Posts mit dem Label Brother KH930 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Brother KH930 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 24. Mai 2016

Wunschpullunder Nr 2

Göga mag sie, sehr sogar. Pullunder beim Arbeiten...einfach praktisch.
Also hab ich folgsam die Strima angeworfen.

Das Garn: 80% Wolle, 20 % Polytierchen, kleine Knötchen.
                 NM 8/1, 2 fach bei MW 6 gestrickt.


Mapro: 40 Ma = 13,5cm
             60 R = 14 cm

Bündchen mit MW 1/1 ll




Für das Abketten habe ich den KG benutzt, der aber mit den Knötchen im Garn nicht ganz so gut zurecht kam, sodass ich einige Fallmaschen wieder aufnehmen musste.



Donnerstag, 28. Januar 2016

Schlicht, uni, mit Rollkragen, ohne Muster und sehr, sehr wuschelig weich.

Man kennt das ja….
Mit fast tränenverhangenem Blick steht man vor dem Kleiderschrank und muss trotz Überfüllung desselbigen entrüstet feststellen: „ Ich habe NICHTS anzuziehen“

Bei weitem ist es ja nicht so, dass die Schubladen der riesigen Strickwaren-Kommode leer wären. Weit gefehlt! Sie quellen sogar über und an Ordnung und System ist in Anbetracht der Unmengen von Pullovern und Jacken aller Varianten in diesem Schrank sowieso nicht mehr zu denken.

Was tut also die clevere Frau, wenn gar der Lieblingspullover ( der in der Lieblingsfarbe- der zu allem passt, für jede Gelegenheit gut ist und sitzt, wie eine zweite Haut) mittlerweile an den Ärmeln so durchgescheuert ist, dass er selbst als Putzlappen seine Qualifikation verloren hat?

Sie inspiziert spornstreichs die Wollvorräte (etwa 189547,48 Millionen Kilo, die genau für diese Situation angeschafft wurden), nimmt die Maße des nun endgültig zum letzten Mal beweint werdenden guten Stückes, wickelt, rechnet und strickt. Besessen, ohne Schlaf, nur hin und wieder unterbrochen von einer nöligen Katze, die aufs Stärkste protestiert, weil man ihr mal wieder keinen Eintritt ins Allerheiligste gewähren mag, wo sie in stiller Glückseligkeit bereits mühevoll gewickelte Knäule zerrupfen könnte! Nein, diesmal nicht. Diesmal bleibt sie draußen!
Und so ist es in den frühen Morgenstunden dann auch endlich geschafft. Das neue „beste Stück“ wird in einem Rutsch fertig.
Schlicht, uni, mit Rollkragen, ohne Muster und sehr, sehr wuschelig weich.





Wer behauptet denn hier, ich hätte nichts anzuziehen???

Samstag, 2. Mai 2015

Hindernislauf




Herrjeh, war das eine Friemelei!

Jedenfalls ist das Vorhaben, aus einem „nassen Sack“ doch noch was Ansehnliches zu machen, ganz gut gelungen. Obwohl es Phasen gab, wo ich nicht mehr dran glaubte. Aber jetzt erst mal von vorne:

Zwei Tunikas gingen mir leicht und (fast) ohne Fehler von der Hand. Und wie immer, wenn man so in Schwung ist, soll auch das nächste Teil bitte genau so funktionieren. Also warum sich groß Gedanken um den Schnitt machen, wenn er doch so gut passt? Man schneide ihn in der Mitte einfach auf und schon hat man eine Jacke….dachte ich. 
So was Leichtes, ein Chasuble, mit nur einer Schließe ( die von meiner Oma, die ich gerade von meiner Schwester bekommen hatte), wäre doch auch was Feines.


Gerade noch rechtzeitig fiel mir ein, dass eine Jacke ja über etwas drüber muss und deshalb- bitte schön- auch etwas weiter sein darf. Hier eine kleine Zugabe, dort eine kleine Zugabe und der Schnitt war erledigt.

Das Material: Baumwolle??? Na ja, warum nicht. Ist ja mal was anderes und für den Sommer sicher besser geeignet, als wärmende Wolle.
Aber woher nehmen? In meinem Schrank gibt es- bis auf wenige Ausnahmen- nur Wolle. Kaum Synthetisches und Baumwolle…genau 1 Kone.


Dann bestell ich mir doch was ( hi, hi, mal wieder eine gute Gelegenheit).
Doch ich hab meinen Kaufrausch unterdrückt und nur 2 weitere Konen Baumwolle bestellt ( dafür aber noch was Seidiges). Als das Paket endlich da war…und ich gehe hier nicht in die Details….musste ich 2 Konen zurückschicken... 

Also wieder warten auf den Ersatz oder mit der uralten, noch aus den 80ern stammenden Baumwolle beginnen. Und dieses Bleu ist ja auch nicht soooo schlecht! 

Die Musterkombination dieses mal: unten glatt rechts, oben ein Fangmuster ( 255 aus dem Musterbuch).
Beim 2. Vorderteil hab ich promt vergessen, das Ganze mit dem Maschenwendekamm umzudrehen. Gott sei Dank waren nur 8 Reihen aufzuribbeln und so hielt sich der Zeitverlust in Grenzen.

Nachdem auch die Ärmel fertig und eine Schulter geschlossen war, fing ich an, wieder die große Wellenkante ( so heißt diese Borde in Hanne Barth’s Buch „Maschinenstricken“) zu arbeiten.
Als ich endlich nach gefühlten Ewigkeiten damit fertig war, kam das böse Erwachen.

Die Vorderkante beulte dermaßen, dass die Jacke eben aussah, wie ein nasser Sack. So konnte das nicht bleiben. Und irgendwie saß sie auch nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Die als kleine, adrette Rüsche gedachte Kante war eine komplette Fehlentscheidung und musste wieder weg, so viel war klar. Dem Himmel sei Dank brauchte ich nur ein paar bereits vernähte Fädchen wieder raus popeln und ziehen, weil ich sie an einem Stück gestrickt hatte. Die Frage war: was sollte ich statt dessen anbringen?

Ein wohl etwas unscharfes Foto im Strickforum brachte mich dann auf die Idee, doch eine italienische Blende anzubringen…aber: mit Muster! 
Das ist ja nichts Neues, aber ich habe bisher nur- bis auf zwei Mal Bogenkante- meist 1R/1L gestickt.

So konnte ich immerhin verhindern, dass die Kante weiterhin ausleiert.



Unten herum und um die Ärmel sind jetzt immer noch die Borden.


 

 Ok. Das ist nicht gerade die beste Lösung, und von Harmonie kann auch nicht die Rede sein. Aber ich hab keine Lust, auch die noch zu ersetzen. Denn ich habe ja mit Kontrastgarn begonnen und das hieße, offene Maschen einsammeln. Nö! 
Die Luft ist einfach raus.

Das Material ist sowieso nicht das Beste und ich mach mich lieber dran, eine neue Jacke zu stricken ;-).







Mittwoch, 22. April 2015

...es grünt so grün

Kennt ihr das auch? Man ist ganz begeistert von einer Kone, die man im Internet erspäht hat und kann nichts anderes, als diese wahnsinnig tolle Farbe zu kaufen.
Und dann kommt das Paket und  du denkst: " Himmel, was hab ich denn da bestellt?
Grausig, diese Farbe....und wie sich das anfühlt....oh je!




Aber wo ein Wille ist, ist ja bekanntlich manchmal auch ein Gebüsch....oh Verzeihung- ein Weg.
Und so hab ich aus der Not eine Tugend gemacht und dieses schreiende Gift-Gelb-Grün, das sich mit der Kamera kaum einfangen lässt, doch noch erträglich zu machen.

Das ist jetzt zwar immer noch nicht der Farbton, der perfekt zu mir passt, aber mit ein wenig Farbe im Gesicht geht es ganz gut. Maigrün könnte man jetzt dazu sagen.
So richtig wollten sich die Fäden  nicht aneinander schmiegen, denn das gelblichere Garn links ist eine Zusammensetzung aus Baumwolle, Pa und Polyester und einer der  Fäden hat kleine, störrische Fransen. Das grüne Garn hingegen ein Merino-Gemisch. Das Stricken selbst war nur sehr vorsichtig zu machen und immer wieder mussten Überlängen, die beim Wickeln entstanden waren, korrigiert werden .


Einen neuen Schnitt brauchte ich nicht zu erstellen, da der vom letzten Pulli so prima passt und mir die Tunika Form ausgesprochen gut gefällt. Die Ärmel hab ich auf sommerliche 3/4 gekürzt, den Ausschnitt etwas tiefer und das obere Teil etwas kürzer angelegt. Außerdem haben die Ärmel einen kleinen Volant bekommen.





Die "Bündchen- Borde" ist wie beim letzten Mal zum Schluss angestrickt, allerdings mit 4 Maschen und je 8 Reihen, damit sie etwas breiter wird.

Das Lochmuster ist Nr. 163 aus dem Brother Buch,  die oberen Rechts-Links-Rippen mit dem Glatt-rechten Mittelteil habe ich auf die Anzahl der Maschen angepasst und wieder den KG bemüht.









Mittwoch, 15. April 2015

Tunika

Neulich war eine Freundin zu Besuch und meinte- die Augen fest auf eine Kone gerichtet- "Das ist aber eine tolle Farbe".
Gemeint war diese hier:


Ja, dachte ich, das wär doch was.
Ein paar Tage später war der Schnitt gemacht und ich hatte Klarheit über das Muster. Eine Tunika wollte ich ja schon ewig stricken, warum nicht mit diesem Material. Es ist eine Schoeller Montana, 28/2, die schon geraume Zeit rumsteht. Dreifädig hab ich sie verarbeitet und die Tunika wiegt nun 335 Gramm.

Oben herum hat der KG im Wechsel je 2 Reihen rechts und links gestrickt, genau in der Mitte 10 Maschen glatt rechts.
Hier soll noch ein wenig Deko drauf, die ich aber erst noch herstellen muss.

Der Rücken ist im oberen Teil glatt rechts gestrickt.
Maschenprobe glatt rechts bei MW 5

40 Maschen = 12 cm
60 Reihen = 14,7 cm

Lochmuster bei MW 7:

40 Maschen = 13 cm
60 Reihen = 14 cm





Das Unterteil ist Lochmuster 180 aus dem gelben Brother Stitchworld Buch.

Statt klassischer Bündchen habe ich dieses Mal "nur" eine Bogenkante gestrickt, wie man es zum Beispiel  in Hanne Barths Arbeitsbuch "Maschinenstricken", Seite 167, große Wellenkante nachlesen oder auf einigen Videos im Internet nachsehen kann.

Auch dieses Mal gibt es wieder einen kleinen Wermutstropfen:
das Material ist kratziger, als ich dachte. Schon beim Wickeln sah ich, dass sich viele feine Fasern lösen und durch die Luft tanzen. Auch die Strickmaschine sieht jetzt entsprechend aus und muss erst mal wieder gründlich abgesaugt werden.

Nun habe ich sofort den Pullover gewaschen und es ist ein wenig besser geworden.
Auch haben sich die anfänglich kippenden Bogenkanten ordentlich gelegt, sodass ich nicht nacharbeiten muss.


Alles in allem bin ich trotzdem mit dem Ergebnis sehr zufrieden...wenn auch das Tragen bei den derzeitigen Temperaturen wohl noch etwas warten muss ;-)
Nachtrag: Jetzt ist die Deko auch fertig :-)
















Sonntag, 1. März 2015

Jacke im Norwegermuster

und noch eine Jacke....., aber diesmal mit dem neu erworbenen DK8 und ganz verrückt und knallig soll sie werden.
Das waren die ersten Gedanken, die ich bei diesem Projekt hatte.
Schon wochenlang hab ich mich mit dem Strickprogramm auseinander gesetzt und wollte nun endlich den ersten Schnitt interaktiv stricken. Rein technisch hat das wunderbar geklappt. Allerdings hatte ich zwischenzeitlich immer wieder das Gefühl, dass ich mir an dem Programm selbst und seiner Bedienung die Zähne ausbeiße. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nach etlichen selbst entworfenen Mustern in DK8 griff ich schließlich doch auf ein im Ordner vorhandenes zurück- aus der Brother Stitchworld Nr. 806. Ich habe es reichlich modifiziert, weil mir lange Spannfäden nicht so genehm sind.

Das sind die Garne, die ich kombiniert habe:


Es hat eine Weile gedauert, bis ich ähnliche Stärken zusammengewickelt hatte, denn jede von den obigen Konen hat eine andere NM....von 46/1 bis 28/2

Klar, ich hätte mich auch auf jeweils eine Kone pro Farbe beschränken können, aber ich mag es lieber, wenn die Farben in sich ein wenig changieren. Nur das Grün ist geblieben, wie es ist.

Das Stricken selbst ging diesmal auch fast fehlerfrei von statten und da ich ja immer akustische Kommandos bekam, wann zu oder abgenommen wird, beziehungsweise die Farbe gewechselt wird.

Das Erwachen kam erst, nachdem alles fein zusammen gekettelt war ( so ordentlich, wie noch nie) und ich die Jacke anprobierte.
Zu groß! Die Schultern waren viel zu breit. Da war mein selbst erstellter Schnitt in DK 8 wohl doch nicht optimal.
Also: wieder auftrennen und schmaler machen. Dazu eine Linie reihen, die neue Kante mit der Nähmaschine versäubern und dann den Überschuss vorsichtig abschneiden. Hat geklappt.

Diesmal sind auch die Knopflöcher mit der Nähmaschine genäht, da ich beim Stricken der vorderen doppelten Blende nicht hochhängen konnte. Die Maschenweite war zu eng dazu.

Nun ist das Stück endlich bereit, getragen zu werden und ich freu mich jetzt schon auf den Frühling!


Freitag, 2. Januar 2015

Socken mit Norweger-Schaft

Immer wieder müssen es mal Socken sein.
Sei es, weil ein Paar verschlissen ist, oder einfach weil ein schnelles Geschenk her soll.

Gut, dass mir neulich ein Werbezettel von einer Kleidungskette in die Hand fiel, dessen Rückseite mich veranlasste, nochmal das Thema Socken und Norweger-Technik anzugehen.




Das Muster war recht schnell ins DK 8 und von dort in die Maschine übertragen. Ein paar Korrekturen mussten vorher noch gemacht werden, damit die Spannfäden nicht so lang sind.

Den ersten Socken hab ich dann gleich 2 Mal stricken müssen, weil ich vergaß, das Muster auf den Kopf zu stellen.

Das Um- und Zusammenhängen zum Rundstricken für den Fußteil hab ich mit verschiedenen Methoden versucht.
Die erste Methode: nach dem Norwegerteil mit Kontrastfaden abstricken und die Maschen wieder an der richtigen Stelle einhängen. Das hat gut geklappt, aber doch eine Weile gedauert, da ich mich dabei offensichtlich sehr ungeschickt angestellt habe.
Bei der zweiten Methode habe ich es mit dem Umhängekamm versucht. Dabei waren mehrere Schritte erforderlich.
1. Schritt: Strickteil abheben, wenden und wieder einhängen
2. Schritt: Maschen vom hinteren Nadelbett auf das vordere Bett umhängen. Das geht meist sehr schnell, weil ich dabei nicht mit der Umhängenadel arbeite, sondern die Masche lediglich auf einen 1-er Decker hebe und die dazugehörige Nadel des Vorderbetts nur durchschiebe.
3. Schritt: wie üblich-links und rechts je ein Viertel der Maschen mit dem kleinen Umhängekamm wieder zum Rundstricken auf das hintere Bett hängen.
So kommt die Naht des Norwegerteils in die hintere Mitte.

Nun kann man wie üblich fortfahren und Ferse, Fuß und Spitze arbeiten.

Das Resultat sieht so aus:


und weil es so gut von der Hand ging, kam gleich nach weiteren Veränderungen des Musters ein zweites Paar dazu:


wobei mir der kritische Blick eindeutig sagt, dass ich an der rückwärtigen Naht noch sorgsamer arbeiten muss, damit sie auch schön aussieht. Irgendwie will mir das noch immer nicht gelingen.


Samstag, 22. November 2014

Die Riesensocke

  
Vor ein paar Tagen schrieb mir ein Freund aus Schweden, er habe einen bösen Unfall gehabt und trage nun wegen eines üblen Splitterbruches einen „Astronautenstiefel“.


Da in Nordschweden schon Schnee liegt, bot ich an, ein Söckchenen für den Klumpfuß zu stricken. Nun….daraus wurde dann eher ein Überzieher für einen Riesen Fuß.


Normale Sockenformen schienen mir nicht passend zu sein, da diese Laufschiene schon vorne eine Höhe von 10 cm am Zehenbereich hat und der Fuß eine Breite von 12 cm. Um den Spann herum ergibt sich sogar ein Umfang von 46 cm. Rechnen und Überlegen war also angesagt. So hab ich dann erst mal ein paar Modelle aus Papier gebastelt,  um mir das technische „Wie geht das“ klar zu machen. 


Nach mehreren Fehlversuchen ist dann tatsächlich so etwas Ähnliches wie eine Socke dabei heraus gekommen.

;-)
Fazit:
den nächsten Sock stricke ich von Hand, das macht weniger Probleme!




gesagt...getan :-)

Dieses wunderbare Teil eignet sich selbstverständlich als Nikolaussäckchen,
oder als....

Mütze?
Katzenspielzeug?????


oder vielleicht dann doch besser so: