Dienstag, 3. November 2015

Adventsbasar im Tierheim


Noch ein paar Wochen und dann ist es wieder soweit. Überall finden Adventsbasare statt.
So auch im Tierheim meiner Stadt, dem ich seit Langem sehr verbunden bin.
Hier die ersten Resultate meiner diesjährigen Spende:

Handstulpen nach Marens Anleitung






Die Stulpen sind schnell und recht einfach zu stricken. 

gehäkelte Miniatur- Spielereien:



Die größte Katze ist so lang wie mein Zeigefinger.


und noch was Kleines:




Zu den Baby Schuhen und Mützen sollen jetzt auch noch Pullis und Hosen dazu kommen, aber ob ich das schaffe, weiß ich noch nicht.






Donnerstag, 15. Oktober 2015

Freeform oder Freestyle Teil drei

Heute- zum letzten Mal- ein paar Fotos gemacht, denn:

in der Zwischenzeit hat die Jacke ein paar Veränderungen erfahren.
Die krassen Leerstellen im Weißbereich oben hab ich mit kleinen Motiven behäkelt, einen Kragen angebracht ( genau das hat mir gefehlt) und die Knöpfe angenäht.

Ich sage nur noch:
reinkuscheln und wohlfühlen! :-)



Freitag, 25. September 2015

Freefrom oder Freestyle- Teil zwei

Sie ist fertig- die Jacke, die keinen Namen hat :-) ( und auch keinen braucht)

Es hat jetzt doch noch etwas gedauert, weil der Urlaub dazwischen kam.

Als Futter-Farbe habe ich Weiß gewählt. Die Knöpfe sind als Übergangslösung  gehäkelt, bis ich welche gefunden habe, die mir gut gefallen.

Und wie immer, wenn etwas fertig ist, habe ich das ein oder andere auszusetzen. Schrecklich, dass ich nie wirklich zufrieden sein kann.
Aber wie so oft sage ich mir dann, dass ich aus gemachten Fehler das Meiste lerne und das beim nächsten Projekt umsetzen kann. Auch eine Art, sich selbst zu motivieren. ;-)
So stört mich jetzt, dass die Netzteile in Weiß ( oben) optisch so stark hervortreten und die Motive etwas verwaist aussehen. Doch das kann ich ja noch ändern, wenn es mir auf Dauer wirklich nicht gefallen sollte. Das Farbverlaufsgarn war  in diesem Bereich deutlich anders, als gedacht und die nächste Jacke dieser Art häkele ich sicher mit unifarbenem Faden.

Ansonsten bin ich aber doch ganz glücklich und vor allem erstaunt, dass die Passform vom Futter, das ja nachträglich gearbeitet wurde, so gut ist.
Hier die Bilder:





Jetzt überlege ich, ob ich vielleicht noch einen Kragen anbringen sollte.




Mittwoch, 23. September 2015

Topflappen

Ein Freund von mir hat ein Faible für Grünes.
So ist die Wohnung dekoriert mit grünen Gläsern, Statuen,Vasen und Flaschen und auch in der Küche findet sich diese Farbe immer wieder: Töpfe, Pfannen, Geschirr....alles grün und passend zueinander.
Da demnächst wieder einen Einladung zum Essen ansteht, dachte ich, dass eigentlich nur grüne Topflappen fehlen. Und hier sind sie:


Entstanden sind sie in Anlehnung an ein Muster, das ich bei Ravelry fand:


Es gefiel mir so gut, dass ich es gleich zur Probe mit einem Rest von Baumwolle gehäkelt habe. Leider stellte sich dabei heraus, dass es für Topflappen dann doch nicht so ganz geeignet ist, da durch das Muster bedingt Lücken entstehen, wegen denen man sich die Hände verbrennen könnte.
Also habe ich aus Doppelstäbchen einfache Stäbchen gemacht, statt 5 Lm grundsätzlich nur 2 Lm gehäkelt und in Runde 3 im zweiten Teil zwischen die 8 Stäbchen ein Doppelstäbchen eingefügt (4St-1Dst-4St).
Das Material ist 100% Baumwolle von  Patricia Braungarn 8 fach ( Karstadt)- 50 g ca 85 m, gehäkelt mit einer Inox Nadel 3,5.
Bei insgesamt 7 Runden ergibt das eine Größe von 22 x 22 cm.


   



Samstag, 8. August 2015

Freeform und/oder Freestyle

oder meint das gar das selbe?

Heute muss ja jedes Handarbeitsstück einen Namen haben, aber ehrlich gesagt tue ich mich damit immer sehr schwer....wenn sich nicht gerade ein Begriff aufdrängt.
Und gerade drängt sich nichts auf.

Ich häkele eine Jacke mit meinem als Testkauf erworbenen Alize Angora Gold- Garn. Sie wird innen gefüttert und setzt sich aus vielen einzelnen Motiven zusammen, die später mit einem Netz verbunden werden. Dabei kommt rein technisch irisches Häkeln, aber auch die tunesische Häkelei zum Zuge ( Freestyle?). Das alles ohne Vorlagen und im Prinzip frei Schnauze ( Freeform?). Was aber nicht bedeutet, dass ich keinen Plan habe ;-)
Natürlich habe ich mir vorher reichlich Anregungen im Internet geholt.

Hier die ersten Motive und ihre Variationen


Wenn man erst einmal angefangen hat, ein paar Motive zu häkeln, finde ich es unglaublich schwer, sich auf ein paar bestimmte zu beschränken und diese "nur" zu wiederholen. Am liebsten würde ich ständig neue Möglichkeiten ausprobieren, die sich beim Häkeln geradezu aufdrängen.
Ohne Papier und Bleistift neben mir geht gar nichts, damit ich notieren kann, was da grade entstanden ist und es auch wiederholen kann. Irgendwie beflügelt dieses freie Arbeiten total meine Fantasie und macht unglaublich viel Spaß.

 "Probe" gelegt



Mittlerweile habe ich angefangen, das Netz mit dem Glitzergarn zu arbeiten. Ich kann einfach nicht abwarten, bis alle Motive fertig sind.

Auch das Glitzergarn ist ein Farbsverlaufgarn mit recht langen Intervallen.Hier achte ich darauf, dass die dunklere Farbe unten bleibt, die violett-Töne in die Mitte kommen und die hellen weiß bis rosa Töne oben verhäkelt werden. Deshalb habe ich, soweit möglich, das Knäuel in drei Farbgruppen auseinander gewickelt.

Weil es viel einfacher ist, das Netz auf einem Stoff-Modell zu häkeln als auf Papier, habe ich meinen Schnitt auf Nessel übertragen. So kann man vorher prima testen, ob der Schnitt auch passen wird. Außerdem eignet sich das Stoff Modell hervorragend zum katzensicheren Einpacken der Arbeit.

Zwischenstand:



11.08.2015 Lilly begutachtet den Fortschritt




16.08.2015 Vorderteile und Rückenteil sind "benetzt"




 




Freitag, 7. August 2015

Testkauf

Grundsätzlich bin ich kein Freund von synthetischen Garnen....schon gar nicht, um sie auf der Haut zu tragen.
Aber wie es halt immer so ist: da spricht man über das nächste Projekt einer Freundin, stöbert dann im Shop, bei dem sie das Garn kaufen will und kann dann selbst den vielen Farben einfach nicht widerstehen. Und da der Preis ( € 2,50 für 100 Gramm bei einer LL von über 500 m) auch nicht grade schlecht ist, entscheide ich mich, eben doch ein paar Knäuel zum Testen zu bestellen, obwohl die Schränke schon fast auseinander platzen.
Meine Wahl fällt auf
Alize  Angora Gold, Farbe 4760 ( Lauflänge 550m)
Alize Angora Gold Simili Farbe 1986 ( Lauflänge 500m)
Ören Bayan Angora Gold Farbe 508 ( LL 550m)
Ören Bayan Angora Gold Farbe 501



und im Vordergrund zwei Garne mit 30% Wollanteil, ebenfalls von
Ören Bayan Merino Gold Farbe 811 (LL 440m)
Ören Bayan Merino Gold Farbe 809 (LL 440m)

Alle Garne duften beim Auspacken etwas....entweder nach Essig oder nach Chemie.
Ich wollte einfach die Farben in Natura sehen, denn Internet Käufe sind diesbezüglich, wie ja jeder weiß, nicht besonders zuverlässig. Und anfassen natürlich.
Und ich war überrascht. Der Griff aller Garne ist recht angenehm- weich und kuschelig. So ganz anders, als ich das von den Garnern der 80er noch so in Erinnerung hatte. Ich hoffe jetzt nur, dass sie nicht so viel pillen und auch nach längerem Tragen noch hübsch aussehen.

Natürlich habe ich dann auch gleich begonnen, Testmotive zu häkeln.
Am angenehmsten war mir dabei das Alize Angora Gold und da dieses farblich fantastisch mit dem Glitzergarn harmoniert, werde ich beide Qualitäten miteinander verarbeiten.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Irisch Häkeln - das Abendkleid -letzter Teil


Gerade konnte ich im Strickforum von Hummelbrummel lesen, dass auch sie ein solches Langzeit-Projekt gerade eben fertig gestellt hat. Was sie schreibt, kam mir sofort bekannt vor.

Auch ich kenne den Satz: "Mach erst mal das Eine fertig, bevor du schon wieder was Neues anfängst" sehr gut und oft saß ich früher dann da und hätte das Teil am liebsten in die Ecke gepfeffert. Wie gut, dass man mit zunehmendem Alter doch mal loslässt und allein das tut, was einem wirklich gut tut.

Seit Beginn der Arbeit sind so viele Dinge passiert und so manches Motiv erinnert mich daran, wo und wann es entstanden ist. Schöne Geschichten sind das, die ich aber hier nicht erzählen will.

Begonnen hat es jedenfalls im Januar 2012, als ich auf der Suche nach einem kleinen Mitnahme-Projekt war, weil eine Reise anstand und recht viel "Leerlauf" zu erwarten war.
Dass es aber so lange bis zur Fertigstellung gedauert hat- damit habe ich nicht gerechnet.
Nun ist das Werk vollbracht und irgendwie bin ich doch ganz schön stolz, so lange ausgehalten zu haben. Es gab Zeiten, da mochte ich die Arbeit nicht in die Hand nehmen- anderes wollte gestrickt oder gehäkelt werden und drängte sich vor.
Doch in den letzten Monaten war die Lust auf einmal wieder da.





Bei kritischer Betrachtung sehe ich, wo ich beim Arbeiten das ein oder andere hätte besser machen können. Aber diese kleinen "Unregelmäßigkeiten" stören mich überhaupt nicht. Ich habe jedenfalls wieder viel dabei gelernt und kann dieses Wissen in neuen Projekten umsetzen.
So werde ich auf jeden Fall in Zukunft - gerade bei dieser Baumwolle- eine dünnere Nadel verwenden.
Sollte ich wieder mal ein Kleid häkeln wollen, schneidere ich mir zuerst ein "Dummy", das ich nur an den Längskanten zusammennähe, damit das Arbeiten beim Netz-häkeln auf einem Brett nicht so kompliziert ist. Auch habe ich gelernt, dass bei diesen Materialien die Umsetzung eines unten ausgestellten, langen Kleides nicht den Effekt bringt, den ich gerne hätte, weil das Gewicht der Motive das Netz nach unten zieht und somit der "ausgestellte" Effekt ab Oberschenkel einfach verloren geht.Vielleicht wird das besser, wenn ich ein nur knielanges Kleid häkele....oder auch nicht?!?
In vielen Duplet Heften sieht man ja auch, dass die meisten der langen Kleider einfach nur lange Schläuche sind. Das wird wohl einen Grund haben.

Das Material:
für die Motive:
"Filigran" von Uschi Wolle, 100% Baumwolle, mercerisiert, gasiert
für das Netz: Konengarn aus Altbeständen:
1 Faden schwarzes Glanzgarn,
1 Faden Wolle-Poly Gemisch
1 Faden BW-Poly Gemisch

Nadel Nr. 1,5 für die Motive, 1,25 für das Netz

Über die verbrauchte Menge kann ich keine Angaben mehr machen, weil mittlerweile aus den Resten schon wieder andere Kleinigkeiten entstanden sind. Das Kleid ( inclusive einem recht schweren Unterkleid) wiegt insgesamt 934 Gramm.

Als Einlegefaden bei den Motiven habe ich diverse dickere reine Baumwolle verschiedener Hersteller gekauft, um mir das Zurechtlegen von 4-oder 6-fach Fäden zu ersparen. So konnte ich den farblich passenden Einlegefaden direkt aus dem Knäul ziehen und mitlaufen lassen.

Die Freude,  ein solch großes Projekt zu Ende gebracht zu haben, ist riesig und ich kann den Abend, an dem ich das Kleid zum ersten Mal tragen werde, kaum erwarten.

:-) ....ich werde es wieder tun!