Ich liebe sie, diese gemütlichen Filzpuschen.
Blöd nur, dass sie bei mir einfach nicht lange halten, denn ich mag einfach kein Latex auf die Sohle tupfen oder extra Sohlen annähen. So komme ich eben nicht drum herum, immer wieder mal neue zu stricken.Klar ist auch, dass bei meinem Verbrauch gerne mal ein paar Reste bleiben.
So war es Zeit, diese mit heißer Nadel zu verarbeiten. Wie schön, dass in der Kiste jetzt wieder etwas Platz ist ;-)
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Dienstag, 23. Februar 2016
Sonntag, 21. Oktober 2012
Filzen oder wie aus Größe 39 Größe 43 wird
Erfahrungen sammeln muss ja immer wieder sein, insbesondere dann, wenn man wie ich, nichts genau so machen kann, wie in einer Anleitung beschrieben. Dann wäre das Leben ja viel zu einfach:-)
Weil meine Hauspuschen schon wieder an einigen Stellen
durchgelaufen sind und ich keine Lust mehr zum x-ten Reparieren hatte, nahm ich mir
vor, neue zu stricken.
Eine Maßtabelle mit den entsprechenden Angaben für Größe 39 war schnell gefunden.
Dabei kam mir der Gedanke, den gesamten Sohlenbereich mit
doppeltem Faden zu stricken, damit sie sich nicht so schnell durchlaufen (ich
bin ein Sohlenkiller!) Weil Rundstricken nach dem offenen Teil mit dem dicken
doppelten Faden und den Farbwechseln sich als unhandlich erwies, habe ich
einfach weiter offen gestrickt und später die Naht geschlossen.
Für Größe 39:Anschlag: 32 Maschen
Offene Reihen: 33, danach Zunahme je 1 Ma an jeder Seite
weitere 28 Reihen, dann die Abnahmen für die Spitze über 7 Reihen verteilt bis nur noch 4 Ma übrig waren.
Es ist nicht mein erstes Paar handgestrickte Filzpuschen, aber ich war doch irritiert, wie groß die Teile waren und hatte schon den ersten leisen Verdacht, dass das mit Größe 39 wohl nix wird.
Und ich sollte recht behalten.
Selbst nach 2 maligem Filzen kamen immer noch Puschen
für Größe 43 ( 29,5 cm) dabei raus, weil der doppelte Sohlenfaden wohl nicht so
stark verfilzt hat, wie gewünscht.
Die Form ist aber in den Proportionen geblieben und
fußgerecht.Mein Mann freut sich jedenfalls, auch wenn es nicht seine Lieblingsfarben sind.... und ich fange nochmal von vorne an J
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Freitag, 10. Februar 2012
keine Zeit
Vor lauter Stricken, bin ich gar nicht dazu gekommen, diesen Blog weiterzuführen.
Und nun sind so viele Teile fertig, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll.
3 graue Herrenjacken, 6 paar Puschen, gaaanz viele Socken, 1 Babyset weiß-grau, 1 Babyset gelb mit Lochmuster,1 Kleidchen in Größe 110, nochmal Filzpuschen klein und groß, 2 Pullover ( oder waren es 3??). Einiges davon hab ich fotografiert, einiges aber leider auch nicht.
Am meisten Spaß hat das rote Kleidchen gemacht. Dafür habe ich mit Hilfe meines PPD 100 Teile aus verschiedenen Festmustern zusammengesetzt und nach meinen Vorstellungen variiert. Die Größenangaben stammen von der Junghans Musterseite, doch ich fürchte, dass die Ärmel etwas zu lang sind. Wie gut, dass die Kinder wachsen :-)
Irgendwie hatte ich früher gar keinen Zug zu Norwegermustern und auch das Arbeiten mit dem PPD war mir schon nach den ersten Versuchen zu mühselig. Mittlerweile habe ich etwas dazugelernt und komme gut mit beidem zurecht. Ich konnte ein Cartridge III erstehen und habe nun viel mehr Möglichkeiten, als mit dem normalen Cartridge des PPD 100. Ich bin total begeistert, dass man bei den Variationen auch Muster überlagern kann und somit über den ganzen Pullover schnell und unkompliziert eigene Entwürfe mustern kann ( klar, man konnte das vorher auch schon, aber es war doch recht umständlich) . Nun Hab ich richtig Lust, mich weiter damit zu beschäftigen, zumal mein Bruder mir mit Hilfe von Exel ein kleines Programm entwickelt hat, mit dem ich Muster "vor"-entwerfen kann. Vorteil zum PPD ist, dass ich alles schon genau so farbig gestalten kann, wie ich es möchte und mit der Maus eben etwas schneller bin. Außerdem ist die Ansicht angenehmer ( groß!)
Zuerst aber muss ich dafür sorgen, dass der Wollwickler wieder rund läuft.
Nach mehr als 20 Jahren scheint er Abnutzungserscheinungen zu haben und verursacht auf der Unterseite des Knäuels ein kleines Fadenchaos. Es ist halt schade, wenn man im Gestrick sehen kann, dass der Faden nicht richtig abgelaufen ist. Und alles wieder aufmachen will man ja auch nicht.
Auch beim Twisten mit meinem tollen Luxustwister von Vera ( Begeisterung pur!) macht ein schlecht gewickeltes Knäuel, das nicht richtig abläuft, immense Probleme. Aber ich werde schon eine Lösung finden.
Mit der Zeit wird man ja erfinderisch.
Gerade bin ich wieder dabei, aus alten Garnen, die einzeln genommen nicht wirklich toll sind, ein neues Garn zu zaubern. Dazu aber mehr, wenn das Werk vollendet ist...was mich daran erinnert, dasss ich jetzt mal nachsehen muss, wie fleißig der Twister schon war.
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6 fädig gefachtes Garn, Cashwool LL 48/2 |
mit heißer Nadel für ein 18 jähriges Mädchen von Hand gestrickt, Online Linie 261, Vivo |
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