Sonntag, 22. Dezember 2013

Aade Long- Lace Schal

Gerade noch rechtzeitig zum Fest ist er fertig geworden, der Schal aus diesem hübschen Aade Long Artistic Lace Garn.
Er ist 45cm breit, etwa 260 lang und wiegt 80 Gramm.
Das Muster dafür habe ich in der Verena Sommer 2011 entdeckt, Seite 16, Cloud Modell 8



Montag, 9. Dezember 2013

Kopfbänder mit Norwegermuster

Kopfbänder kann man ja immer brauchen und so sind im Laufe der Zeit ein paar davon entstanden.
Es sind schöne Mitbringsel.









Wie es grundsätzlich gestrickt wird, hab ich ja hier schon beschrieben, 




Tatas Pullunder

Schon lange wollte ich mal so ein ganzes, mehrfarbiges Norweger-Teil stricken und hab mich jetzt endlich aufgerafft.
Die kleinen Muster sind alle selbst entworfen und kombiniert.
Das Material ist überwiegend reine Merino Wolle in der Stärke 28/2, davon jeweils drei Fäden, gestrickt mit MW 4.1. Jetzt bleibt mir nur noch zu hoffen, dass er auch passt.



Es geht eine Mütze auf Reisen

Nun ist es also beschlossene Sache.
Die Mütze geht auf Reisen, nach Constanta-Rumänien.
Und damit sie sich nicht so einsam fühlt, hab ich aus den Resten von den Resten noch flott ein paar Handschuhe gehäkelt und den Revontuli vom letzten Jahr dazu gelegt.
Ist ja alles Aade long Rainbow und unterscheidet sich nur in der Dicke des Garns.


Donnerstag, 7. November 2013

erst Eins, dann Zwei....und dann ist's genug :-)

wenn man weiß, wie es geht, dann funzt es.
Nachdem mein Sohn so lieb "bitte,bitte" gesagt hatte, war schon gleich am Tag danach ein großes Stück gestrickt. Vorderteil. Rückenteil und ein Ärmel. Am 2. Tag schnell noch den fehlenden Ärmel gestrickt, was auch reibungslos funktionierte- und das passiert mir eigentlich recht selten. Die Blende musste ich nicht mal neu stricken, denn es lag noch eine da, die beim vorherigen Pullover zu kurz geraten war und sich in dieses V perfekt einpasste. Was will man mehr....außer vielleicht ein Tragefoto von den Begünstigten. Aber darauf werde ich wohl bis Weihnachten warten müssen, wenn wir mal wieder alle zusammen sind. Ist ja nicht mehr weit hin.




Freitag, 1. November 2013

Mützenfieber




Mützenfieber  ist ansteckend  und so  konnte ich mich auch nicht entziehen J
Schnell mal im Netz nach einer Anleitung gegoogelt, fand ich dieses Video.

Knappe 4 Stunden aus  einem Rest gehäkelt  und die Sache war erledigt. 



Diese hier ist das gleiche Muster, aber aus dickerem Garn, das folgend Bezeichnung trägt:
EL.D. Mouzakis Crocus Cablé, LL 93 m/50 g, gehäkelt mit Nadel 4,5


Und noch eine in Windeseile aus dem selben Garn gestrickt


Ohne Anleitung gehäkelt, ebenfalls aus einem Rest dieser Jacke



und nochmal gehäkelt. Die Anleitung findet man hier.
Das Garn stammt aus meinen Beständen und hatte leider keine Banderole mehr. Es könnte Kauni oder aber eher Aade Long sein. Gehäkelt habe ich mit Nadel 2,5.






Donnerstag, 31. Oktober 2013

Plattieren





Ich hätte nicht gedacht, dass plattieren so einfach ist. Zwar habe ich neulich schon mal einige Versuche gestartet, konnte mich aber nicht so richtig dazu durchringen.
Klar, erst muss, wie immer, ein Plan her. Wann und wo setze ich den Effekt ein.
Das war bald erledigt.
Bündchen in rechts/rechts mit allen Nadeln und einem Tweed-Garn mit LL 350m/50 g, davon1 Faden.
danach umhängen auf glatt rechts, Plattiergarn dazu ( 2 Fäden LL 44/2) und hochstricken mit MW6 bis Musterbeginn.
Umhängen auf :

 IIIII   o   IIIII   o  IIIII
 oooo II  oooo II  oooo


Weil sich die Rippen etwas anders dehnen, MW umstellen auf 5.1/II und 5 hinten.
Bei meinem Garn waren damit die beiden Mapros fast identisch.

Gerne hätte ich noch mehr von dem Plattiergarn, einem tollen Orange, gezeigt, aber mein Mann wollte es nicht so auffällig. Auch das Angebot, die Rippen zu zopfen, hat er ausgeschlagen.
Innen sieht der Pulli so aus:


Wie man sehen kann, differieren die Farben sehr stark, aber so richtig "echt" habe ich es noch nicht hinbekommen. Vielleicht gelingt mir morgen ein besserer Schnappschuß.



Mittwoch, 30. Oktober 2013

Man kann ja nicht immer nur über das Stricken reden :-)

Jeden Morgen das selbe Spiel.

Mit verschlafenen Augen- trotz aufmunternder Dusche - schlurfe ich mit meinem Hund ums Eck herum, damit selbiger sein …ihr wisst schon…erledigen kann.
Ein kleiner Durchgang zur Hauptstraße hin, die segensreicherweise mit einem schmalen Grünstreifen versehen ist, auf dem die Hundedame dann mal auf die Schnelle ein Beinchen heben kann…Verzeihung, ich meinte: zwei Beinchen, denn Kleinigkeiten erledigt sie im Handstand. Muss wohl in einem früheren Leben mal ein Zirkushund gewesen sein. Von mir hat sie das jedenfalls nicht.
Aus  Sicherheitsgründen bin ich natürlich auch mit einem kleinen Tütchen in der Hand ausgerüstet, denn man will ja die Hinterlassenschaften des geliebten Vierbeiners auch einsammeln und kein Bußgeld riskieren. In den heutigen Zeiten wird ja alles geahndet. Überall findet man Hinweisschilder.
"Bitte halten sie diese Stadt sauber!"  Aber gerne doch!
Wie kommt es dann nur, dass trotzdem überall auf unseren Straßen und Grünanlagen die Inhalte der Mülleimer-wenn denn welche vorhanden sind-  nicht im Eimer sind, sondern drumherum auf dem Boden liegen. Und wie kommt es, dass Menschen, die 1200 Quadratmeter Grund zur Verfügung haben, ihren Komposthaufen hinter ihrem sorgsam angelegten Gartenzaun auf öffentlichem Gelände anlegen.


Man kann Grünschnitt doch auch kostenlos beim ZKE abgeben.
Und wie kommt es, dass man im angrenzenden Waldstück immer wieder große, frische Müllhaufen findet. Fragen über Fragen!

Mein Blick noch trüb wanke ich also hinter der Kleinen her, als ich plötzlich hellwach bin.
Was ist das denn???
An der Querseite des rechten Nachbarhauses stapelt sich Sperrmüll auf dem etwa 1 mal 5 Meter breiten, aber dennoch liebevoll eingezäunten Vorgarten. Uppps, denke ich, zieht da wieder jemand aus? Na, hoffentlich kommt der Sperrmüll bald zum Abholen, denn der Anblick ist nicht gerade erbaulich. Matratzen, Schränke, Regale und jede Menge prall gefüllt Plastiktüten. Warum bringen die das eigentlich nicht selbst zum Müllplatz? Passt doch alles bequem in einen Pkw und kann kostenlos abgegeben werden.

Am nächsten Morgen liegt natürlich immer noch alles da. Na ja, denke ich, die Jungs vom Sperrmüll muss man ja bestellen und dann dauert es unter Umständen auch schon mal 14 Tage, bis die anrücken.

Am dritten Morgen hat der Berg Zuwachs bekommen. Ein Kühlschrank, eine Mikrowelle, Altmetall.



Sechs Tage später kamen über Nacht etwa 20 Farbeimer dazu, eine große Plastikkiste gefüllt mit Lackdosen, dafür war aber das Altmetall schon wieder verschwunden. Das haben die seit neustem hier in der Gegend tourenden Händler Nächtens unter großem Getöse aufgeladen- begleitet vom Sound zweier sich streitender, etwa 12 jährigen Jungens, deren Sprache ich einfach nicht verstehen konnte.
Überhaupt ist das alles sehr eigenartig: Dinge kommen dazu, dafür verschwinden andere und all das kommt mir recht sonderbar vor. 

Mittlerweile ( 2 Wochen später)  sind die 5 Quadratmeter voll belegt, der Berg auf etwa 2 Meter Höhe angewachsen und noch immer tut sich nichts in Sachen Abholung. Ich grübele, ob ich nicht einfach mal bei der Müllabfuhr anrufe, denn mir stinkt es schon zum Himmel.

Da…plötzlich…vernehme ich in der Küche stehend ein Geräusch: piep, piep, piep…wie LKWs eben so piepen, wenn sie rückwärts fahren.
Ein Strahlen huscht über mein Gesicht, als ich sehe, was da in unsere schmale Straße reinkommt: gleich zwei Wagen von der ZKE. Na endlich!
Fünf  Männer mit ernsten Mienen steigen aus, begutachten Haufen und tun…nichts!
Ich will ihnen aufmunternd zurufen: Prima, Jungs! Voran, voran…..doch…. alles, was ich sehe, ist Ratlosigkeit in den Gesichtern und beim Chef- das ist wohl der mit der Kladde in der Hand- auch  nur ein entnervtes Kopfschütteln.
Selbiger zückt dann eine Kamera, schießt einige Fotos und daraufhin steigen alle wieder ein und fahren unverrichteter Dinge von dannen.
Ja, geht’s noch? Was soll das denn? Da rücken die mit zwei Autos an, quälen sich rückwärts in die schmale Straße hinein und nehmen nichts mit? Ratlosigkeit nun auch bei mir.
Na ja, denke ich, die werden wohl Gründe haben.
Etwa 30 Minuten später ein erneutes piep, piep und ich laufe freudestrahlend zum Fenster. Jetzt geht’s bestimmt los. Wieder einer, der rückwärts angefahren kommt, die Ladefläche Richtung Abfallberg gerichtet. Ein Mann steigt aus und mir huscht der Gedanke durch den Kopf, dass das für einen allein aber ein bisschen viel ist, als dieser auch schon mit kritischen Blick die Pracht begutachtet, verneinend den Kopf schüttelt und..ja, ja, ihr vermutet richtig…ohne etwas aufzuladen davon fährt.


Nun stehe ich wieder am Fenster und lausche auf ein erneutes piep, piep….
War da nicht gerade eines zu Hören? 
Ach nein…das Einzige, was hier piept, ist wohl nur der Vogel in meinem Oberstübchen!

Sonntag, 27. Oktober 2013

Sie bringt mich um!

Sie ist störrisch, widerborstig, stur, empfindlich wie eine Mimose, zickig…. mit anderen Worten:
eine äußerst schwierige Mitbewohnerin und alles andere als umgänglich.

Nun habe ich wochenlang versucht, ihr wieder ein manierliches Aussehen zu geben…denn sie war ja recht heruntergekommen; habe sie von ihrem staubigen Keller-Dasein erlöst, ihr einen Platz im Licht verschafft und dafür andere Mitbewohner der Familie Brother erst einmal ins Exil verbannt, nur damit sie für ihre ausladenden Maße ausreichend Platz hat. Und? Was ist der Dank dafür????

Sie sperrt sich!
Sie verweigert den Dienst! 
Sie lässt Maschen fallen, wann immer es ihr passt und ist nicht einmal Willens, mir zu sagen, warum sie das tut.

Liebevoll und sanft löste ich ihre Roststellen, streichelte sie mit weichen Lappen, um die alte, stinkende, schwarze  Schmiere zu entfernen, cremte sie mit Maschinenfett ( eines, das sie kennt, wohlgemerkt), säuberte Schrauben und 790 Nadeln, tauschte alle Nadeln aus, die nicht mehr in Ordnung sind, und die haben eine Menge Geld gekostet. Rannte mir die Hacken ab, um Drähte für Maschenkämme zu finden, habe mit Gott und der Welt telefoniert, um an passende Deckerkämme, Maschenkämme, Gewichte und sonstiges Zubehör zu kommen…ganz zu schweigen von einer Anleitung, die mir Einblick in ihren tiefen Geheimnisse gewähren könnte. Fand eine Frau in Deutschland, die sich bestens mit den Damen Hertel & Richter auskennt und die mir telefonisch zur Seite steht, wenn’s brennt....und es brennt ständig!
Außerdem bekommt sie endlich mal bestes Material zu stricken und nicht, wie in den 60ern üblich, reine Polyacryl Garne.
Trotzdem… es ist nichts zu machen.

Ok! Fehlerfreie Probeläppchen gestattet sie, auch in verschiedenen Techniken.
Doch wenn es darum geht, ein ganzes Vorder- oder Rückenteil zu stricken, macht sie einfach nicht mit. Sie will nicht.

Denkt sie vielleicht, ihr Ruhestand war verdient und sie sei jetzt einfach so weit, nie wieder arbeiten zu müssen???? Hat sie Recht??? Muss man in ihrem Alter noch schuften??? Leider gibt sie mir keine genaue Auskunft über ihren Jahrgang, aber irgendwas um 1950 müsste es sein. Bei meinen ersten Nachforschungen dachte ich, sie sei in den 1920ern geboren, aber diese Annahme musste ich revidieren. Und wenn sie Jahrgang 1950 ist, dann ist sie mal eben läppische 4 Jahre älter als ich und hat, rein theoretisch, noch gar kein Recht auf Rentner- Dasein. Ich arbeite doch auch noch. Bis 67!!!!! ( oder auch nicht J )

Also….was tun????
Gemäß dem Wahlspruch meiner Mutter: „Nur kein Wasser geben, die kommt von selber wieder zu sich“ strafe ich Frau Hertel nun mit Ignoranz…jedenfalls für ein paar Tage.

Die Mitglieder der Familie Brother danken mir die zurückgewonnene Aufmerksamkeit und strengen sich mächtig an, mir was Brauchbares von der Maschine zu werfen. Wenigstens ist auf diesen Teil der Familie Verlass.

Meinen liebevoll für sie erdachten Namen "Oma Hertel" habe ich mittlerweile wieder gestrichen. Ein distanziertes "Frau Hertel-Richter" ist zur Zeit mehr als genug. 
Wenn sie zickt, darf ich das doch auch, oder?



Montag, 14. Oktober 2013

Miss Marple scarf aus Katja "Darling"

Neulich kamen mir 3 Knäuel Katja-Darling Wolle in die Hände ( 60% Merino mit 40% Nylon).
So weich, das Garn, dass ich dachte, es eignet sich prima für einen kleinen Schal. 91 Gramm sind verbraucht. Gestrickt hab ich mit Nadel nr 2,5 wie folgt:
für den Anschlag 5 Maschen  und jede 2. Reihe links und rechts je 1 Zunahme bis auf 60 Ma.
Nach der letzten Zunahme 40 Rippen gerade hoch, dann teilen für die Öffnung, diese dann über je 20 Reihen 1 R/ 1L und anschließend 100 Rippen.
Dann wieder teilen und für die nächste Öffnung  je 20 Reihen 1 R/ 1L 40 Rippen und danach jede 2. Reihe links und rechts je 1 Ma abnehmen bis auf 5 Maschen. Abketten.
Das original Muster gibts bei Ravelry als free download und ist leicht und strickt sich wunderbar so  nebenbei .


Freitag, 11. Oktober 2013

geformtes Kopfband mit Norwegermuster

Kopfband mit Norwegermuster, Rapporthöhe 10 Rh ©IngridCojocaru

Da ich kein Mützengesicht habe, trage ich im Winter lieber Kopfbänder, um die Ohren zu wärmen. Dabei stört mich meist, dass der hintere Teil des Bandes so breit ist. In einem  russischen Strickforum gab es eine Anleitung, die ich hier in ihren Grundzügen weitergebe.  Den Link reiche ich nicht weiter, weil mein Antiviren-Programm beim Öffnen der Bilder  Alarm geschlagen hat. Dieses Band ist im Nacken schmaler, als um die Ohren und den Kopf und ist so sehr angenehm zu tragen. Man kann es beliebig variieren.



Materialvorschlag
Sockenwolle,  MW6 bei glatt rechts, Anschlag 140 Ma.  Diese Anzahl genügt für Frauen mit etwa 60 cm Kopfumfang. Für Männer empfiehlt es sich, ein paar Maschen mehr zu nehmen oder die Maschenweite etwas zu vergrößern..




Teil 1:mit Kontrastgarn (70/70), einige Reihen stricken, 1 Rh Nylonfaden, Schlitten rechts,

Teil 2:10 Rh glatt re stricken

Teil 3: Jetzt beginnen die verkürzten Reihen, Schlitten auf H

auf der linken Seite  die letzten 15 Na in E (70 bis 56 links), nach li str, Na 55 li in E und
auf der rechten Seite die letzten 15 Na in E (70 bis 56 rechts), nach rechts str und Na Nr 55 re in E
Nach li str Na 54 li in E
Nach re str Na 54 re in E
Nach li str Na 53 li in E
Nach re str Na 53 re in E
Nach li str Na 52 li in E
Nach re str Na 52 re in E und so weiter. Wiederholen bis Na 49 re in E steht und  der Schl rechts steht.

Teil 4:
Jetzt beginnen die verlängerten Reihen über die eben verkürzten Na. Es werden immer 2 Bewegungen ausgeführt:
1.      Zwei Nadel gegenüber des Schlittens in D Position schieben ( also bereit machen zum Stricken) , nach links stricken und
2.      wieder eine Nadel nach E schieben ( die, die den in E stehenden am nächsten ist)

 Rechts 2 Nadeln nach D schieben,
nach rechts stricken und wieder eine Nadeln nach E schieben ( die, die den bereits in E stehenden am nächsten ist)
Links 2 Na nach E schieben, nach links stricken und eine Nadel wieder nach E schieben ( die, die den in E stehenden am nächsten steht) und so weiter
wiederholen, bis jeweils die Nadeln 55 li und 55 re gestrickt sind. ( Schlitten steht rechts)

Nun  die letzen Nadeln (70 -55 li) in D, nach links str. und den Schlitten auf die Verlängerungsschiene schieben.
Na 70-55 re in D* und noch nicht nach re str,
Es sind nun alle Nadeln wieder in Arbeit,  Schl steht noch links.



Teil 5: Muster stricken mit einer Rapporthöhe von 10 Reihen
Maschenweite 6++ einstellen, Muster eingeben, Schl auf KCI, nach re str ( Nadeln werden vorgewählt), MC Taste drücken
( Norwegermuster), 2. Farbe einlegen,
1 Musterrapport str, Schlitten endet rechts, Musterfaden abschneiden. MW zurück auf 6, 

Möchte man das Muster nur mittig haben, bitte „Einzelmotiv“ wählen, KC II einstellen  und dabei nicht vergessen, die Musterenden links und rechts mit einem Faden wie im Anleitungsbuch beschrieben zu fixieren.

Ist das Muster beendet, werden Teil 3, Teil 4 und Teil 2 noch einmal in dieser Reihenfolge gestrickt.

Für das Beenden gibt es mehrere Möglichkeiten.


Ausarbeitung mit Naht

mit dem Umhängekamm das Strickstück jetzt wenden ( also rechte Seite vor) oder:
Restgarn anstricken,  Abwerfen und  das Strickstück wieder in die Maschine hängen, rechte Seite vorne.
Nun die Ma oberhalb des unteren Nylonsfadens zu den Ma in der  Maschine hängen und die Ma zusammen abketten.

Ohne sichtbare Naht:
Nach dem Kontrastgarn abwerfen und Naht von Hand im Maschenstich schließen ( rechts auf rechts).Den Schlauch wenden, zum Rund legen und die kurzen Nähte ebenfalls  im Maschenstich schließen
Natürlich kann man das Band auch ohne Muster stricken und sollte dann die Rapporthöhe des Musters durch 10 Reihen glatt rechts ersetzen.






Variationen mit Mustern anderer Rapporthöhe
Hat man eine größere Muster-Rapporthöhe als 10 Rh, muss man das Muster in der richtigen Reihe beginnen, damit es mittig sitzt.  Zu Orientierung sei gesagt, dass mit  dem  ersten Teil  der verlängerte Reihen die Oberfläche des Bandes beginnt.
Die Reihenverteilung( bitte von unten lesen) ist:

Kontrastgarn
Nylonfaden
10 Reihen glatt rechts
14 Reihen für das 2. Verlängern
____________________________________________________________________
14 Reihen für das 2. Verkürzen       danach müsste die Rapporthöhe zu Ende sein
10 Reihen für das Muster
14 Reihen für das Verlängern                       hier könnte schon ein Muster beginnen
14 Reihen für das Verkürzen
10 R glatt rechts über alle Ma
Nylonfaden
Anschlag, Kontrastgarn,

Es ist also ein Musterrapport von insgesamt 38 Reihen möglich.

Viel Spaß beim Stricken und Tragen.
Hier noch ein variiertes Beispiel mit einer Rapport Höhe über die Breite der Vorderseite:



Diese Anleitung ist nur für den privaten Gebrauch. Sie darf weder verkauft, noch anderen Orts veröffentlicht werden.


Sonntag, 6. Oktober 2013

...und noch ein Schal

Geschenke braucht man ja immer.
Und da ich im Moment so gerne Muster entwerfe, war es an der Zeit, ein selbstgemachtes auch mal zu stricken.
Entstanden ist ein Schal und weil die Spannfäden an manchen Stellen recht lang sind, habe ich ihn an den Seiten mit dem Linker zusammengenäht. So bleibt man nirgendwo hängen.
Es ist ein simples Norwegermuster,  das sich also schnell stricken ließ.  Das Muster wurde in der Mitte des Schals auf den Kopf gestellt und gleichzeitig habe ich schwarz und weiß ausgetauscht.

Das schwarz sind 2 Fäden 26/2 und das Weiß besteht aus 2 verschiedenen Garnen. Zwei Fäden 44/2 und ein Faden 30/2, verstrickt mit MW 3.1

H & R Projekt 2: ein Schal

Sie ist eine Diva!
Eine, die sich ihre Geheimnisse nicht so ohne weiteres entlocken lässt.
Mal ist sie leichtgängig und geschmeidig, mal störrisch und will sich um keinen Deut bewegen.
Aber warum????
Ich kann es nicht ergründen....noch nicht, jedenfalls!
Gestern versuchte ich einen simplen Schal zu stricken.
Schon beim Anschlag war sie widerborstig und wollte mein liebevoll ausgesuchtes Garn nicht nehmen. Und dabei war es eine feine Merino Wolle.
Nach dem x-ten fehlgeschlagenen Versuch habe ich kapituliert und das alte synthetische Testgarn genommen und plötzlich lief alles wie von selbst. Habe ich doch etwas anders gemacht? Eine kleine Einstellung vielleicht?  Bewusst habe ich nichts verändert...aber man kennt das ja. Wenn man genervt ist und nicht mehr so aufmerksam, kommt es schon vor, dass einem ein anderer Handgriff gar nicht auffällt.
Am Ende habe ich mich dann doch mit ihr ausgesöhnt, denn der Schal im Vollpatent wuchs Reihe für Reihe fast fehlerlos. Einmal riss der Faden, aber das war schnell repariert.
Oben angekommen, versuchte ich, die Maschen vom Vorderbett auf das Hinterbett umzuhängen, damit ich abketten kann.
Auch das eine Herausforderung, die ich dann mitten drin abgebrochen habe. Es gibt keine Doppelöhrnadel und man muss "aufstoßen". Das heißt: Du nimmst die vordere Masche auf einen 1er- Decker, schiebst von hinten die Nadel des Hinterbettes in die Schlaufe und ziehst dann den Decker wieder raus. Der vorherige Besitzer sagte mir, dass diese Methode viel schneller sei, als das Umhängen mit der Nadel. Ich kann das kaum glauben, aber vermutlich ist es wieder nur Übungssache.
Ich habe nach dem Abwerfen die Maschen leicht gedämpft, mit einer Stopfnadel auf einen separaten Faden aufgefädelt und später mit einer feinen Häkelnadel abgehäkelt. So ist eine schöne Kante entstanden, die man vorzeigen kann.



Sonntag, 29. September 2013

die erste Mütze mit der Hertel & Richter

ein Schrei ging durchs Haus, als ich endlich heraus bekam, wozu die mittleren Hebel im Schloss von "Oma" dienen und wie man sie benutzt.
Heute war ich total übermütig und musste irgend etwas stricken, das nach Kleidungsstück aussieht.
Ich wollte wissen, wie das ist, mal mit mehr Maschen zu arbeiten. Bis jetzt hab ich ja nur Probeläppchen fertig gebracht.
Also dann ran :-)
Anschlag mit 320 Nadeln hinten und vorne für 1R/1L, umstellen auf Halbpatent...also Perlfang und 230 Reihen stricken. Das ergibt ein Rechteck von 60 cm Breite und 36 cm Höhe.
Nach etwa 120 Reihen stricken rechts etwa 10 Nadeln nicht mehr ab und der Blick unter die Maschine zeigt mir, dass der Abzug nicht mehr stimmt. Also flott ein paar Gewichte von der Brother geholt und eingehängt und weiter gings.
Oben angekommen habe ich nicht abgekettet, sondern einfach nur abgeworfen und die offenen Maschen etwas gebügelt.
Danach wurde an der Nähmaschine mit Overlockstich die Seitennaht geschlossen und ab der Mitte  beidseitig eine"Kurve" für die Kopfform genäht. Die offene Mitte wurde mit einem Faden einfach zugezogen und bekommt natürlich heute Abend zur Verschönerung noch ein Bömmelchen.




Nach diesem ersten Versuch habe ich noch mehr Respekt vor den Strickerinnen vergangener Zeiten. Das Schieben des Schlittens ist keine leichte Übung.
Ich nenne es in Zukunft nur noch: mein persönliches Work-Out ;-)

Sonntag, 22. September 2013

Grüne Wellen

Grüne Wellen, plattiert,  Schal mit Pompons am Doppelbett   

©IngridCojocaru

              
Wie Vieles in der Maschinenstrickerei ist dieses Muster bestimmt keine Neuerfindung. Aber bei meinen Recherchen im Netz habe ich keine schriftliche Anleitung gefunden und deshalb meine Notizen für spätere Wiederverwendung aufgeschrieben. Wie immer kann man alle Angaben beliebig variieren.
Das Prinzip: verkürzte Reihen
Die Maschine: Brother KH 930 mit Doppelbett, Feinstrickleiste
Das Garn: reine Schurwolle, Hellgrün 4 Fäden von NM 32/1 und 2 Fäden dunkelgrün NM 28/2
Die Maße des fertigen Schals: etwa 46 cm auf 165 cm bei einem Anschlag mit 53-0-53 Maschen auf beiden Betten.
Was man sonst noch braucht: viele kleine Gewichte und mindestens 3 Sockenkrallen mit kleinen Tonnen, die ständig mitwandern.

Und so geht’s:

Plattiernüsschen in den Abstreifer einbauen.
Mit 3-fädigem dunkelgrün und MW 4/4-I  10 Reihen rechts /rechts mit allen Nadeln, Schlitten endet links. Kamm und Gewichte rausnehmen, statt dessen gleichmäßig verteilt beweglichere Gewichte einhängen ( ich habe ganz viele Krallengewichte genommen)
Maschen wie folgt umhängen (von vorne nach hinten und von hinten nach vorne)


III
IIo
ooooo IIIII
 IIIII-ooooo
ooooo-IIIII
IIIII-ooooo
ooooo-IIIII
IIIII-00000
III
oII
Rand
Gruppe 2
Gruppe 3
Gruppe 4
Rand


.
Dunkelgrün 2 fädig in Nüsschen Mitte, Plattiergarn Hellgrün in die linke Öffnung.
Nun alle Nadeln nach E, außer der ersten Gruppe links ( Nadeln 53, 52, 51 hinten und 53 und 52 vorne). Das sind meine Randmaschen, rechts/rechts gestrickt, damit sich nichts einrollt.
beide Schlitten auf H, Gewichte ( Sockenkralle) einhängen
Gedanklich werden die Nadeln nun in Gruppen unterteilt.
Gruppe 1= Randnadeln links.
Gruppe 2= die nächsten 10 Nadeln, davon sind 5 vorne in Arbeit und 5 hinten in Arbeit
Gruppe 3= die nächsten 10 Nadeln ( 5 vorne, 5 hinten) und so weiter.
Am Ende der Nadeln versuche ich so auszukommen, dass wieder 3 Nadeln auf dem HB arbeiten und gleichzeitig 2 vorne = Randmaschen.




Maschenweite auf 5 hinten und 7-I vorne und 6 Reihen stricken. Schlitten endet links.
Schiebe Gruppe 2 in Arbeit (Pos D), hänge eine Sockenkralle ein, stricke 6 Reihen, Schlitten endet links.
Schiebe Gruppe 3 in Arbeit, hänge eine Sockenkralle ein, stricke 1 Reihe, schiebe Gruppe 1 außer Arbeit (nach E), stricke weitere 5 Reihen.
Schiebe Gruppe 4 in Arbeit, stricke 1 Reihe, Sockenkralle einhängen, schiebe Gruppe 2 außer Arbeit nach E, stricke weitere 5 Reihen. Fortsetzen bis alle Nadeln einmal abgestrickt sind.
Beachte: nähert man sich den letzen beiden Gruppen,  führt man am besten gedanklich die Schritte nach dem gelernten Rhythmus aus, auch wenn gar keine Nadeln mehr da sind, die man in Arbeit stellen kann. Das Erlernen des Rhythmus ist sehr wichtig und erleichtert das Weiterarbeiten, wenn man mal unterbrochen wird.
Es heißt: nach der 6. Reihe die nächste Gruppe in Strickrichtung  nach D bringen,1 Reihe stricken, auf der anderen Seite bereits gestrickte Nadeln nach E ( also eine Gruppe ruhig stellen), weitere 5 Reihen stricken, dann wieder Nadeln nach D, 1 Reihe, Nadeln nach E, 5 Rh stricken.
Wird die Randnadelgruppe als letztes gestrickt, muss diese 1 Reihe mehr bekommen. Man muss ja den Schlitten auf der richtigen Seite habe, denn nun strickt man in umgekehrter Richtung. Der Rhythmus bleibt aber wieder der selbe.
Das heißt: mein Schlitten steht jetzt rechts der Randnadelgruppe und ich schiebe die 1. Gruppe links davon in Arbeit. Es folgen 6 Reihen. Gruppe 2 von links in Arbeit, 1 Reihe stricken, die Randnadelgruppe außer Arbeit nach E und weitere 5 Rh stricken.,
Merke: außer am Anfang und am Ende sind immer 2 Gruppen gleichzeitig in Arbeit!
Beachte außerdem: hänge immer wieder die Gewichte um, sonst gibt es an den äußeren Nadeln der beiden Gruppen, die gerade gearbeitet werden, gerne Fallmaschen.
Hat man die gewünschte Länge gestrickt, werden aus den Maschen des gegenüberliegenden Bettes mit dem Einfach-Decker neue Maschen gebildet und auf die leeren Nadelns des 2. Bett gelegt, damit man wieder 10 Reihen rechts/rechts mit allen Nadeln stricken kann. Wechsele das Garn ( Dunkelgrün, 3 fädig)
Stricke zunächst 1 Runde rund ( = 2 Reihen). Somit sind die neuen Maschen auch sicher abgestrickt.
Stelle wieder um auf rechts/rechts und stricke mit  MW 4/4-I  weitere 9 Reihen.
Hänge alle Maschen von vorne nach hinten und kette ab.
Erstelle 10 Pompons aus deinem Garn und befestige sie mit einer Luftmaschenkette am Schal.
Fertig J und viel Spaß beim Tragen
Ingrid

©IngridCojocaru 

Grüner, plattierter Wellenschal mit Pompons

manchmal braucht man ja nur einen kleinen Schubs an Inspiration, um zu wissen, was man als Nächstes stricken will, wenn der eigene Bedarf im Grunde schon lange gedeckt ist.
Eine Freundin zeigte mir dieser Tage ihre ersten Werke für einen kommenden Kunstmarkt und strickt dafür allerhand schöne Kleinigkeiten. Unter anderem auch Schals, ähnlich diesem, allerdings auf dem Einbett.
Ich dachte aber, dass ein Wechsel von rechten und linken Maschen in Kombination mit dem Plattieren sehr schön wirken könnte. Also hab ich eine Weile rumprobiert und das hier ist das Ergebnis:







Wie so oft beim Stricken mit der Maschine hat man auch hier wieder unendlich viele Variationsmöglichkeiten. So könnte man zum Beispiel alle 12 Reihen die Farben austauschen oder stärker kontrastierende Farben wählen, breitere oder schmalere Wellen  anlegen, mit mehr oder weniger Ausschlag usw.






Mittwoch, 18. September 2013

Da fehlt doch noch was...

Na klar, ein Schal muss her, damit das Trio komplett ist.

Das gleiche Muster, ein wenig aufgehübscht, als Norweger gestrickt und dann die Längsseite zugenäht...diesmal mit dem Linker.


Die Muschelkante ist auf dem DB entstanden. Anschließend daran hab ich, wie bei der Mütze auch, eine kleine weiße Biese gearbeitet.




Freitag, 13. September 2013

Mütze passend zu Handschuhen




da die Handschuhe nun fast alle fertig sind und mir das Stricken langsam langweilig wird, habe ich begonnen, passende Mützen dazu zu stricken.
Sie sollten eine schöne Kante haben, wie man sie bei Oleana so oft sieht. Also habe ich in meinen Vorräten nach dünnem dunkelblauen und  weißen Fäden gesucht und tatsächlich etwas halbwegs Passendes gefunden. Aus Sockenwolle, die ich ja für den Rest verwende, wäre mir das sonst zu dick gewesen.  Ich habe die blauen und weißen Fäden für die Kante nur 3 fädig genommen.
Das Bündchen ist also nun eine hübsche Muschelkante geworden, die auf dem DB gestrickt ist. Nach dem Umhängen konnte ich prima mit dem Sockengarn weiterarbeiten.
In regelmäßigem Abstand habe ich nach dem Mustersatz  Maschen mit dem großen Umhängekamm abgenommen, damit oben in der Mitte nicht so viele Maschen zum Zusammenziehen bleiben. In der vorletzen Reihe habe ich dann noch jede 2. Masche mit dem Lochmusterschlitten umgehängt und die restlichen Maschen zusammengezogen. Bommel drauf und fertig :-)








Montag, 9. September 2013

Weihnachten kann kommen


Dass ich im September schon Weihnachtsgeschenke fertig habe, hätte ich mir nie träumen lassen.
Aber das Thema hat mich so gebannt, dass ich nicht davon lassen konnte und mittlerweile 8 Paar gestrickt sind.






Zwar bin ich noch immer nicht schneller, als am Anfang und brauche pro Handschuh allein zum Stricken etwa 2 Stunden, und dann nochmal 2 zum Fäden vernähen. Aber ich muss wenigstens dabei nicht mehr so viel nachdenken. Und das ist doch auch schon was :-)


Nachtrag vom 02.September 2016

Weil ich die pdf Anleitung aus diversen Gründen bei Ravelry stillgelegt habe und es doch immer wieder Nachfragen vor allem für die englische Version gibt, habe ich mich entschlossen, diese nun hier zu zeigen. Leider kann man auf dem Blog nicht einfach eine pdf Datei parken. Deshalb bleibt für alle nur eine Möglichkeit: Paste and Copy. Trotzdem...viel Spaß beim Nachstricken ( und meinem seltsamen Englisch ;-) )
Dear friends,
because of several reasons this instruction of my faire isle gloves patttern is no longer available at Ravelry.
But if you want to have a try- go ahead and past and copy.


IngridCojocaru© Fair isle gloves made of sockwoool, 210m/ 50g, size 7-7,5



After lots of experiments I finally succeeded to knit gloves with Fair Isle pattern that fit at least my hands. Comparing some measurement -lists I found out that mine are a bit different.
That shows you already that you have to compare and measure yourself and that there is no perfect fit without a swatch. All hands are unique and wool is not wool.
I will not explain knitting techniques like cast on, Fair Isle, knitting in rounds and so on. This is perfectly described in the instruction books. So, this is for sure not an instruction for beginners on knitting machines.
What you need is about 50g of sock wool for main color and about 25 g for pattern color and an electronic machine with ribber like KH 930. This pattern is not made for punch cards.
For sure you can knit gloves on punch card machines as well with this instruction; you just have to create your own pattern, because this one has 62 stitches and 35 rows.

For having the result you can see, the best is to have a pattern, which is as wide as the glove itself.  It has 2 sides: lefts side for the upper hand, right side for the inner hand. The left one is a self-made one, the right one is nr 25 from the yellow pattern Stitch World Book.
In case you are using this pattern, don’t forget to reflect the pattern on the machine with button 1, when you start knitting the second glove!.

The layout of the pattern goes perfectly along with my size (7 to 7,5)

The swatch in Faire Isle with tension 6
10 cm = 35 rows/ 10 cm = 32 stitches
The swatch in rounds MW6/6-I
10 cm = 40 rows/ 10 cm = 37 stitches.



Note:   further down I am saying “Pic up one more stitch out of the transverse thread”
            That means to increase one stitch!

For a better understanding here some general explanations and a graphic of what we are going to do.

Red are the parts you will knit (9)
Green are the rows before decreasing
Black are the number of stitches




Part 1: You start with a ribbing, however you like it (1/1 or 2/2)
The number of needles is equal to the number of needles you need at the widest part of the hand right under the fingers (circumference)

Part 2: you knit on the mainbed in Faire Isle technique until the beginning of the smallest finger.

Part 3 is the small finger itself, you knit it in rounds with the ribber. Therefore you first knit with waste yarn all those needles which are not needed, each side separated from the other. 14 needles stay in the middle. 7 of them tranfer to the ribber and do the small finger.

For doing part 4 you bring back those stitches which have waste yarn. Half of them to the main bed, second half to the ribber, knit 6 rows in rounds.

Part 5, 6 and 7 are the 3 remaining fingers which are done like the small one (part3).

Part 8 is that part which gives the thumb the possibility to move and it’s worked in between the seem, like a little triangle. We call it a “ Daumenspickel” and because I could not find a translation, I will use this word, ok?
Finally we do part 9, the rest of the thumb, again knitted in rounds.

Sonntag, 1. September 2013

Oma ist eingezogen

Oma?
Ja, genau, denn geboren ist sie nach Aussage des vorherigen Besitzers vermutlich in den vierziger Jahren und hat somit durchaus die Berechtigung, diesen Kosenamen zu tragen.

Sie ist eine geborene Hertel &Richter Hand- Flachstrickmaschine Typ HRA II  und hat ein Spezial-Schlauch-Patent-Fang-Noppenschloss.

...ein herrliches Wort. Ich bin sicher...in ein paar Monaten weiß ich auch bestimmt, was das bedeutet!
Momentan bringt es mich jedoch nur zum Schmunzeln.

Wie sie in mein Leben kam, habe ich ja schon in einem anderen Post beschrieben.

Gestern ist sie also nun umgezogen und hat sich leider auch ein (Stand-) Bein gebrochen. Aber Gott sei Dank nur an einer Stelle, an der man es mit kleinen Metallplatten schienen konnte und somit ist ihre Standfestigkeit nicht im Geringsten beeinträchtigt.

Sorgen macht mir ihr Zustand aber dennoch.
Wir kennen ja alle den Satz: wer rastet, der rostet-  und sie hat lange gerastet.
So habe ich  den Sonntag damit zugebracht, erst einmal das Gröbste an Verunreinigungen und Patina zu beseitigen und kann mich nun an die Fein-Säuberung machen- aber nicht ohne die ersten Bilder zu zeigen :-) ich glaube, man  nennt das Besitzerstolz.



Mit ihr zog auch noch einiges an Zubehör ein.
Eine Spindel, wenn mal ein Strang Wolle gewickelt werden muss....




und ein Wollwickler mit den entsprechenden Konen, die allerdings wohl auch zum Kegeln gebraucht werden können oder beispielsweise als Verteidigungswerkzeug  bestimmt nicht schlecht sind.




Wieviele Nadeln die Maschine hat, habe ich noch nicht gezählt. Das kommt, wenn ich sie rausnehme und sauber mache. Aber es sind viele...sehr viele.
Hier mal ein Größenvergleich zur Brother 930 Nadel:


Es gibt Hochfußnadeln und Tieffußnadeln, die nur dann gestrickt werden, wenn der entsprechende Hebel in die richtige Position gebracht wurde.
Hier noch der Decker Vergleich:


Soweit der Lagebericht...ich versuche jetzt mal, Omas Strickgeheimnisse zu lüften, denn die Bedienungsanleitung gibt nur recht dürftige Auskünfte....um genau zu sein...keine, was die Stellung der vielen Hebel betrifft. Wieder hilft  nur die Devise: Probieren geht über studieren.
Eines habe ich wenigstens schon begriffen: die oben am Schloss zu sehenden schwarzen Knöpfe sind im Prinzip die Hebel analog zu den Part- und Tucktasten der Brother. Und das Einfädeln klappt auch schon :-)
Na...wenigstens was.

Fortsetzung folgt.



Am Abend noch mal den Anschlag geübt und tatsächlich einen hinbekommen. Allerdings hab ich schon ein paar Nadeln geschrottet. Ich denke, es liegt daran, dass sich die Tieffußnadeln nicht weit genug nach unten schieben lassen, weil soviel Dreck in der Nadelschiene ist. So guckt bei einigen immer noch die Nadelzunge ein wenig raus, die dann sofort verbogen ist, wenn der Schlitten drüber fährt. Also doch erst eine Generalreinigung! Es sind ja nur 780 Nadeln oder so :-(

02. September
Kontakt aufgenommen mit dem Nadel-Hersteller Groz Beckert. Was für ein Glück, die Firma existiert noch!!!! Vielleicht bekomme ich Ersatznadeln.

Sämtlich Mittelchen gesucht, die helfen, den Rost zu entfernen und angefangen zu schrubben.
 Erste Ergebnisse:

Ich hab gerubbelt und gerieben und was nicht abgegangen ist, ist sitzen geblieben :-)


93 von 780 Nadeln gereinigt und wieder ins Bett gelegt. 
Ich fürchte, es wird Winter werden, bis ich das erste Stück stricken kann :-(



12. September:
Neue Nadeln bestellt bei Groz und Beckert :-)

Mittwoch, 28. August 2013

Anleitung Norweger-Fingerhandschuhe mit Daumenspickel für die Strickmaschine

Nachtrag vom 3. September 2016

Da meine Anleitung für diese Art Handschuhe auf Ravelry nicht mehr zu haben ist, veröffentliche ich sie hier. Leider ist das als kompakte pdf Datei nicht möglich, aber wenn ihr nacharbeiten wollt, könnt ihr gerne den Beitrag kopieren und für euren persönlichen Bedarf ausdrucken. Ein Verkauf dieser Anleitung ist jedoch nicht gestattet!



IngridCojocaru© Fingerhandschuhe mit Norwegermuster und Daumenspickel
Größe 7- 7 1/2 aus Sockenwolle LL 210 m/ 50g, gestrickt auf der Brother KH 930


 Nach vielen Experimenten ist mir es nun endlich gelungen, Fingerhandschuhe mit Norwegermuster zu stricken, die wenigstens meiner Hand perfekt passen. Beim Studieren verschiedener Größentabellen ist mit aufgefallen, dass meine Maße doch etwas von der Norm abweichen.
Das sagt euch schon, dass ihr eventuell auch an der ein oder anderen Stelle nachbessern müsst und um eine Maschenprobe nicht herumkommt, denn auch 4 fädige Sockenwolle fällt von unterschiedlichen Herstellern verschieden aus und unterschiedliche Muster ergeben ebenfalls differierende Mapros. Außerdem sind Hände nicht gleich Hände.
Ich gehe hier nicht auf die einzelnen Stricktechniken ein (Anschlag, 1R/1L,  Norweger, Rundstricken, Nadeln stilllegen in E), denn das steht ja in den Anleitungsbüchern. Dies ist also keine Anleitung für Maschinen- Neulinge, sondern setzt Grundkenntnisse voraus.
Die Muster ist entstanden für elektronische Maschinen, die einen größeren Rapport zulassen als Lochkarten Maschinen. Natürlich kann man nach dieser Grund-Anweisung auch mit Lockkarten Maschinen Handschuhe stricken…ihr könntet dann zum Beispiel ein durchlaufendes Muster nehmen, wie  bei den weiß blauen Handschuhen oben rechts im Körbchen.

Man braucht für ein Paar Handschuhe etwa 50 Gramm Sockenwolle in der Grundfarbe, etwa 25 Gramm Musterfarbe und eine Maschine mit Doppelbett.
.


Am besten eignen sich Norwegermuster, deren Rapport gleich der Breite des Handschuhs entspricht. Das Muster das ich hier zeige, besteht aus 2 Hälften.
Die linke Seite des Musters für die Handoberfläche habe ich selbst auf dem PPD erstellt, die rechte Seite für die Handinnenfläche ist Muster Nr. 25 aus dem Brother Heft. Strickt man den 2. Handschuh, muss das gesamte Muster mit der Variationstaste Taste 1 gespiegelt werden.
Es ist für eine Breite von 62 Maschen= Handumfang 19,5 cm errechnet.  (Größe 7-7,5)
Strick man größere Größen, kann man das Muster an allen Seiten erweitern.

Natürlich kann man auch ein existierendes Muster aus dem Brother Heft nehmen  und es nach seinen eigenen Vorstellungen/ Maschenzahlen umbauen. Bei der Ausarbeitung ist mir aufgefallen, dass es von Vorteil ist, wenn die Ränder in der Grundfarbe bleiben.  Dann ist das Einarbeiten des Spickels hübscher.


Meine Maschenprobe im Norwegermuster MW 6 lautet:
10 cm = 35 Reihen / 10 cm = 32 Maschen
Die Maschenprobe für das Rundstricken  mit MW6/6-I
10 cm = 40 Rh / 10 cm = 37 Ma

Zum besseren Vergleich und Verständnis für eure eigene Arbeit hier noch ein paar allgemeine Erläuterungen und eine Skizze:



Der Handschuh besteht aus neun Teilen.


(1)Wir beginnen mit einem 1R/1L Bündchen (oder was immer man will) in der Höhe, die einem gefällt. Das Maß dafür entspricht der Maschenanzahl des Handumfangs an seiner breitesten Stelle, also genau unter den Fingern.
Danach wird die Handfläche (2) bis zum kleinen Finger als flaches Strickstück mit Norwegermuster auf dem Hauptbett gearbeitet.  Teil 3 ist dann der kleine Finger, der rund gestrickt wird. Dazu strickt man erst mit Nylonfaden und Restgarn all jene Ma ab, die momentan nicht gebraucht werden,  hängt dann die Hälfte der verbliebenen Ma aufs Vorderbett und strickt in Runden den kleinen Finger fertig.
Danach ( Teil 4) werden etwa 6 Reihen über den Bereich gestrickt, in dem die 3 restlichen Finger sein sollen.
Teil 5/6 und 7 sind: Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger, die im Prinzip wie der kleine Finger gearbeitet werden. Wichtig: auf einen guten Abzug achten!
Zum Schluss wird der Daumenspickel  (Teil 8) am Hauptbett  und dann der Daumen (Teil 9) wieder rund gearbeitet.
Man wechselt also öfter zwischen Hauptbett und Doppelbett hin und her.

Nun die eigentliche Anleitung mit meinen Maßen, die ihr auf der ersten Skizze ablesen und nach euren Maßen korrigieren könnt. Wenn ihr korrigieren müsst, zeichnet eure Hand auf ein Blatt Papier, messt sie aus und rechnet gemäß eurer Maschenprobe um.
Mein Handumfang beträgt 19.5 cm, das ergibt einen Anschlag von 60 plus 2 Randmaschen, also 31links und 31 rechts der Null.

Teil 1: Bündchen
Ich beginne mit einem 1R/1L Bündchen über 29 Reihen bei MW 3 und 3/II am DB und 1 weitere Reihe mit höherer MW, nämlich 4/4-I.
Der Schlitten steht jetzt rechts. Alle Maschen umhängen und Abstreifer wechseln, die MW wird erhöht auf 6, Schmuckfarbe einfädeln,

Teil 2: Handteil innen und außen
RZ 000..
1 Rh mit Schmuckfarbe stricken. Schlitten steht links.
Einrichten für Musterstricken: vorwählen auf KC, Muster programmieren/ aufrufen, 1 Rh nach rechts stricken, Norwegertaste drücken, Grundfarbe  wieder in den Hauptfadenführer einfädeln, Schmuckfarbe in die 2. Öffnung einfädeln, 2 Reihen stricken.

Setze nun mit einem Faden links und rechts eine Markierung ( hier beginnt später der Daumenspickel) und stricke weiter bis Reihe 23. Setze wieder links und rechts eine Markierung ( hier endet der Daumenspickel) und stricke weiter bis zum Beginn des  kleinen Fingers = 37 Reihen, Schlitten links. Maschine ausschalten, (Mustern beenden)
Schmuckfarbe in den Hauptfadenführer einfädeln, 2 Rh stricken, Schlitten links und 39 Reihen sind gestrickt.

Bringe alle Nadeln von 7 links  bis 31 rechts nach E und stricke die noch in B befindlichen Nadeln mit Nylonfaden von Hand und dann mit Kontrastgarn ab,  bringe dann alle Nadeln von 8 rechts bis  31 rechts von Hand in  die B Position und stricke diese ebenfalls mit Nylonfaden und Kontrastgarn ab. Es sind noch die mittleren 14 Nadeln belegt ( 7-0-7).  Den Nylonfaden bringe ich bewusst von Hand ein, weil man somit größere Maschen bekommt und die Gewichte besser ziehen.

Alternativ dazu kann man auch die Maschen von den Seiten auf eine feine Rundstricknadel fädeln  und so stilllegen.

Teil 3 - Der kleine Finger
Von diesen 14 Maschen werden nun 7 nach vorne auf das DB umgehängt und die Schlitten für Rundstricken eingerichtet. Aus dem Querfaden zum späteren Ringfinger nimm eine zusätzliche Masche auf beiden Betten verschränkt heraus und belege damit die nächste Nadel. Du machst also auf jedem Bett eine Zunahme!





Stricke 44 Reihen rund. Jetzt werden die Abnahmen mit dem 2er Decker gemacht ( pro Seite und Bett je 1 Masche nach innen hängen), 2 Reihen stricken, wiederholen bis 4 Maschen pro Bett übrig sind. Faden abschneiden, durch die Maschen ziehen, abwerfen.

Teil 4- Erhöhung für die gute Passform:
Alle restgestrickten Maschen zu gleichen Teilen auf Hauptbett und DB hängen.
6 Reihen rundstricken.
Nun kommt der Moment, wo ihr euch entscheiden müsst, entweder nochmal alle Ma restzustricken Nylonfaden plust Restgarn), oder mit einer dünnen Rundstricknadel abzuheben, um dann die Fingermaschen später nach und nach wieder einzuhängen oder mit der Technik Nadeln in E zu arbeiten. Ich habe alle 3 Varianten  ausprobiert. Die ersten beiden Versionen dauern zwar etwas länger, sind aber leichter zu handhaben, weil der Abzug für die Finger einfacher ist.
Wie auch immer ihr entscheidet…wir stricken jetzt die Finger.


Teil 5 - Zeigefinger
Hänge pro Bett 7 Ma plus 1 Ma verschränkt aus dem Querfaden zum Mittelfinger hin.(= 8 Maschen) (das heißt: 7 Maschen vorne, 7 Maschen hinten plus jeweils 1 Masche aus dem Querfaden pro Bett erzeugen. Das ergibt 8 Maschen pro Bett!)
Man braucht diese zusätzliche Masche, damit man die Finger beim Tragen der Handschuhe bequem spreizen kann und der Zwischenraum etwas weiter ist. Also nicht vergessen!
Arbeitest du mit  Technik „Nadeln in E“ , versetze die 7 Maschen um 1 Na zur Seite und belege die freigewordene Nadel mit der zusätzlichen Masche. Sie bettet sich dann schöner ein.  Das Umhängen ist jedoch nur nötig, wenn du mit der Technik „Nadeln in E“ arbeitest. Jetzt strickst du 54 Reihen bis zur  Abnahme. Die Abnahmen erfolgen wie beim kleinen Finger. Die letzen Maschen (je nach Anzahl 3 oder 4) mit dem Faden durch fädeln, zuziehen und fertig.


Teil 6- Mittelfinger:
 8 Maschen pro Bett plus je eine aus dem Querfaden und vor der Abnahme 62 Rh.
Auch hier musst du erst die Maschen um 1 Nadeln versetzen, wenn Du mit der Technik „Nadeln in E“ arbeitest.

Teil 7-Ringfinger 8 Maschen pro Bett einhängen, je 1 zusätzliche Ma aus dem Querfaden dann 54 Reihen rund stricken.

Teil 8 - Der Daumenspickel:


Den noch offenen Handschuh nun so zwischen den Betten platzieren, dass das Bündchen in der Bettengasse hängt und die Fingerseite zu dir zeigt. Dabei ist die linke Seite sichtbar. Schlitten steht rechts.


Eine Masche auf gelb 1 (links) am hinteren Bett   anschlagen und aus der linken Kante des Handschuhs die Randmasche der ersten Reihe nach dem Bündchen auf diese 1 Masche dazu hängen.
  
Eine Reihe stricken

 
Nun hänge die Randmasche der rechten Seite auf die eben gestrickte Nadel. Achte immer darauf, dass der Faden unterhalb der Nadel  und vor der Arbeit liegt und stricke 1 Reihe.
Wiederhole diesen Schritt (aufhängen, 1 Reihe stricken,) bis  zur ersten Markierung.



Sind beide Markierungsmaschen aufgehängt, beginnen wir mit den Zunahmen. Das heißt:
Nun wird re neben der Nadel ( gelb 1)  eine weitere Nadel Masche dazu geschoben(grün 1). Auf diese Nadeln  nun eine Masche aus der rechten Kantenreihe ( 1 Reihe nach der Markierung 1 = Reihe 5)  dazu hängen, 1Rh stricken.
*Links eine Nadel dazu schieben, eine Masche aus der Kante drauf hängen und drüber stricken.
Re eine Nadel dazu schieben, eine aus der Kante drauf hängen, drüber stricken.
Jetzt keine Nadeln dazu schieben, sondern li nur eine Kantenmaschen einhängen und
drüber stricken. Keine Nadeln dazu schieben, sondern nur re eine Kantenmaschen einhängen und
drüber stricken *
Von * bis * so oft wiederholen, bis die errechnete Maschenzahl (insgesamt 18) erreicht ist und man an der 2. Markierung angekommen ist.

Teil 9- Der Daumen
Dann hängt man die Hälfte dieser Ma nach vorne aufs DB, nimmt wieder je eine Ma aus dem Querfaden und eine aus der Kante auf und strickt den Daumen rund mit 38 Rh, dann die Abnahmen.
Wem der Daumen mit 11 Maschen zu breit ist, kann die zusätzlich aus der Kante aufgenommene Masche gleich nach 2 Reihen wieder abnehmen, hat dann aber doch einen kleinen Steg gearbeitet.

Toll! Du hast es geschafft!
Jetzt ist der erste Handschuh fertig gestrickt und man schließt nur noch die Bündchennaht und die restliche Seitennaht oberhalb des Daumens. Und natürlich muss man noch viele Fäden vernähen J

Da der Daumen in der Seitennaht sitzt, kann man den 2. Handschuh genau wie den ersten stricken, aber bitte nicht vergessen, für den 2. Handschuh die Muster- Spiegeltaste zu drücken, wenn du mit 2 verschiedenen Mustern für Innen-und Außenhand gearbeitet hast. Hast du ein durchlaufendes Muster Handinnenfläche und Handaußenfläche identisch), brauchst du das nicht.


Das Muster hat einen Rapport von 62 Maschen und 35 Reihen.
Dazu kommen 2 Reihen in der Musterfarbe vor Musterbeginn und 2 Reihen in der Musterfarbe nach Musterende. Gesamt also 39 Reihen.





Welche Maße braucht man?

Teile

Was ist das?
Meine Größe
  7-7,5
Deine Größe

Für Teil 1 und 2
a
Handumfang= Anschlag
19,5 cm = 62 Ma


Teil 2
b
Länge Mittelhand
10,5 cm = 37 Rh


Teil 3
c
Länge kleiner Finger
6 cm = 44 Rh bis Abnahme


Teil 4
d
Höhe bis Fingeransatz
1 cm = 6 Reihen


Teil 5
e
Länge Zeigefinger
7,5 cm = 54 Rh bis Abnahme


Teil 6
f
Länge Mittelfinger
8,8 cm = 62 bis Abnahme


Teil 7
g
Länge Ringfinger
7,5 cm = 54 bis Abnahme


Teil 8
1.      Markierung
h
Höhe Beginn Daumendreieck
Bei Reihe 4


Teil 8 Reihen
2.      Markierung
i
Höhe Daumendreieck
19 Rh
bei Rh 23


Teil 9
j
Länge Daumen
6 cm = 38 Rh bis Abnahme





Viel Spaß beim Tragen!


©Ingrid Cojocaru

Nur zum privaten Gebrauch. Jeder Verkauf oder Veröffentlichung der Anleitung ist nicht gestattet!