Reste, Reste, Reste....überall, wo ich hinschaue, springen sie mir ins Auge.
So auch diese hier.
Also noch ein kleiner Schal, den man jetzt Windspan nennt. Und weil es so prima mit der Maschine klappt, wähle ich einfach mal Muster Nummer 276 (Fangpatent, damit sich an den Seiten nichts einrollt) und stricke frei Schnauze drauf los.
Die Halskante ist diesmal mit einer angestrickten Kordel verziert. Das sieht nett aus, ich fand es aber dennoch etwas mühselig
Es waren bei 3-fädigem 28/2 Garn 120 Maschen mit MW 7''gestrickt und das ergab eine Halskante von 142 cm mit einer Breite von 27 cm.
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Dienstag, 13. August 2013
Samstag, 10. August 2013
Wingspan von Hand und mit Maschine
Wingspan von Hand
Beim Räumen fielen mir neulich wieder die Reste des AAdeLong Garnes meiner Norwegerjacke in die Hände. 110 Gramm Grün/ Lila/Blau/ waren übrig
geblieben und wollten schnellstens verstrickt werden. Aber was macht man damit?
Mit einer Freundin sprach ich über den Wingspan, der ja geradezu ideal für Farbverlaufsgarne ist
und auch ohne Anleitung leicht und nebenbei zu stricken ist. Gesagt, getan. Der
einzige Unsicherheitsfaktor: wie weit reicht das Garn?
Wingspan mit der Maschine
Und weils so schön ist, wollte ich auch wissen, wie so
ein Schal auf der Maschine zu stricken ist. Wie immer geht mir ja alles nicht
schnell genug und so hab ich meine Zeit auch nicht damit vertrödelt, eine
Anleitung zu suchen, sondern hab einfach probiert.Verkürzte Reihen hab ich
schon einige Male gestrickt.
Weil glatt rechts
sich ja an den Kanten einrollt, habe ich Musternummer 256 genommen (
Fang-Patent-Muster) und ein Garn, das schon mal als Pullover Vorderteil verstrickt und dann aufgeribbelt war. Das war für einen Test gerade recht.
Maße: Halskante 120cm, von der Halskante zur Spitze 30 cm |
Wie’s geht???
Ganz links am Bett anfangen und so viele Maschen
anschlagen, wie man möchte, bei mir sind es 100.
3 Reihen stricken, Muster einstellen, vorwählen, Tuck
Tasten drücken, Schlitten auf H stellen und dann geht’s los.
Nach und nach Nadeln in E für verkürzte Reihen ( 3er
weise) schieben ( erstes Dreieck)
Sind alle Nadeln abgestrickt, ( Schlitten steht jetzt rechts)
von Hand neue Maschen mit Wickelanschlag oder Häkelanschlag für die Zackenbreite
zunehmen (ich habe 20 genommen), die in
E befindlichen Nadeln entweder von Hand in D schieben* oder den Schlitten von H
auf N einstellen…dann aber nicht vergessen, nach der nächsten Reihe wieder
umzustellen!
nach links stricken und die ersten 20 Maschen von links
von Hand abstricken, dann auf eine Handstricknadel fädeln und das 2. Dreieck
mit verkürzen Reihen beginnen. Es sollte hier die gleiche Maschenanzahl auf den
Nadeln liegen, wie zu Beginn.
Alle folgenden Dreiecke werden genauso gearbeitet.
Hat man alle rechts verfügbaren Nadeln belegt und
gestrickt, kann man mit dem Umhängekamm alles nach links versetzen und weitere
Dreiecke stricken ( wer keinen Kamm hat, strickt eine Reihe mit Nylonfaden und
dann Kontrastgarn ein paar Reihen glatt, wirft ab und hängt links wieder ein).
Bewusst schreibe ich hier keine Maschenweite auf, weil
das ja abhängig vom Garn ist, das man verwendet. Auch die Maschenanzahl, bzw
die Zackenbreite kann jeder nach seinem Geschmack gestalten. Man sollte halt
nur darauf achten, dass man genau so viele Maschen links stilllegt, wie man
rechts neu angeschlagen hat.
Mir hat das viel Spaß gemacht und ich weiß jetzt schon,
was die weiblichen Familienangehören in diesem Jahr zu Weihnachten bekommen J
·
Wenn man es ganz akkurat machen möchte, schiebt
man nicht alle Nadeln nur nach D, sondern mustergemäß
nach B und D.
Montag, 8. April 2013
Karen Allens Inspiration
Vor Monaten wurde ich durch eine liebe Strickfreundin auf Karen Allen aufmerksam gemacht, die mit vorgegebenen Mustern der Brother Maschinen ganz wunderbare Kreationen schafft. Neugierig, wie ich nun mal bin, habe ich versucht, ihr Geheimnis zu lüften.
Gefühlte 1 Million Musterproben waren dazu notwendig und ich habe viel über meine heißgeliebte Maschine und die vielfältigen Möglichkeiten gelernt, wie ich in "Probieren geht über Studieren" ja schon schrieb.
Nach langem Suchen fand ich endlich das Muster, das auch Karen Allen verwendet und habe es mit meinen Farben umgesetzt.
Gefühlte 1 Million Musterproben waren dazu notwendig und ich habe viel über meine heißgeliebte Maschine und die vielfältigen Möglichkeiten gelernt, wie ich in "Probieren geht über Studieren" ja schon schrieb.
Nach langem Suchen fand ich endlich das Muster, das auch Karen Allen verwendet und habe es mit meinen Farben umgesetzt.
und das hier ist draus geworden:
Der Pullover ist quer nach dem cut& sew Prinzip gearbeitet und die Bündchen sind auf italienische Art nachträglich angebracht.
Die Technik ist Fangpatent, bei dem statt einfarbig zu stricken alle 2 Reihen die Farbe gewechselt wird.
Alle 20 Reihen habe ich dann die Farbgruppe verändert und in der Mitte angekommen, das Muster horizontal gespiegelt.
Nach einigen Pannen bin ich nun glücklich, soweit gekommen zu sein. Wer Karen Allen noch nicht kennt, kann mal hier nachschauen, was diese Frau alles so zaubert. Und hier kann man das Video sehen, als Martha Steward sie besucht hat. Ich bin jedenfalls von ihren Strickarbeiten total begeistert und werde sicher noch den ein oder anderen Pullover in dieser Technik anfertigen und am liebsten auch in Cashmere....aber da scheitert es noch an erschwinglichen Bezugsquellen :-)
Nachahmenswert ist die Fangpatent-Technik auf jeden Fall und ...es muss ja nicht immer so bunt sein :-)
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Mittwoch, 20. Februar 2013
Probieren geht über Studieren
Wunderbar, all die herrlichen Muster im Brother Heft Stichworld Pattern book -
nur...wie sehen sie mit meiner Wolle aus? Und wie sehen die einfarbigen Fangpatent Muster aus, wenn man sie mit 2 Farben strickt und dann mal auf die rechte Seite schaut? Kann man auch Vorlege- oder gar Webmuster als Fangpatent stricken und umgekehrt?????
Fragen über Fragen, auf die so manche versierte Strickerin vielleicht schon eine Antwort weiß. Für mich, die ich aber erst jetzt so langsam die Musterwelt entdecke, obwohl ich schon 30 Jahre Besitzerin eines solchen Wunderwerks der Technik bin, ist das noch immer ein Buch mit 7 Siegeln und so habe ich mich daran gemacht, einfach mal ein paar Musterläppchen zu stricken.
Was dabei heraus kam, ist echt faszinierend.
Ehrlich gesagt haben mich einfarbige Fangpatentmuster noch nie interessiert, weil ich die Struktur des Maschenbildes einfach nicht mochte. Aber seht selbst, wie sich das verändert, wenn man 2 alle 2 Reihen die Farbe wechselt und dann mal auf die rechte Seite guckt:
Und so macht sich die Erkenntnis breit, dass meine Maschine noch viele Geheimnisse in sich birgt, die ich noch lange nicht erkundet habe und dort im Verborgenen bestimmt doch ein Muster liegt, das mir Muster-Muffel gefällt :-)
Probieren geht halt über studieren....jedenfalls manchmal!
nur...wie sehen sie mit meiner Wolle aus? Und wie sehen die einfarbigen Fangpatent Muster aus, wenn man sie mit 2 Farben strickt und dann mal auf die rechte Seite schaut? Kann man auch Vorlege- oder gar Webmuster als Fangpatent stricken und umgekehrt?????
Fragen über Fragen, auf die so manche versierte Strickerin vielleicht schon eine Antwort weiß. Für mich, die ich aber erst jetzt so langsam die Musterwelt entdecke, obwohl ich schon 30 Jahre Besitzerin eines solchen Wunderwerks der Technik bin, ist das noch immer ein Buch mit 7 Siegeln und so habe ich mich daran gemacht, einfach mal ein paar Musterläppchen zu stricken.
Was dabei heraus kam, ist echt faszinierend.
Ehrlich gesagt haben mich einfarbige Fangpatentmuster noch nie interessiert, weil ich die Struktur des Maschenbildes einfach nicht mochte. Aber seht selbst, wie sich das verändert, wenn man 2 alle 2 Reihen die Farbe wechselt und dann mal auf die rechte Seite guckt:
Und so macht sich die Erkenntnis breit, dass meine Maschine noch viele Geheimnisse in sich birgt, die ich noch lange nicht erkundet habe und dort im Verborgenen bestimmt doch ein Muster liegt, das mir Muster-Muffel gefällt :-)
Probieren geht halt über studieren....jedenfalls manchmal!
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Mittwoch, 6. Februar 2013
Barbaras Abschied
Anfang Januar bekam ich eine Einladung zum Abschied einer
Freundin aus dem Berufsleben.
Natürlich stellt sich sofort die Frage, was man da
mitbringt. Und da es die erste Einladung dieser Art war, habe ich mich damit
sehr schwer getan. Blumen…bringt doch fast jeder mit; Wein….wohl eher nicht;
was Süßes?….sie schimpft öfter Mal wegen ihrer Formen.
Etwa eine Woche vor dem Ereignis beschloss ich, ihr eine
Jacke zu stricken, denn sie mag Stricksachen.
Von der Idee bis zum letzten Nadelstich des Fädenvernähens
habe ich eine Woche gebraucht.
Das Muster ist ein Festmuster aus der Brother KH 930,
Nr.
263, das ich allerdings in der Höhe verdoppelt habe. Hier zu sehen mit schwarzen Grundgarn, das ich später gegen blau/ graue Töne ausgetauscht habe
Insgesamt habe ich 16 verschiedene Fäden verarbeitet, jeweils in 4-er Gruppen zusammengefasst. Das Material ist bei 13 Garnen reine Wolle, nur 3 Fäden haben eine Beimischung.
Da die Zeit ja so kurz war, habe ich nach dem cut & sew Prinzip gearbeitet und die Blenden auf italienische Art angebracht, wobei
mir das Buch von Hanne Barth wieder gut geholfen hat.
Wie man sieht: sitzt, passt, wackelt und hat Luft :-)
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