, weil die Nadelanzahl für die erforderliche Länge nicht ausreichte. Er ist hinten in der Mitte zusammengenäht.

Die Auswahl der Knöpfe hat mit wieder lange zu Denken gegeben. Zuerst habe ich es mit roten, grünen, gelben versucht. Dann fand ich aber in der Knopfkiste von meiner Oma noch diese alten, echten Perlmutt Knöpfe…und es waren genau 5 Stück. Ich fand sie am geeignetsten, weil sie ja in all den verwendeten Farben schillern.